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Fast jeder Text, den ein Käufer im Shop zu lesen bekommt und der nicht aus den Produktdaten oder dem Template stammt, steht in einem der Textabschnitte der shop.config. Das gilt für Überschriften genauso wie für die Meldung, dass eine Kreditkartenzahlung abgelehnt wurde. Der Vorteil dieser Trennung: Sie formulieren diese Texte je Subshop neu, übersetzen sie, passen sie an eine Zielgruppe an, und kein Template muss dafür angefasst werden. Der Preis dafür ist, dass ein nicht gefüllter Parameter zu einer leeren Stelle im Shop führt, ohne dass irgendwo eine Warnung erscheint. Diese Seite behandelt die Abschnitte, die ausschließlich oder überwiegend Texte halten. Die Texte einzelner Funktionen stehen bei der jeweiligen Funktion. Referenz: Shopkonfiguration shop.config, Übersicht aller Abschnitte Alle Texte dieser Abschnitte dürfen HTML enthalten, auch Links. Die Beispiele der Altdokumentation machen davon Gebrauch, beispielsweise mit einem Link zur Passwortanforderung mitten in einer Fehlermeldung. Prüfen Sie nach einer Änderung, ob das HTML noch ausgeglichen ist, denn ein nicht geschlossenes Element zerlegt die Seite, auf der die Meldung erscheint.

Captions-Txt

Hält die Überschriften, die das Shopsystem selbst setzt, vor allem im Bestellprozess.
Der Abschnitt kennt genau diese acht Parameter, weitere Überschriften lassen sich hier nicht hinterlegen. PleaseSelect ist der einzige mit einem fest eingebauten Ersatztext. Bleibt er leer, erscheint “Bitte wählen Sie”. Alle anderen bleiben leer, wenn Sie sie leer lassen. Wegweiser: Standardtexte ändern

Buttons-Txt

Der Abschnitt enthält genau diesen einen Parameter. Die Altdokumentation beschreibt ihn als Ort für “die Beschriftung der automatisch generierten Schaltflächen” und nennt als Beispiel die Warenkorb-Schaltfläche. Einen Parameter dafür gibt es hier nicht. Beschriftungen von Schaltflächen setzen Sie im Template.TrustedShop gehört zu einer veralteten Form der Trusted-Shops-Anbindung. Für die aktuelle Anbindung wird der Parameter nicht gebraucht.
Wegweiser: Trusted Shops, Standardtexte ändern

Times-Txt

Hält die Wörter für Zeiteinheiten, die das Shopsystem bei Zeitangaben einsetzt, beispielsweise bei der Restlaufzeit eines HappyHour-Produkts. Für jede Einheit gibt es eine Einzahl- und eine Mehrzahlform.
Die Mehrzahlform steht jeweils vor der Einzahlform. Das Shopsystem wählt die passende Form selbst. Füllen Sie beide, sonst fehlt bei einem Wert von genau 1 das Wort. Wegweiser: Standardtexte ändern

StandardMessages-Txt

Hält Meldungen, die das Shopsystem je nach Zustand der Seite ausgibt, ohne dass ein Fehler vorliegt.
Basket-Empty und Basket-MakeOrder werden beide vom Tag MSG-Basket_Standard ausgegeben. Welcher der beiden Texte erscheint, entscheidet das Shopsystem am Zustand des Warenkorbs. Im Template steht also nur ein Tag. Wegweiser: Standardtexte

