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Die Shopkonfiguration shop.config hält die kaufmännischen Vorgaben eines Shops und alle Texte, die im Shop erscheinen. Jeder Subshop hat eine eigene shop.config, und genau dadurch lassen sich Subshops zielgruppen- und länderspezifisch zuschneiden. Im deutschen Shop steht dort Nachnahme und DHL, im englischen weder das eine noch das andere, dafür UPS. Bearbeitet wird die Datei im Online-Servicebereich. Diese Seite behandelt die technische Grundlage: Was weiß der Shop über sich selbst, unter welcher Domain läuft er, welche Templates verwendet er, wie werden Inhalte eingebunden und wie verhält er sich gegenüber Suchmaschinen. Für Subshops mit sprach- oder zielgruppenabhängigen Konfigurationen steht im Online-Servicebereich die Textpflege-Plattform zur Verfügung. Damit führen Sie Übersetzungen und Textänderungen an einer Stelle durch und übernehmen sie automatisiert in die einzelnen Konfigurationen. Die übrigen Abschnitte der shop.config stehen auf diesen Seiten:

Basic

Der Abschnitt Basic hält die übergreifenden Grundeinstellungen des Shops. Er ist der einzige Abschnitt, ohne den ein Shop nicht läuft, denn hier steht die Hauptdomain. Die Reihenfolge der Parameter in der Konfiguration spielt keine Rolle. Die folgenden Abschnitte ordnen sie nach Themen statt alphabetisch.

Shop ein- und ausschalten, Testbetrieb

Sie gehören zu geschlossenen Testshops und werden üblicherweise gemeinsam mit WEBSALE eingerichtet. Wegweiser: Shop aktivieren/deaktivieren, Testmodi des Shops ein-/ausschalten

Sprache, Zeichensatz und Datum

Ein nicht erkannter Wert bei DateFormat führt nicht zu einer Fehlermeldung, sondern stillschweigend zu LittleEndian. Ein Tippfehler fällt dadurch erst an der Datumsausgabe auf.
Wenn Sie DKIM nutzen, setzen Sie ConvertMailsToUTF8 auf yes. Nur dann ist die DKIM-Signaturberechnung auch bei Sonderzeichen fehlerfrei. Mit test prüfen Sie die Umstellung zunächst im allgemeinen Testmodus. Wegweiser: Sprache, Zeichensatz, Datumsformat vorgeben, E-Mails in UTF-8 versenden
Die Hauptdomain muss mit dem hinterlegten SSL-Zertifikat übereinstimmen. Weichen beide voneinander ab, verschickt das Shopsystem eine kritische Fehlermeldung an WEBSALE. Sprechen Sie eine Änderung der Hauptdomain deshalb immer vorher mit Ihrem WEBSALE Ansprechpartner ab.Fehlt Domain-!, dann meldet das Shopsystem einen Konfigurationsfehler. Beachten Sie außerdem, dass ihrshop.de und www.ihrshop.de zwei verschiedene Domains sind. Sollen beide funktionieren, tragen Sie die zweite Schreibweise im Abschnitt AddDomains nach.
Wegweiser: Domains für Shop-Aufruf konfigurieren, SEO-Optimierung mit TopRank, Automatische Erzeugung des hreflang-Attributs

Startseite, Kategorien und Produktanzeige

Sitzung, Cookies und Bestellabschluss

Schalten Sie KeepSessionAfterOrder-Allow nur dann auf yes, wenn der Shop eine gut sichtbare Abmeldefunktion hat. Standardmäßig wird die Sitzung aus Sicherheitsgründen nach jeder Bestellung geschlossen. Die Ausnahme sind typischerweise B2B-Shops mit Stammkunden, die mehrmals täglich bestellen.Ohne SavedBasket-SkipProdValidityCheck löscht das Shopsystem ein nicht mehr existierendes Produkt beim Laden automatisch aus dem gespeicherten Warenkorb. Mit yes bleibt die Position stehen, und der Käufer sieht ein Produkt, das er nicht bestellen kann.
Wegweiser: Logout, Nach Bestellung eingeloggt bleiben, Online-Preise, Bestellhistorie, Speicherbarer Warenkorb, Prime-Shopping

