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Ob ein Käufer in Ihrem Shop ein Konto anlegen kann, ob er es muss und wie er sich anmeldet, entscheiden Sie. WEBSALE V8s reicht von der reinen Gastbestellung bis zum vollständig geschlossenen B2B-Shop, in dem ohne Anmeldung nichts sichtbar ist. Diese Seite führt durch alle Bausteine: zuerst die grundlegende Entscheidung, welche Anmeldearten Sie anbieten, dann die Verfahren, mit denen Sie Konten absichern, und schließlich die Funktionen rund um bestehende Konten wie Passwortänderung, Abmeldung und Kontolöschung.

Der zentrale Schalter: LoginMode

Alles beginnt mit einem Parameter im Abschnitt <Login> der shop.config. Er bestimmt, ob und wo der Shop überhaupt eine Anmeldung anbietet. Die Wahl ist keine reine Technikfrage. Sie entscheidet darüber, wie viel Hürde Sie zwischen Käufer und Bestellung stellen. Jede Pflichtanmeldung kostet Abschlüsse, jedes Konto bringt Wiedererkennung. Welcher Weg der richtige ist, hängt davon ab, ob Sie Laufkundschaft oder Stammkundschaft bedienen. Referenz: Abschnitt Login

Gastbestellung

Ohne weitere Einstellungen bestellt der Käufer als Gast. Es entsteht kein Kundenkonto, und die eingegebenen Adressdaten werden nicht in der Shop-Datenbank gespeichert. Im Bestellablauf führen die Schaltflächen den Käufer dann unmittelbar zur Eingabe der Rechnungsadresse, ohne Zwischenschritt. Je Zahlungsart lässt sich festlegen, ob sie Gastbestellern zur Verfügung steht. So können Sie beispielsweise Kauf auf Rechnung angemeldeten Kunden vorbehalten, bei denen Sie eine Zahlungshistorie haben. Referenz: Abschnitt PaymentXXX-Txt

Registrierung und Anmeldung über die Loginseite

Einen Anmeldelink können Sie auf jeder Seite des Shops platzieren. Er führt auf die Loginseite ws_login.htm. Dort legen Neukunden ein Konto an, und Bestandskunden melden sich mit E-Mail-Adresse und Passwort an.
Anmeldung NeukundeAnmeldung Neukunde
Kundenkonto AnmeldungAnmeldung Bestandskunde
Dieselbe Loginseite wird auch aus dem Bestellablauf heraus aufgerufen. Über eine Bereichsklammerung unterscheiden Sie im Template, ob der Käufer gerade bestellt oder sich außerhalb einer Bestellung anmeldet. Das ist wichtig, weil die Seite in beiden Fällen unterschiedlich formulieren sollte.

Geschlossene B2B-Shops

In einem geschlossenen Shop sollen nicht angemeldete Besucher andere Inhalte sehen als angemeldete, oft gar keine. Deshalb läuft die Anmeldung hier über ein eigenes Template, das beim Aufruf des Shops geladen wird. 20180424 Login Dialog Uid

Schritt 1: Anmelde-Template anlegen

Legen Sie das Template nach Ihren Wünschen an und speichern Sie es in Ihrem Templateverzeichnis, beispielsweise unter benutzer/templates/translation.

Schritt 2: Template zuweisen

Schritt 3: Aufruf aktivieren

Damit lädt der Shop beim Aufruf das hinterlegte Anmelde-Template statt der Startseite. Referenz: Abschnitt Templates

Anmeldung mit Benutzername statt E-Mail-Adresse

In Geschäftskunden-Shops legitimiert sich der Käufer oft mit Kundennummer oder Benutzername, nicht mit einer E-Mail-Adresse. Für Passwort-vergessen-Mails brauchen Sie aber eine Adresse. Deshalb fordert der Shop sie nach der ersten Anmeldung nach. Die Anmeldung per Benutzer-ID muss von WEBSALE für Ihren Shop eingerichtet werden. Im Auslieferungszustand ist sie nicht aktiv. Wenden Sie sich dafür an Ihren WEBSALE-Ansprechpartner. Auf dem Start-Anmelde-Template kommt ein Eingabefeld für Kundennummer oder Benutzername dazu:
Auf ws_login.htm kommt der Bereich für die Nacherfassung der E-Mail-Adresse dazu. Diese Seite sieht der Käufer direkt nach der Anmeldung:

Warenkorb nur für angemeldete Käufer

In halbgeschlossenen Shops dürfen Besucher das Sortiment sehen, aber nur angemeldete Käufer dürfen Produkte in den Warenkorb legen. Wegweiser: Produkte in den Warenkorb legen nur für angemeldete Käufer