FreeMessages-Txt

Hier legen Sie eigene Texte an, die mit keiner Funktion des Shopsystems verknüpft sind. Den Namen vergeben Sie selbst, und unter diesem Namen holen Sie den Text im Template ab.
Im Template geben Sie diese Texte mit dem Präfix FMSG- aus:
Die Altdokumentation nennt eine Grenze von 100 Texten. Das Shopsystem nimmt 250 Einträge an. Alles darüber wird beim Einlesen stillschweigend verworfen.
Der Name wird genau so zum Tag, wie Sie ihn schreiben. Vermeiden Sie deshalb Leerzeichen und Sonderzeichen und bleiben Sie bei Buchstaben, Ziffern und dem Unterstrich. Ein Name, der auf einen vorhandenen Namen trifft, gewinnt gegen das gleichnamige Shop-Tag, denn das Shopsystem prüft die freien Texte zuerst. Wählen Sie die Namen also so, dass sie sich von den Namen der MSG-Tags unterscheiden. Wegweiser: Freie Vorgabetexte definieren. Referenz: FMSG- (Freie Vorgabetexte)

LoginSuccess-Txt

Hält die Erfolgsmeldungen rund um Anmeldung, Kundenkonto und Double-OptIn.

Double-OptIn

Wegweiser: Sicheres Anmeldeverfahren, Passwort vergessen, Double-OptIn, Dauerhafter Login, Freiwillige Bestätigung der E-Mail-Adresse

LoginError-Txt

Das Gegenstück dazu: die Fehlermeldungen rund um Anmeldung und Kundenkonto.

Anmelden

E-Mail-Adresse und Passwort ändern

Passwort vergessen

Double-OptIn

Weitere

Der Aktivierungslink aus dem Double-OptIn ist aus Sicherheitsgründen nur eine Stunde gültig. Nennen Sie diese Frist in InvalidDoubleOptInLink, sonst wissen Käufer nicht, warum ihr Link nicht mehr funktioniert, und versuchen es mit demselben Link erneut. Wegweiser: Sicheres Anmeldeverfahren, Passwort vergessen, Double-OptIn, Mehrfachkonten, Anmeldung im Bestellablauf aktivieren, Dauerhafter Login

Reseller-Txt

Konfiguriert Reseller-Bestellungen und hält zugleich deren Meldungen. Ein Reseller kauft im Shop ein und schlägt auf den Warenwert einen eigenen Aufschlag auf.
Die übrigen Parameter sind Meldungen.
InputType-Value kennt nur 0 und 1. Jeder größere Wert wird auf 0 zurückgesetzt, der Reseller gibt dann also den Aufschlag ein und nicht die Endsumme.
In MaxSurchargeNotify sind die Tags MaxSurcharge und WS-Currency verwendbar. Setzen Sie den Betrag in die Meldung ein, statt ihn im Text auszuschreiben, sonst stimmt er nach einer Konfigurationsänderung nicht mehr. Wegweiser: Reseller-Bestellungen unterstützen

NotifyMessages-Txt

Der mit Abstand größte Textabschnitt. Hier stehen die Hinweis- und Fehlermeldungen, die der Käufer zu sehen bekommt, wenn etwas nicht wie erwartet läuft: ein Produkt ist ausverkauft, die Zahlung wurde abgelehnt, der Mindestbestellwert ist nicht erreicht. Ausgegeben werden diese Texte von den MSG-Tags. Welcher Text erscheint, entscheidet das Shopsystem am Zustand der Sitzung, nicht das Template. Im Template steht an der passenden Stelle nur ein MSG-Tag, beispielsweise MSG-PlaceOrder_Notify auf der Bestellübersicht.
Ein leer gelassener Parameter führt dazu, dass an der betreffenden Stelle gar nichts erscheint. Der Käufer sieht dann, dass sein Klick nichts bewirkt hat, erfährt aber nicht warum. Gehen Sie den Abschnitt deshalb einmal vollständig durch, statt sich auf die Parameter zu beschränken, die im Beispiel der Altdokumentation stehen.

