Wie es funktioniert
Der Abschluss läuft nicht über den Warenkorb
Ein Abo wird direkt auf der Produktdetailseite abgeschlossen. Der klassische Bestellablauf mit Warenkorb und Kasse wird nicht durchlaufen. Daraus folgt eine Einschränkung, die auf den ersten Blick überrascht: Ein Abo bezieht sich immer auf genau ein Produkt. Die Menge kann größer als eins sein, aber zwei verschiedene Produkte ergeben zwei Abos. Der Grund liegt in der Konstruktion: Intervall, Lieferadresse und Zahlungsart werden am Produkt gewählt, nicht an einem Warenkorb. Beim Abschluss legt der Käufer fest, was zum Abo gehört.Zwei Varianten beim ersten Mal
Was der Käufer im Kundenkonto ändern kann
Lieferintervall, Menge, Lieferadresse und Zahlungsart, dazu pausieren, wieder aktivieren und kündigen. Pausieren ist zeitlich unbegrenzt.Zustände eines Abos
Schritt 1: Abo-Produkte kennzeichnen
Die Kennzeichnung erfolgt über das ProduktdatenfeldSubscriptionProduct.
Unterstützt Ihr Warenwirtschaftssystem dieses Feld nicht, lässt sich beim Import ein freies Datenfeld darauf abbilden.
Wegweiser: Rabatte festlegen
Die folgenden Schritte zeigen die Grundintegration. Ausführlichere Beispiele mit CSS, Modal-Dialogen und JavaScript stehen in den Materialien.
Materialien: Materialien Abo-Modul
Schritt 2: Freischaltung
Lassen Sie das Abo-Modul freischalten und teilen Sie dabei mit, welche Zahlungsarten dem Käufer im Abo zur Auswahl stehen sollen, beispielsweise Rechnung, Lastschrift oder PayPal.Schritt 3: Die Fehlermeldung für nicht angemeldete Käufer
Ein Abo setzt ein Kundenkonto voraus. Für den Fall, dass ein nicht angemeldeter Besucher es trotzdem versucht, hinterlegen Sie einen Text.Schritt 4: Das Modul konfigurieren
Alle Einstellungen stehen im Abschnitt<Subscription> der shop.config.
Die Lieferintervalle
Die Zahl der Intervalle ist begrenzt. Legen Sie lieber wenige gut gewählte an als viele ähnliche. Jedes zusätzliche Intervall ist eine Entscheidung mehr, die der Käufer beim Abschluss treffen muss.
Lieferungen zusammenfassen
Hat ein Käufer mehrere Abos mit ähnlichen Intervallen, lassen sich deren Lieferungen bündeln.Erneute Bestellversuche nach Fehlern
Höchstzahl der Abos je Kunde
0 oder nicht gesetzt bedeutet unbegrenzt. Ein Wert größer null begrenzt die Zahl gleichzeitiger Abos je Benutzerkonto.
Referenz: Abschnitt Subscription
Schritt 5: Die E-Mail-Benachrichtigungen konfigurieren
Vier Benachrichtigungen stehen zur Verfügung, alle als Unterabschnitte von<Subscription>.
Days gibt es nur bei den beiden Vorankündigungen. Wählen Sie den Wert so, dass der Käufer noch reagieren kann, beispielsweise um die Menge anzupassen oder das Abo zu pausieren. Vier Tage sind ein brauchbarer Ausgangswert, ein Tag ist zu knapp.
Schritt 6: Versandarten einschränken (optional)
In den<+Deliverer>-Abschnitten legen Sie fest, ob eine Versandart für Abo-Bestellungen gilt.
WEBSALE empfiehlt für Abos kostenlosen Versand. Bei einem wiederkehrenden Betrag ist Preistransparenz besonders wichtig, und Versandkosten, die der Käufer beim Abschluss nicht überblickt, sind ein häufiger Kündigungsgrund.
Ausgeschlossene Versandarten lassen sich dem Käufer ausgegraut mit Begründung anzeigen.
Schritt 7: Die Abo-Verwaltung im Kundenkonto
- Erfolgs- und Fehlermeldungen
- die Übersicht aller Abos, einschließlich des Falls “noch keine Abos”
- je Abo die Produktdaten, den Zustand und das nächste Lieferdatum
- je Abo die Änderungsmöglichkeiten
- die Aktionen löschen, pausieren und aktivieren
{SUBS-Data_Buttonvalue_pause} und {SUBS-Data_Buttonvalue_resume} sind das Mittel, um immer nur die passende Schaltfläche zu zeigen. Ein pausiertes Abo bietet “aktivieren”, ein laufendes “pausieren”. Prüfen Sie den Zustand nicht selbst.