Mehrfachkonten

Normalerweise gehört zu einer E-Mail-Adresse genau ein Konto. Mehrfachkonten heben das auf: Mehrere Konten teilen sich eine Adresse. Das lohnt sich für eine Einkaufsabteilung mit zentraler Sammeladresse, oder für einen Einkäufer, der im Namen mehrerer Kunden bestellt und die Vorgänge getrennt halten will, ohne mehrere Postfächer zu pflegen. Gemeinsam ist den Konten nur die E-Mail-Adresse. Rechnungsadresse, Lieferadressen, Einstellungen, Zuweisungen und Passwort werden je Konto getrennt verwaltet. Das Passwort muss je Konto verschieden sein. Genau das macht die Konten unterscheidbar und ermöglicht eine persönliche Identifikation des jeweiligen Einkäufers.
Ändert ein angemeldeter Käufer die E-Mail-Adresse eines Mehrfachkontos, ändert sich die Adresse aller Konten des Verbunds mit. Das erspart die Einzelpflege, überrascht aber, wenn man es nicht weiß.

Voraussetzungen

Aus Datenschutz- und Sicherheitsgründen sind Mehrfachkonten an drei Bedingungen geknüpft:
  • Sie setzen das Double-OptIn-Verfahren für die Neukundenanmeldung ein.
  • Sie haben die zwingende Bestätigung der E-Mail-Adresse integriert. Das heißt nicht, dass Sie sie für Neukunden auch anwenden müssen. Für die Anlage eines neuen Mehrfachkontos ist sie aber immer Pflicht.
  • Die Funktion wurde für Ihren Shop freigeschaltet. Das gilt auch für eine Migration bestehender Adressdaten.
Auch wenn Sie Mehrfachkonten nicht anbieten, können welche vorhanden sein. Importierte Kundendaten aus Warenwirtschaft, CRM oder einem Vorgängershop bringen sie mit. Die Funktion „Passwort vergessen” muss deshalb immer so integriert sein, dass sie mehrere Konten zu einer Adresse behandeln kann.
Setzen Sie ein Warenwirtschaftssystem ein, klären Sie vorab mit dessen Hersteller, ob es Mehrfachkonten unterstützt.

Schritt 1: Hinweismeldungen konfigurieren

Schritt 2: Im Login-Template einbinden

Meldung und Schaltfläche gehören innerhalb von Type-LoginUser in das Formular FORM-LoginNewUser:

Schritt 3: Aktivieren

Zum Testen im laufenden Shop rufen Sie den Shop mit dem Parameter ?ws_subaccounts=yes auf. Die oben genannten Bedingungen müssen dafür erfüllt sein. Wegweiser: Mehrfachkontenübersicht anbieten

Schnellanmeldung

Die Schnellanmeldung ist ein kleines Anmeldeformular, das auf jedem Template stehen kann, typischerweise im Kopfbereich. Sie richtet sich an Bestandskunden, die bereits registriert sind. Zwei Varianten stehen zur Wahl. In der Standardvariante landet der Käufer nach der Anmeldung im Kundenkonto. In der AJAX-Variante bleibt er, wo er ist. Kundenkonto Quicklogin

Standardvariante

Die Standardvariante braucht eine Einstellung und ein Formular.

Fehlerziel festlegen

Vertippt sich der Käufer, landet er standardmäßig auf der Hinweisseite ws_notify.htm. Dort steht die Fehlermeldung, aber kein Eingabefeld. Der Käufer muss also erst zurücknavigieren. Besser ist die Loginseite, denn dort kann er die Anmeldung unmittelbar wiederholen:

Formular einbauen

Die negierte Klammerung {![ST-LoggedIn](/v8s/referenz/tags/st/seitenzustand-und-navigation)} blendet die Eingabefelder aus, sobald der Käufer angemeldet ist.

Angemeldeten Zustand anzeigen

An dieselbe Stelle gehört der umgekehrte Fall:

AJAX-Variante

Hier bleibt der Käufer auf seiner Seite, egal ob die Anmeldung gelingt oder scheitert. Das ist die angenehmere Lösung, kostet aber deutlich mehr Integrationsaufwand. Kundenkonto Quicklogin Ajax (2) Wegweiser: Funktionsweise von WEBSALE AJAX-Integrationen

Voraussetzung

Der Shop muss im SSL-Only-Modus laufen. Bei Shops, die seit März 2016 ausgeliefert wurden, ist das bereits der Fall. Wegweiser: Verschlüsselung aller Shop-Seiten (SSL-Only-Modus)

Fehlerziel festlegen

Wie in der Standardvariante:
Die Weiterleitung findet zunächst weiterhin statt. Erst die Anpassung der Loginseite weiter unten sorgt dafür, dass statt der Weiterleitung nur die Fehlermeldung nachgeladen wird.

Bibliothek einbinden

Mindestens Version 1.8.2 ist erforderlich. Wegweiser: WEBSALE JavaScript-Bibliothek

Rückruffunktionen ergänzen

Diese vier Funktionen übernehmen Sie in Ihre Designkomponente. Sie bleiben zunächst leer und werden gefüllt, wo Sie Ladeanzeigen oder Effekte brauchen.