Schnellbestellung

Wegweiser: Schnellbestellung

Tracking-Schnittstelle

Ein allgemeiner Hinweis auf Cookies oder Tracking genügt rechtlich nicht. Der Besucher muss aktiv bestätigen, dass er mit der Verwendung einverstanden ist, und voreingestellte Zustimmungen sind unzulässig. Zustimmungspflichtige Funktionen brauchen deshalb immer ein Opt-In. Die Einzelheiten klären Sie mit Ihrem Datenschutzbeauftragten.
Wegweiser: Tracking-Schnittstelle freischalten, Tracking-Schnittstelle mit PageSpeed-Tool. Referenz: WS-ExternalStatistics

Weiterempfehlung, Glossar und Bewertungen

Wegweiser: Funktion “Produkt weiterempfehlen” integrieren, Glossar einbinden, Bewertungen Subshop-übergreifend verwenden

Externe Systeme und Zahlungsdienstleister

Verfügbare Sprachcodes für CtopLanguageCode: al Albanisch, at Österreichisch, cz oder cs Tschechisch, de Deutsch, dk Dänisch, en Englisch, es Spanisch, fi Finnisch, fr Französisch, gr Griechisch, hu Ungarisch, it Italienisch, jp Japanisch, nl Holländisch, no Norwegisch, pl Polnisch, pt Portugiesisch, ro Rumänisch, ru Russisch, se Schwedisch, sk Slowakisch, sl Slowenisch, tr Türkisch, zh vereinfachtes Chinesisch. Wegweiser: Externe Includes verwenden, Zahlungsart “Kreditkarte”

Veraltete Parameter

Entfernen Sie veraltete Parameter beim nächsten Durchgang durch die Konfiguration. Sie stören den Betrieb nicht, aber sie wecken beim Lesen den Eindruck, dort sei etwas eingestellt. Referenz: DC-FPX_encrypt, DC-SPX_encrypt

AddDomains

Legt zusätzliche Domains fest, unter denen der Shop erreichbar ist, und ob diese auf die Hauptdomain umgeleitet werden.
Mit Domain-! = www.ihrshop.de im Abschnitt Basic und der Konfiguration oben wird der Aufruf über www.ihrshop.de unverändert angenommen. Die drei aufgeführten Domains werden dorthin umgeleitet. Jede andere Domain wird abgelehnt.
Der Abschnitt wird seit der Umstellung aller Shops auf SSL-Only nicht mehr benötigt. Zusätzliche Domains hinterlegt die WEBSALE Systemadministration direkt auf dem Server. Wenden Sie sich für weitere Domains an Ihren WEBSALE Ansprechpartner.
Ein Hostname wird strikt beachtet. ihrshop.de und www.ihrshop.de sind zwei verschiedene Einträge. Sollen beide Schreibweisen funktionieren, brauchen Sie zwei Zeilen. Wegweiser: Domains für Shop-Aufruf konfigurieren

Templates

Weist jedem Shopzustand seine Template-Datei zu. Alle Templates liegen unterhalb von benutzer/templates. Der Name hinter dem Gleichheitszeichen ist der Dateiname und frei wählbar, die Reihenfolge der Zeilen spielt keine Rolle.

Der Weg durch den Shop

Anmeldung und Kundenkonto

Zusatzfunktionen

Technische Templates

Fehlt SpecialHandlingNoRedirectInfoFound oder existiert die Datei nicht, dann leitet das Shopsystem in diesen Fällen auf die Startseite um. Das ist kein Fehler, aber der Besucher landet dann ohne Erklärung auf der Startseite statt auf einer Seite, die ihm sagt, was mit dem Produkt passiert ist.Bei FastIncludes_<ID> sind 15 Einträge die harte Grenze. Weitere Zeilen werden stillschweigend übergangen, und eine bereits vergebene Kennung wird ebenfalls übergangen statt überschrieben. Es gewinnt also der erste Eintrag, nicht der letzte.
Die folgenden Parameter wertet das Shopsystem ebenfalls aus: Wishlist, WishlistAdmin, AutoOrderManage, TFAVerify, TFAManage, PasskeyVerify, PasskeyManage, PaymentPending, PayPalCheckoutPending, PaymetricHosted, PPCVaultManage, RPDE_LabelprintNew, EBook, UploadStart, UserSearch, ExternalDownload und ChangeExternalProduct. Wegweiser: Wiederverwendung: Includes