Der Preisvergleich über DC-FPCurrentPrice meldet dem Käufer eine Preisänderung seit dem Abschluss seines Abos. Das ist ein freiwilliger, aber sehr sinnvoller Zusatz: Eine stillschweigend teurer gewordene Abbuchung ist der klassische Anlass für Rückfragen.
Referenz: SUBS-Tags · Abschnitt Templates
Schritt 8: Die E-Mail-Templates anlegen
Die Dateinamen müssen zu denTemplate-Angaben aus Schritt 5 passen.
Alle vier Benachrichtigungen bauen auf derselben Schleife @E-SUBS_Data auf, die über die betroffenen Abos läuft.
Die Gruppierung nach Produkt zeigt Ihnen, wie viel von welchem Artikel insgesamt ansteht.
NO_PARSING ist hier nötig, weil der Produktindex erst zur Laufzeit feststeht und der Parameter deshalb nicht vorab aufgelöst werden darf.
Referenz: E-SUBS-Tags
Schritt 9: Die Produktdetailansicht erweitern
Hier entsteht das Abo. Das ist der umfangreichste Schritt.Abo-fähige Produkte unterscheiden
Nicht angemeldete Besucher zum Login führen
otpsubscriptionprodindex merkt sich das Produkt über den Login hinweg. Ohne ihn landet der Käufer nach der Anmeldung im Kundenkonto und muss das Produkt erneut suchen. Dieser Parameter zieht sich durch die Schritte 10 bis 13.
Die Abo-Einstellungen anbieten
Das Ganze steht im Produktformular.ws_AJAXPR einen Neuaufbau des Formulars aus. Das ist nötig, weil abhängige Bereiche nachladen müssen: Die Bankauswahl erscheint erst, wenn Lastschrift gewählt ist, und die Adressanzeige erst, wenn eine Adresse gewählt ist.
Die Zahlungsart-Auswahl sieht aufwendig aus, weil SUBS-AllowedPayments nur den Zahlungsart-Code liefert. Die Schleife über @PAY-Data bildet diesen Code auf den lesbaren Namen ab.
Referenz: PR-SubscriptionProduct · BT-Subscription · BT-SubscriptionAndTrigger · SUBS-Tags
Schritte 10 bis 13: Den Produktbezug über andere Seiten retten
Der Käufer verlässt die Produktseite mehrfach: zum Anmelden, zum Anlegen einer Adresse, zum Hinterlegen einer Bankverbindung. Damit er zurückfindet, wird der Produktindex überall mitgeführt. Das Muster ist auf allen vier Seiten dasselbe. Es besteht aus zwei Teilen: einem versteckten Feld im Formular und einem Rücksprunglink.
Auf der Anmeldeseite gehört das versteckte Feld in alle Formulare, die Sie verwenden, also gegebenenfalls in das für Neukunden, das für Bestandskunden und das kombinierte.
Besser als der Umweg über eigene Seiten ist es, Anmeldung und Adresspflege per AJAX in einem Dialog auf der Produktseite zu erledigen. Der Käufer bleibt dann, wo er ist, und die bereits gewählten Abo-Einstellungen gehen nicht verloren. Die Beispiele in den Materialien zeigen das.
Referenz: FORM-CombinedLogin · D-Tags · BANK-Tags
Schritt 14: AGB abfragen (optional)
Schritt 15: PayPal für Abos (optional)
Für Abos mit PayPal ist PayPal Vault erforderlich. Eine einmalige Zahlung genügt nicht, denn der Shop muss später wiederkehrend abbuchen können.Rabatt auf Abo-Bestellungen (optional)
Ein Abo-Rabatt ist das übliche Mittel, um den Käufer von der einmaligen Bestellung zum Abo zu bewegen. Den Satz in Prozent hinterlegen Sie im ProduktdatenfeldSubscriptionDiscount.
PR-SubscriptionProductType() nimmt denselben Wert als Parameter, der auch im Produktdatenfeld steht.
Der Rabatt ist optional. Alle übrigen produktbezogenen Rabatte von WEBSALE V8s stehen beim Abo-Produkt ebenfalls zur Verfügung.
Für die Anzeige mit höherer Genauigkeit gibt es
PR-SubscriptionDiscountPrice_prec in Verbindung mit WS-SetPrecTagOutput(). Das ist sinnvoll, wenn der Rabattbetrag je Lieferung klein ist und auf zwei Stellen gerundet null ergäbe.
Referenz: PR-SubscriptionProductType() · PR-SubscriptionDiscount · PR-SubscriptionDiscountPrice · PR-SubscriptionPrice
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- Referenz: PayPal Checkout