Formular mit IDs versehen

Sowohl das Formular als auch ein umschließendes Element brauchen eine ID.
Wegweiser: Syntaxerklärung der onClick-Funktion

Anzeigebereiche anlegen

Legen Sie die Stellen fest, an denen Erfolgs- und Fehlermeldung erscheinen sollen. Diese Elemente brauchen eine ID und bleiben leer, denn ihr Inhalt wird nachgeladen. Platzieren Sie sie unmittelbar beim Formular.
Weitere Bereiche lassen sich nach demselben Muster nachladen, beispielsweise ein Symbol, das den Anmeldezustand anzeigt:

Loginseite anpassen

Auf ws_login.htm legen Sie innerhalb von {ST-Ajax} je Anzeigebereich einen AJAX-Bereich an. Verwenden Sie die eben vergebenen IDs. Der Bereich für die Erfolgsmeldung bleibt hier leer.

Kundenkontoseite anpassen

Auf ws_user_account.htm ist es umgekehrt: Der Fehlerbereich bleibt leer, der Erfolgsbereich trägt die Begrüßung. Zusätzlich leert ein AJAX-Bereich mit der ID des Formulars dessen Eingabefelder.

Erstanmeldung nach Bestellung

Nach einer Gastbestellung liegen alle Daten bereits vor. Der Käufer muss nur noch ein Passwort wählen, um daraus ein Konto zu machen. Das verlegt die Registrierungsfrage ans Ende des Kaufs, wo sie den Abschluss nicht mehr gefährdet. Der Shop bietet die Felder nur an, wenn zur hinterlegten E-Mail-Adresse noch kein Konto existiert, weder ein Kundenkonto noch ein Mehrfachkonto noch ein Newsletterkonto. Versucht der Käufer es dennoch, beispielsweise über einen zweiten Browser-Tab, erscheint eine Fehlermeldung. Beim Anlegen übernimmt der Shop die Rechnungsadresse und speichert die getätigte Bestellung als erste Bestellung des neuen Kontos. Eine Freischaltung ist nicht erforderlich.

Auf der Bestelleingangsbestätigungsseite

Auf der Loginseite

Hier landet der Käufer nach dem Absenden. Der Bereich deckt die drei möglichen Ausgänge ab.

Sicheres Anmeldeverfahren

Angriffe auf Kundenkonten laufen nach zwei Mustern: Entweder werden Passwörter zu einer bekannten Adresse durchprobiert, oder ein geleaktes Passwort wird an vielen Shops getestet. Gegen beides hilft dasselbe, nämlich gute Passwörter und eine Bremse bei Fehlversuchen. Aktiviert und eingestellt wird das gesicherte Anmeldeverfahren im Abschnitt <SecureLogin> der shop.config.

Was sich einstellen lässt

Für die Neukundenanmeldung:
  • Mindestlänge des Passworts
  • Mindestanzahl an Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen
  • das Passwort darf nicht mit der E-Mail-Adresse übereinstimmen oder wesentlicher Bestandteil davon sein
  • das Passwort darf nicht aus einer bestimmten Anzahl gleicher Zeichen in Folge bestehen
  • zu einfache oder systematische Passwörter können abgelehnt werden
Für die Bestandskundenanmeldung:
  • Sperrung des Kontos oder der IP-Adresse für eine bestimmte Zeit nach einer bestimmten Anzahl von Fehlversuchen
Ohne Angabe einer Mindestlänge arbeitet der Shop mit sechs Zeichen. Nach oben ist bei 64 Zeichen Schluss, ein höherer Wert wird auf 64 gekappt. Unsere Empfehlung liegt über acht Zeichen. Zwei weitere Einstellungen akzeptieren nur Werte in einem bestimmten Bereich und schalten sich sonst selbst ab: PWRepeatedSignsFault-Value wirkt nur zwischen 2 und 16, EMail-PWSimilaritySignsFault-Value nur zwischen 3 und 16. Ein Wert außerhalb dieser Grenzen schaltet die jeweilige Prüfung stillschweigend aus.

Wo die übrigen Einstellungen stehen

Alle Kundendaten werden verschlüsselt gespeichert. Neben der eingebauten Authentifizierung ist auch eine externe Authentifizierung beim Shopstart möglich. Informationen dazu erhalten Sie von Ihrem WEBSALE-Ansprechpartner. Referenz: Abschnitt SecureLogin

Passwortampel

Die Passwortampel zeigt dem Käufer schon beim Tippen, wie gut sein Passwort ist. Sie arbeitet mit zwei Schwellen. 20180530 Passwortampel Die Rot-Grenze ergibt sich aus den ohnehin vorhandenen Einstellungen im Abschnitt <SecureLogin>. Die Gelb-Grenze legen Sie zusätzlich fest, über Parameter mit Yellow im Namen. Ohne Gelb-Grenzen zeigt die Ampel nie Gelb. Sie springt dann direkt von Rot auf Grün, sobald das Passwort akzeptiert wird. Ein Beispiel: Steht die Mindestlänge auf 6 und die Gelb-Grenze auf 8, dann wird ein Passwort mit sieben Zeichen akzeptiert, die Ampel kennzeichnet es aber als nur mäßig sicher.