DesignControl

Hinterlegt die Kennungen und Geheimnisse, mit denen die DesignControl-Tags Daten signieren und verschlüsseln. Passwörter gehören aus Sicherheitsgründen nicht ins Template, sondern hierher. Im Template wird nur die Kennung angegeben. Dahinter steht ein einfacher Gedanke: Daten, die über einen ungesicherten Weg an ein fremdes System gehen, sollen unterwegs nicht verändert werden können. Der Sender hasht sie mit einem gemeinsamen Geheimnis, der Empfänger prüft den Hash.
Ein +Encrypt-Eintrag ohne PW wird übergangen, ein +Hash-Eintrag ohne Secret dagegen angelegt. Ein Eintrag ohne ID wird in beiden Fällen übergangen, in allen Fällen ohne Fehlermeldung. Prüfen Sie deshalb nach dem Einrichten im Template, ob das Tag tatsächlich einen Wert liefert.
Die Zahl der Einträge ist begrenzt. Ist das Limit erreicht, protokolliert das Shopsystem einen Fehler und liest keine weiteren Einträge mehr ein. Referenz: DC-FPX_hash(), DC-SPX_hash(), DC-FPX_encrypt(), DC-SPX_encrypt()

ContentControlLoadTemplates

Listet die Templates auf, bei denen sich über ContentControl der HTTP-Statuscode und der ausgelieferte Inhalt beeinflussen lassen.
Wegweiser: Weiterleitungskonzept für Inhalte aus Drittsystemen Ersetzt die vom Shopsystem erzeugten Schaltflächen-Icons durch eigene Grafiken. Alle Dateien liegen in benutzer/navigation/grafiken.
Wegweiser: Vorgegebene Grafiken ändern

PDFGenerator

Legt die Dateinamen fest, unter denen die erzeugten PDF-Dateien beim Käufer ankommen.
Der PDF-Generator kann keine CMYK-Dateien verarbeiten. Das betrifft vor allem Kaufgutscheine, bei denen Druckvorlagen zum Einsatz kommen.
Die beiden lokalen Tags ProductNumber und OrderNumber gelten nur innerhalb dieser Parameter und haben mit den Template-Tags des Shops nichts zu tun. Wegweiser: PDF Anzeige der Produkt-Detailansicht, PDF Anzeige des Warenkorbs, PDF Anzeige der Bestätigungsseite, Kaufgutscheine zum Ausdrucken

ShopTimeouts

Füllt die Auswahlliste, über die der Käufer den Timeout seiner Sitzung selbst bestimmt. Systemweit beträgt der Timeout standardmäßig zwei Stunden.
Links vom Gleichheitszeichen steht der Wert, rechts die Beschriftung in der Auswahlliste. Die Einheit m steht für Minuten, h für Stunden. Wegweiser: Timeout für automatisches Logout festlegen

CSRF-Protection

Steuert, wie der Shop auf einen fehlenden oder abweichenden Antiforge-Token reagiert. Der Token verhindert, dass eine fremde Seite im Namen des angemeldeten Käufers Formulare abschickt.
CheckForValidReferer prüft als zweite Stufe, ob der übermittelte Referer und die Shop-Adresse voneinander abweichen, und erkennt erst dann einen Fehler. Decline-NoFallback verzichtet auf diese zweite Prüfung, der Fehler steht also sofort fest. 403-Forbidden sendet den entsprechenden HTTP-Status. DiscardAllInput sendet keinen eigenen Status, ignoriert aber sämtliche Eingaben des Aufrufs und speichert nichts davon. Die Funktion lässt sich für einen Shop durch die WEBSALE Technik abschalten. Wenden Sie sich dafür an Ihren WEBSALE Ansprechpartner.

TopRank

Hält die Einstellungen für die TopRank-HTML-Seiten, die XML-Sitemaps, die SEO-URLs und die Ausgabe von WS-RobotCanonical.

SEO-URLs und Verzeichnisse

Suchmaschinen akzeptieren in einer Sitemap nur Links, die auf dasselbe oder ein tieferliegendes Verzeichnis zeigen. Liegt die Sitemap zu tief, werden die Links darin ignoriert. Setzen Sie SiteMapDir deshalb nur, wenn die Wurzel der Domain nicht mit dem Verzeichnis zusammenfällt, in dem das Shopverzeichnis liegt.

