Wer als Neukunde gilt
Der Shop kennt zwei Definitionen. Welche gilt, legen Sie in der Konfiguration fest.Warum die Voreinstellung mit einem Warenwirtschaftssystem zum Problem wird
Manche Interessenten melden sich im Shop an, bestellen aber nicht sofort. Ist ein Warenwirtschaftssystem angebunden, kann dieses dem Konto bereits eine Kundennummer zuweisen, ohne dass je eine Bestellung stattgefunden hat. Bei der VoreinstellungNoCustomerNumber genügt das, damit der Shop den Interessenten als Bestandskunden einstuft. Wenn er dann Wochen später mit seinem Gutschein wiederkommt, wird der Gutschein abgelehnt, obwohl er noch nie etwas gekauft hat.
NoOrder löst genau diesen Fall: Der Shop prüft dann nicht die Kundennummer, sondern ob für den Kunden bereits eine Bestellung vorliegt. Ist das nicht der Fall, bleibt er Neukunde und kann den Gutschein bei seiner Erstbestellung einlösen.
Für beide Definitionen muss der Kunde angemeldet sein. Ohne Anmeldung kann der Shop weder Kundennummer noch Bestellhistorie prüfen und lehnt den Gutschein mit dem Hinweis ab, dass eine Anmeldung erforderlich ist.
Voraussetzungen
Der Gutschein-Generator muss freigeschaltet sein. Wollen Sie ihn nutzen, wenden Sie sich an Ihren WEBSALE-Ansprechpartner. Kommen die Gutscheine aus einem externen System und liegen deshalb nicht im WEBSALE-Format vor, ergänzen Sie im Abschnitt<Voucher-Txt> der shop.config den Eintrag ExternalVouchers-Allow = yes.
Die Gutscheineingabe muss im Shop integriert sein. Bietet Ihr Shop noch keine Gutscheine an, fehlt das Eingabefeld auf der Warenkorbseite ws_basket.htm und der Bestellübersichtsseite ws_place_order.htm.
Wegweiser: Gutschein-Eingabe vorsehen
Schritt 1: Die Neukunden-Definition festlegen
NoCustomerNumber. Ein Tippfehler fällt deshalb nicht als Fehler auf, sondern schaltet stillschweigend auf die Voreinstellung zurück. Prüfen Sie die Schreibweise.
Referenz: Abschnitt Voucher-Txt
Schritt 2: Den Gutschein anlegen
Legen Sie den Gutschein im Gutschein-Generator im Online-Servicebereich als Universal-Gutschein an und wählen Sie dort die Einschränkung auf Neukunden. Wegweiser: Gutscheine anlegen oder importierenSchritt 3: Die passenden Fehlermeldungen hinterlegen
Ein Neukunden-Gutschein wird häufiger abgelehnt als ein gewöhnlicher, einfach weil die Bedingung enger ist. Ohne hinterlegte Texte sieht der Kunde eine leere Meldung und weiß nicht, warum sein Code nicht angenommen wird. Für Neukunden-Gutscheine sind vier Ablehnungsgründe einschlägig.
Die Gründe 10 und 12 sind die wichtigsten. Sie treffen jeden, der den Code eingibt, bevor er sich anmeldet, und das ist der Regelfall bei einer Werbeaktion. Der Text sollte deshalb nicht nur die Ablehnung nennen, sondern zur Anmeldung führen.
Wegweiser: Gutschein-Eingabe vorsehen, Abschnitt “Meldungen platzieren”
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