Einstellungen

Der Parameter für die Mindestlänge existiert in zwei Schreibweisen. Der Shop liest zuerst PWMinLenght-Value mit vertauschten Buchstaben und greift nur dann auf PWMinLength-Value zurück. Beide funktionieren also, auch bei der Gelb-Variante. Verwenden Sie in neuen Konfigurationen die korrekte Schreibweise. Die Prüfung gegen PWBlackListedStrings-List ignoriert Groß- und Kleinschreibung. Leerzeichen in der Liste entfernt der Shop selbst, Sie können also nach Belieben ausrichten. Gelb-Grenzen sind nicht für jedes Kriterium sinnvoll und deshalb auch nicht für jedes vorhanden. 20181030 Passwortampel

Hinweistexte

Zu einer gelben Ampel gehört immer ein Text, sonst weiß der Käufer nicht, was ihm fehlt. Die Texte stehen ebenfalls im Abschnitt <SecureLogin>.
Die Platzhalter in diesen Texten tragen kein -Value am Ende, obwohl die zugehörigen Parameter es tragen. Es heißt ~PWMinLenght-Yellow~, nicht ~PWMinLenght-Yellow-Value~. Ein falsch geschriebener Platzhalter wird nicht ersetzt und erscheint im Klartext auf der Seite.

Loginseite anpassen

Unterhalb des Passwortfelds und innerhalb des Formulars kommen zwei Elemente dazu:
Am Ende des Bodys steht das Tag, das die Einstellungen aus <SecureLogin> an das JavaScript übergibt:
Das Modul „Passwort-Ampel” machen Sie über die WEBSALE JavaScript-Bibliothek für die Loginseite verfügbar. Nutzen Sie dafür das PageSpeed-Tool und ordnen Sie das Modul der passenden Gruppierung zu, beispielsweise ws_login. Wegweiser: JavaScript, jQuery Gestartet wird die Ampel am Ende des Bodys:

CSS

Verwenden Sie diese Klassennamen, ist nichts weiter zu tun. Bei abweichenden Namen übergeben Sie sie beim Start:
Wegweiser: CSS

Zwangsänderung des Passworts bei Neukunden

Legt eine Warenwirtschaft Kundenkonten automatisch an, vergibt sie oft ein leicht erratbares Passwort, beispielsweise die Postleitzahl des Unternehmens. Solche Kunden lassen sich zwingen, nach der ersten Anmeldung ein eigenes Passwort zu setzen.
Die Funktion betrifft ausschließlich Konten, die über ein Warenwirtschaftssystem angelegt wurden. Kunden, die sich im Shop selbst registriert haben, sind nicht betroffen.
Der Käufer landet nach seiner ersten Anmeldung auf der Loginseite im Modus „Passwort ändern” und kommt dort erst wieder weg, wenn er ein neues Passwort gesetzt hat. Sagen Sie ihm das, sonst wirkt die Seite wie ein Fehler:

Double-OptIn

Das Double-OptIn-Verfahren prüft, ob der Käufer die angegebene E-Mail-Adresse korrekt eingegeben hat und tatsächlich Zugriff darauf hat. Drei Stufen stehen zur Wahl. Der Unterschied ist ein Abwägen. Die zwingende Bestätigung liefert saubere Adressen, unterbricht aber den Kauf. Die freiwillige Bestätigung lässt den Kauf laufen und sammelt die Bestätigungen nach und nach ein. Die Gültigkeit unterscheidet sich: Der Aktivierungslink der zwingenden Bestätigung gilt eine Stunde und lässt sich genau einmal verwenden. Diese Stunde ist nicht konfigurierbar. Der Bestätigungslink der freiwilligen Bestätigung gilt unbegrenzt. Klickt ein Käufer den freiwilligen Bestätigungslink nicht und meldet sich später erneut an, versendet der Shop die Mail noch einmal. Für die Anlage eines Mehrfachkontos ist die zwingende Bestätigung immer Pflicht, unabhängig davon, was Sie für gewöhnliche Neukunden eingestellt haben. Ob eine Adresse bestätigt wurde, geht sowohl in die Bestelldaten als auch in den Kundendatenabgleich mit einem Warenwirtschaftssystem ein. Auch die Änderung einer E-Mail-Adresse läuft über das Verfahren: Die neue Adresse wird erst übernommen, wenn der Käufer den Link angeklickt hat. Auch dieser Link gilt eine Stunde und nur einmal.