Zahlungsarten: das Namensschema

Über die Hälfte aller Parameter dieses Abschnitts gehört zu Zahlungsarten und folgt einem festen Schema:
Nicht jede Zahlungsart kennt alle drei Ereignisse. Die folgende Tabelle zeigt, welche es gibt. Dazu kommen Meldungen, die nicht in dieses Schema passen: SessionLockedForOnlineclearing schreibt sich im Shopsystem mit kleinem c in “clearing”. Die Altdokumentation schreibt an einer Stelle ein großes C. Beide Schreibweisen werden angenommen, der Shop vergleicht Parameternamen ohne Rücksicht auf Groß- und Kleinschreibung.
CCard-Input und CCard-Saved sind veraltet. Kreditkartendaten werden heute beim Zahlungsdienstleister eingegeben, nicht im Shop.Die Meldung zu SessionLockedForOnlineclearing ist die wichtigste des ganzen Abschnitts. Sie erscheint, wenn der Käufer vom Zahlungsdienstleister zurückkommt, ohne dass im Shop eine Zahlung angekommen ist, beispielsweise weil er den Zurück-Knopf des Browsers benutzt hat. Ohne Text steht er vor einer Seite, auf der er nicht weiterkommt. Nehmen Sie in den Text den Link aus WS-UnlockSessionOnlineClearingLink auf, damit er zurück in seinen Warenkorb findet.

Produkte und Mengen

In ProductSoldOut sind die lokalen Tags Name, VarName und VarValue verwendbar, letztere beiden auch als Klammerung. Damit nennen Sie im Text das betroffene Produkt mitsamt seiner Variante. In ProductMaxQuantity und seinen beiden Varianten stehen PR-Name, PR-ProductName, PR-MaxQuantity und PR-Unit zur Verfügung. Ist ProductMaxQuantity-Inventory leer, dann greift das Shopsystem auf ProductMaxQuantity zurück. Sie müssen die Unterscheidung also nur dort treffen, wo der Käufer sie braucht.

Warenkorb und Bestellabschluss

In Basket-MinOrder sind WS-MinOrder-Value und WS-Currency verwendbar, in GiftProductSubTotalUnderValue die Tags WS-GiftProductMissingSubTotal und WS-CurrencySymbol. Schreiben Sie die Beträge nicht aus, sonst laufen Text und Konfiguration auseinander.

Versand und Lieferung

Adressen

In DelivAddr-Invalid ist das Tag D-EditLink verwendbar. Führen Sie den Käufer damit direkt auf die Adressverwaltung, statt ihn selbst suchen zu lassen.

Kundenkonto, Merkliste und gespeicherte Warenkörbe

Der Parameter heißt tatsächlich EmtpyMemoList und nicht EmptyMemoList. Der Dreher steckt in der Namenstabelle des Shopsystems selbst. Schreiben Sie den Namen also genau so, sonst bleibt die Meldung leer.

Suche

Wunschliste und Weiterempfehlung

Der Parameter heißt im Shopsystem ProductRecmd-EmailError. Die Altdokumentation schreibt ihn mit großem M als ProductRecmd-EMailError. Beide Schreibweisen werden angenommen.

Prime-Shopping

Diese drei Meldungen erscheinen nur, wenn der jeweilige Parameter gefüllt ist. Bleibt er leer, dann erscheint der Hinweis erst auf der Bestellübersicht, also deutlich später im Bestellvorgang. In allen drei Texten ist ausschließlich das Tag PR-Name verwendbar, andere Tags werden nicht ersetzt.

Module und Schnittstellen

Sichere Sitzung

Diese vier Meldungen erscheinen auf der Hinweisseite ws_notify.htm und betreffen die Session-Verwaltung mit Secure Cookies. Da alle Shopseiten im SSL-Modus geladen werden, wird in der Praxis meist nur die erste gebraucht.
Ob diese Meldungen in Ihrem Shop überhaupt angezeigt werden, muss die WEBSALE Technik gesondert freischalten. Fragen Sie bei Bedarf Ihren WEBSALE Ansprechpartner.

Veraltete Einträge

Die Namenstabelle des Shopsystems enthält sieben Platzhalter, die mit deprecated beziehungsweise DEPRECATED benannt sind. Sie stammen aus entfallenen Funktionen und halten nur die Positionen in der Tabelle. Ein Parameter dieses Namens in Ihrer Konfiguration hat keine Wirkung.