Canonical-Anweisung

SuppressCatIndexInRobotCanonical wirkt zugleich auf die Sitemaps. Mit yes kommen nur die kanonischen Produkt-URLs hinein, was der Empfehlung von Google entspricht. Mit no wird für jede Kategorie, in der ein Produkt steht, eine eigene URL geschrieben. AddShopAndSubshopIDInRobotCanonical brauchen Sie nur, wenn sich mehrere Subshops eine Domain teilen. Setzen Sie ihn in den Subshops, die nicht der Hauptsubshop dieser Domain sind. Im Regelfall bekommt jeder Subshop eine eigene Domain, dann bleibt der Parameter auf no.

Weiterleitung und Auslieferung

ActivatePermanentDirectJSCSSTest = yes umgeht die Gruppierung und damit die Zwischenspeicherung. Das ist beim Aufbau eines Shops hilfreich, kostet im Produktivbetrieb aber Ladezeit. Nehmen Sie den Parameter vor dem Go-Live wieder heraus.

Unterabschnitt LinkOptimization

Entfernt überflüssige Parameter aus den erzeugten URLs. Der Unterabschnitt gehört zu TopRank und steht nicht für sich allein.
Allow ist nur für die Umstellung von herkömmlichen URLs auf SEO-URLs von Bedeutung. Sobald SEO-URLs aktiv sind, setzt das Shopsystem den Parameter intern auf yes, weil die Funktion dort zwingend gebraucht wird.

Veralteter Parameter

Wegweiser: SEO-Optimierung mit TopRank, Canonical-Anweisung in HTML-Head erzeugen, SEO-URLs, URL- und Link-Optimierung, CSS, JavaScript und jQuery

SEOProductFields

Schaltet die SEO-Felder für Produkte frei und legt fest, ob der SEO-Produktname in Links und im Canonical verwendet wird.
LegacyLink-Allow wirkt nur, solange Link-Allow = yes gesetzt ist. Steht Link-Allow auf no, dann bleibt LegacyLink-Allow wirkungslos, auch wenn der Standardwert yes etwas anderes nahelegt.
Wegweiser: SEO-Content für Produkte

SEOProductFields-Text

Hält die Fehlermeldungen, die beim Pflegen der SEO-Felder erscheinen. Jede Meldung wird von einem eigenen Tag ausgegeben.
ErrorNameAlreadyExists und ErrorNameTooLong werden beide über E-PSEO_Error_Name ausgegeben. Formulieren Sie die beiden Texte deshalb so, dass der Redakteur an der Meldung selbst erkennt, welcher der beiden Fälle vorliegt. Wegweiser: SEO-Content für Produkte

LinkNameEncoding

Legt fest, wie der sprechende Teil einer URL kodiert wird. Standardmäßig werden deutsche Umlaute in lesbare Ersatzzeichen umgewandelt und nicht in UTF-8-Ersatzzeichen. Dadurch entstehen für Warenwirtschaftssysteme und Zahlungsdienstleister keine besonderen Anforderungen. Die Standardregeln sind bereits hinterlegt, Sie bearbeiten den Abschnitt also nur, wenn weitere Shopsprachen oder Anforderungen externer Systeme dazukommen. Wegweiser: Codierung des sprechenden URL-Teils

RefererDerivation

Leitet aus dem HTTP-Referer oder aus dem Pfad der aufgerufenen URL einen WEBSALE Referer und optional einen Subreferer ab. Damit lassen sich eingehende Besuche nach Herkunft gruppieren, ohne dass jeder Link einen eigenen Parameter tragen muss. Der Aufbau folgt zwei Stufen: Eine +RefererRule bestimmt den Referer und verweist optional über eine Kennung auf ein +SubRefererRuleSet, das den Subreferer bestimmt.
Jeder Unterabschnitt darf beliebig oft vorkommen.

Unterabschnitt +RefererRule

Unterabschnitt +SubRefererRuleSet

Unterabschnitt +SubRefererRule

Wegweiser: Regeln zur automatischen Ableitung von Referern

MediaDataBase

Konfiguriert die Lieferbarkeitsanzeige für Produkte aus der Mediendatenbank, also für Bücher, CDs und Videos, die über die Koch, Neff und Volckmar GmbH bestellt werden. Das Shopsystem sucht zu einem Produkt zuerst den +InventoryCode-Unterabschnitt mit passendem Code und passender Quelle. Findet es keinen, weil beim Produkt kein Lieferstatus-Code hinterlegt ist, dann greift der erste +InventoryDefault-Unterabschnitt mit passender Quelle.
Auf dieser Seite sind die Beispiele auf red und yellow geändert, weil Status und Text sonst widersprüchliche Signale geben.