Zwingende Bestätigung einrichten

E-Mail-Template mit dem Aktivierungslink:
Versandeinstellungen:
Meldungen:
Meldungen einbinden, auf dem Login- oder LoginStart-Template:

Freiwillige Bestätigung einrichten

E-Mail-Template mit dem Bestätigungslink:
Versandeinstellungen:
Meldung und ihre Einbindung auf dem Start-Template:

Bestätigung beim Ändern der E-Mail-Adresse

E-Mail-Template:
Versandeinstellungen:
Meldungen:
Die Versandmeldung binden Sie auf dem Kundenkonto-Template ein, die Erfolgsmeldung zusätzlich auf dem Login- oder LoginStart-Template, weil der Käufer den Link auch in einem anderen Browser öffnen kann:

Konfiguration und Aktivierung

Die Stufe für die Neukundenanmeldung:
Das Verfahren selbst schalten Sie über LoginWithDoubleOptIn-Allow im Abschnitt <Login> ein.
Die Aktivierung gilt für Neukundenanmeldung und für das Ändern der E-Mail-Adresse. Sie lässt sich nicht auf eine der beiden Funktionen beschränken.
Zum Testen im laufenden Shop rufen Sie ihn mit ?ws_login_doubleopt_in=yes auf.

Welche Integration Sie brauchen

Welche der drei Integrationen nötig sind, hängt von zwei Einstellungen ab. Zwei Dinge fallen auf: Die Integration für „E-Mail-Adresse ändern” brauchen Sie immer. Und sobald Sie Mehrfachkonten anbieten, brauchen Sie die zwingende Bestätigung ebenfalls immer, auch bei off.

Was in welcher Einstellung passiert

Für alle drei Beispiele gilt, dass zur Adresse kunde@shop.de noch kein Login existiert. required, zwingende Bestätigung:
  1. Der Käufer legt ein Konto an, eine E-Mail mit Aktivierungslink geht heraus.
  2. Er klickt den Link, das Konto ist aktiviert und die Adresse als bestätigt gespeichert.
  3. Ab jetzt kann er sich anmelden.
  4. Versucht er ein zweites Konto mit derselben Adresse: ohne Mehrfachkonten nicht möglich, mit Mehrfachkonten wird es angelegt und wieder ein Aktivierungslink versendet.
voluntary, freiwillige Bestätigung:
  1. Der Käufer legt ein Konto an. Die Adresse gilt als nicht bestätigt, eine E-Mail mit Bestätigungslink geht heraus, und der Käufer setzt seinen Kauf sofort fort.
  2. Ein zweites Konto verhält sich wie oben, benötigt aber immer die zwingende Aktivierung.
  3. Den Bestätigungslink kann der Käufer zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt klicken.
off, keine Bestätigung:
  1. Der Käufer legt ein Konto an. Die Adresse gilt als nicht bestätigt, es wird nichts versendet.
  2. Ein zweites Konto verhält sich wie oben, benötigt aber immer die zwingende Aktivierung.

Freiwillige Bestätigung der E-Mail-Adresse anbieten

Angemeldeten Käufern mit unbestätigter Adresse können Sie jederzeit anbieten, sie nachträglich zu bestätigen. Ein Klick auf den Link schickt die Bestätigungsmail an die gespeicherte Adresse. Der Nutzen liegt in der Datenqualität. Als Anreiz können Sie bestimmte Funktionen oder Bereiche Käufern mit bestätigter Adresse vorbehalten. Führen Sie zuerst die Integrationsschritte der freiwilligen Bestätigung weiter oben durch. Danach platzieren Sie den Link, doppelt geklammert, damit er nur erscheint, wenn der Käufer angemeldet und seine Adresse unbestätigt ist:
Die Meldung über den erfolgten Versand gehört auf das Kundenkonto-Template:

Prüfung der E-Mail-Adresse

Jede eingegebene E-Mail-Adresse wird geprüft. Wie streng, legen Sie fest:
Nur domain prüft, ob es zu der Adresse überhaupt einen erreichbaren Mailserver gibt. Ohne diese Prüfung riskieren Sie, dass Aktivierungsmails, Passwort-Links und vor allem Bestellbestätigungen nicht zugestellt werden können.
Existiert für die Rechnungs- oder Lieferadresse ein InputCheck vom Typ Email, wird diese Einstellung nicht berücksichtigt. Es greift dann ausschließlich die dort definierte Prüfung. Wegweiser: Prüfungen von Adressdaten festlegen

Anmeldung im Bestellablauf

Startet der Käufer aus dem Warenkorb heraus die Bestellung, können Sie ihm dort die Anmeldung anbieten. Er gibt zuerst seine E-Mail-Adresse ein und entscheidet dann zwischen drei Wegen: als Bestandskunde anmelden, neues Konto anlegen oder ohne Konto weiter. Der Vorteil dieser Reihenfolge: Der Käufer tippt seine Adresse nur einmal, egal welchen Weg er wählt.

Schritt 1: Anmeldeart festlegen

Schritt 2: Formular und E-Mail-Feld

Schritt 3: Auswahl für Bestandskunden

Schritt 4: Auswahl für Neukunden

Schritt 5: Auswahl für Bestellung ohne Anmeldung

Diese Option gehört in eine Klammerung ST-Addr_Order, damit sie nur im Bestellablauf erscheint und nicht bei einer Anmeldung außerhalb davon.
Alle drei Auswahlbereiche gehören in dasselbe Formular FORM-CombinedLogin und teilen sich das eine E-Mail-Feld aus Schritt 2.

Schritt 6: Hinweismeldungen

Duplikatprüfung der E-Mail-Adresse

Ohne diese Prüfung kann ein Bestandskunde als Gast bestellen und dabei andere Adressdaten angeben als die, die in seinem Konto stehen. Shopintern ist das folgenlos, weil Gastadressen nicht gespeichert werden. Problematisch wird es an der Schnittstelle: Die Warenwirtschaft erkennt die Adresse wieder und überschreibt womöglich die dort gepflegten Daten. Die Duplikatprüfung verhindert das. Gibt ein Gast eine bereits registrierte Adresse ein, wird er zur Anmeldung aufgefordert und bekommt zusätzlich einen Link zur Passwort-vergessen-Funktion. Die Funktion setzt voraus, dass die Loginseite mit FORM-CombinedLogin aufgebaut ist, also mit einem einzigen E-Mail-Feld für alle Auswahlbereiche.

Anmeldebestätigungen

Zwei verschiedene Willkommensmails stehen zur Verfügung. Sie unterscheiden sich darin, wodurch sie ausgelöst werden.

Begrüßungs-E-Mail

Sie geht genau einmal als HTML-Mail heraus. Auf bereits bestehende Konten hat die Aktivierung keine Auswirkung.

Neukunden-E-Mail

Als Neukunde gilt beim Import, wer eine der beiden Bedingungen erfüllt:
  • Der Kunde stand vor dem Import nicht in der Datenbank.
  • Der Kunde hatte vorher keine Kundennummer und bekommt beim Import eine nicht leere zugewiesen.

Verfügbare Tags in beiden Mails

Beide Templates speichern Sie unter dem im jeweiligen Abschnitt angegebenen Namen in Ihrem Templateverzeichnis. In beiden stehen dieselben Tags zur Verfügung:

Subshop-Zutrittsberechtigungen

Dieses Kapitel wird derzeit überarbeitet. Bei Fragen zu diesem Thema wenden Sie sich bitte an Ihren WEBSALE-Ansprechpartner. Betreiben Sie mehrere Subshops unter einem Hauptshop, legen Sie fest, in welchen davon sich ein Kunde anmelden darf. Drei Abstufungen sind möglich.

In allen Subshops

Diesen Wert tragen Sie in der shop.config aller Subshops ein.

Nur in bestimmten Subshops

Interessant ist das vor allem für Desktop- und Mobile-Subshops: Ein im Desktop-Shop neu angemeldeter Kunde soll sich sofort auch im Mobile-Shop anmelden können. Die Einstellung wirkt unmittelbar. Eine Replikation einer angeschlossenen Warenwirtschaft ist dafür nicht nötig. In der shop.config jedes beteiligten Subshops sperren Sie zuerst die generelle Möglichkeit und geben dann gezielt frei. Im Beispiel heißen die Subshops Deutsch_Desktop und Deutsch_Mobile. Hmfile Hash F976a7be Im Desktop-Shop:
Im Mobile-Shop:
SubshopLogin-Allow nimmt eine kommaseparierte Liste von SubShopIDs auf.
Übergibt Ihr Warenwirtschaftssystem Subshop-Zuweisungen in den Kundendaten, müssen diese mit der shop.config übereinstimmen. Weichen sie voneinander ab, ist nach einer Replikation kein Login mehr möglich. Das gilt auch, wenn das Feld für die Subshop-Zuweisung leer übergeben wird.

Ausschließlich im eigenen Subshop

In der shop.config aller Subshops sperren Sie die generelle Möglichkeit und lassen die Liste leer:

Template für Fehlermeldungen

In allen drei Fällen brauchen Sie ein Template, das erscheint, wenn ein Kunde im falschen Subshop landet.
Auf dem Template unterscheiden Sie zwei Fälle: Der Kunde lässt sich keinem Subshop zuordnen, oder er gehört in einen anderen.
Nutzen Sie die AJAX-Variante der Schnellanmeldung, braucht das Template zusätzlich einen AJAX-Bereich:
Auch dort lassen sich die WS-MainSubShop-Klammerungen verwenden.

Anmeldedaten ändern

Alle drei folgenden Formulare gehören auf das Anmelde-Template ws_login.htm und lassen sich nur dort einbauen.

Passwort ändern

E-Mail-Adresse ändern

Zur Sicherheit verlangt der Shop hier zusätzlich das Passwort.
Bei einem Mehrfachkonto ändert sich die Adresse aller Konten des Verbunds mit.

Passwort vergessen

Der Käufer fordert eine E-Mail mit einem oder mehreren Authentifizierungslinks an. Jeder Link gilt nur einmal und nur für begrenzte Zeit. Wird die Mail mehrfach angefordert, ist nur der Link aus der zuletzt versendeten gültig.
Diese Funktion muss immer so integriert sein, dass sie mehrere Konten zu einer E-Mail-Adresse behandeln kann, auch wenn Sie Mehrfachkonten nicht anbieten. Importierte Kundendaten können welche mitbringen.

Schritt 2: E-Mail-Template

Im Mail-Template unterscheiden Sie mit SP-SingleData, ob es ein Konto oder mehrere sind. Zu jedem Konto zeigen Sie so viele Basisinformationen, dass der Käufer sie auseinanderhalten kann.
~SP-Data~ gibt als Einzeltag die Anzahl der Konten aus und dient als Schleife über die Mehrfachkonten. Mit {[SP-SubShopPermission](/v8s/referenz/tags/sp-passwort-neu-setzen#die-tags-im-uberblick)()} lässt sich zusätzlich abfragen, ob sich der Kunde mit diesem Konto im angegebenen Subshop anmelden darf.

Schritt 3: Mail konfigurieren

Schritt 4: Formular „Passwort neu setzen”

Schritt 5: Hinweistexte

Abmeldung

Logout

Beim Abmelden löscht WEBSALE V8s alle Daten der Sitzung, darunter Warenkorb, Rechnungs- und Lieferadresse, Kreditkartendaten und Bankverbindung.

Timeout für automatisches Logout

Jede Sitzung wird nach einer festen Zeit automatisch geschlossen. Systemweit sind das zwei Stunden. In sicherheitskritischen Shops, in der Regel B2B-Shops, kann der Käufer diese Zeit selbst verkürzen. Der gewählte Wert wird in der Kundendatenbank gespeichert und bei der nächsten Anmeldung wieder berücksichtigt.
Auf der Kundenkontoseite ws_user_account.htm bieten Sie die Auswahlliste an:
Die Liste erhält die Klasse select_shoptimeout und lässt sich darüber gestalten. Manche Online-Bezahlverfahren dauern länger als der eingestellte Timeout. Wird eine solche Transaktion gestartet, verlängert der Shop den Timeout mindestens auf deren maximale Dauer, damit sie abgeschlossen werden kann.

Nach Bestellung eingeloggt bleiben

Nach einer Bestellung beendet der Shop die Sitzung automatisch. So sieht niemand die eingegebenen Adress-, Bank- und Kreditkartendaten, falls der Käufer den Arbeitsplatz verlässt, ohne den Browser zu schließen. Der Nachteil trifft Vielbesteller: Sie müssen sich nach jeder Bestellung neu anmelden.
Schalten Sie das automatische Schließen nur ab, wenn Sie eine gut sichtbare Abmeldefunktion eingebaut haben und tatsächlich viele Mehrfachbesteller haben. In der Regel trifft das nur auf B2B-Shops zu.

Kundenkonto löschen

Käufer können ihr Konto selbst löschen. Technisch wird es nicht entfernt, sondern deaktiviert. Der Käufer kann sich jederzeit ein neues Konto mit derselben Adresse anlegen, und Sie sehen gelöschte Konten weiterhin im Online-Servicebereich. Die Löschung läuft über ein Double-OptIn-Verfahren: Der Käufer fordert im Kundenkonto eine E-Mail an, und erst der Klick auf den enthaltenen Link löscht das Konto. Dieser Link ist zeitlich unbegrenzt gültig. Wohin der Käufer nach dem Klick kommt, hängt von seinem Zustand ab:
Setzen Sie ein Warenwirtschaftssystem ein, klären Sie vorab mit dessen Hersteller, ob es diese Funktion unterstützt.In geschlossenen Shops ist die Funktion nicht sinnvoll, weil der Käufer sich dort kein neues Konto anlegen kann.

E-Mail-Template

Zusätzlich steht ~DA-CustomerID~ für die Kundennummer zur Verfügung.

Versandeinstellungen

Die Versandmeldung gehört auf das Kundenkonto-Template:
Die Erfolgsmeldung gehört auf Login- und Logout-Template, weil der Käufer je nach Zustand auf einer der beiden landet:
Der Link zum Anfordern gehört ins Kundenkonto:
Wegweiser: Mehrfachkontenübersicht anbieten

Dauerhafter Login (AutoLogin)

Mit AutoLogin bleibt der Käufer je Browser dauerhaft angemeldet. Bei kritischen Aktionen, beispielsweise Änderungen im Kundenkonto, verlangt der Shop je nach Konfiguration trotzdem noch einmal das Passwort. Meldet sich der Käufer manuell ab, wird der AutoLogin dieses Browsers gelöscht. Ändert er Passwort oder E-Mail-Adresse, werden alle AutoLogins gelöscht, also auch die in anderen Browsern. Eine Freischaltung ist nicht erforderlich.

Schritt 1: Einstellungen

Schritt 2: Checkbox beim Login

Der Käufer stimmt über eine Checkbox zu. Zwei Tags stehen zur Wahl und entscheiden über den Umfang: Ergänzen Sie die gewünschten Login-Formulare, also beispielsweise FORM-LoginNewUser, FORM-LoginStart, FORM-QuickLogin oder FORM-CombinedLogin:

Schritt 3: Meldungen (optional)

Schritt 4: Loginseite anpassen

Stehen ReauthAfterLastUse und ReauthAfterLastPasswordInput auf 0 und ReauthAlwaysBeforeCritAction auf no, können Sie diesen Schritt überspringen. Dann verlangt der Shop nie eine erneute Passworteingabe. Muss sich der Käufer erneut authentifizieren, leitet der Shop ihn auf die Loginseite und danach automatisch zur gewählten Aktion zurück. Ein Beispiel: Bei CriticalActions = PlaceOrder und ReauthAlwaysBeforeCritAction = yes landet der automatisch angemeldete Käufer nach dem Klick auf „Bestellen” zunächst auf der Loginseite und nach der Passworteingabe direkt auf der Bestellseite.

Schritt 5: Gespeicherte Logins verwalten (optional)

Auf einer eigenen Seite im Kundenkonto sieht der Käufer alle gespeicherten Logins, kann einzelne löschen oder sich von allen Geräten abmelden.
Im Kundenkonto verlinken Sie die neue Seite:

SuperUser-Funktion

Ein SuperUser kann sich in jedem Kundenkonto des Shops anmelden. Der typische Fall ist ein Callcenter-Mitarbeiter, der eine telefonische Bestellung für einen Kunden aufnimmt: Er sucht den Kunden über eine eigene Suchmaske, meldet sich als dieser an und bestellt in dessen Namen.
Ein angemeldeter SuperUser sieht sämtliche Kundendaten uneingeschränkt, einschließlich Bank- und Rechnungsdaten, und kann sie ändern. Vergeben Sie die Berechtigung entsprechend zurückhaltend.
Nachvollziehbar bleibt der Vorgang über die SuperUserID. Sie geht in die Bestelldaten ein, sodass jederzeit erkennbar ist, welcher SuperUser eine Bestellung ausgelöst hat. Ist in den Kundendaten keine E-Mail-Adresse hinterlegt, fordert der Shop den SuperUser auf, eine anzugeben. Das sollte nur nach Rücksprache mit dem Kunden geschehen. Nach einer abgeschlossenen Bestellung sollte sich der SuperUser abmelden und für die nächste Bestellung neu über seinen SuperUser-Zugang anmelden.

SuperUser festlegen

Ein Benutzer wird zum SuperUser, indem ihm in der Kundendatenbank eine individuelle SuperUserID zugewiesen wird. Sie darf aus alphanumerischen Zeichen bestehen.

Schritt 1: Hinweis für den angemeldeten SuperUser

Der Hinweis erscheint auch dann, wenn der SuperUser bereits im Konto eines Kunden angemeldet ist. Genau dafür ist er da.

Schritt 2: Such-Template zuweisen

Schritt 3: Such-Template erstellen

Das Template braucht drei Bereiche: die Anzeige, als welcher Kunde man gerade angemeldet ist, die Suche selbst und die Ergebnisliste.
Das kleine Skript setzt die zuletzt gewählte Suchart in der Auswahlliste wieder als ausgewählt. Der Kniff mit DC-FP1 unterscheidet „nichts gefunden” von „noch nicht gesucht”, denn die Klammerung CAT-AdvData entfällt in beiden Fällen.

Schritt 4: Hinweis in der Bestelleingangsbestätigung

Schritt 5: Hinweis in der Bestellhistorie

SuperUser mit eingeschränktem Kundenkreis

Die Berechtigung lässt sich auf bestimmte Kundenkonten begrenzen. Ein so eingeschränkter SuperUser findet nur die Kunden und kann sich nur in die Konten einloggen, bei denen seine SuperUserID hinterlegt ist. Einem Konto lassen sich mehrere SuperUserIDs zuweisen. Beides, die Einstufung als eingeschränkt berechtigt und die Zuweisung der erlaubten SuperUserIDs, erfolgt in den Kundendaten.
Weitere Informationen und technische Details zur Definition und Zuweisung eingeschränkt berechtigter SuperUser erhalten Sie von Ihrem WEBSALE-Ansprechpartner.

Externes Login mit Facebook

Der Käufer meldet sich mit seinem vorhandenen Facebook-Konto an, statt eigene Zugangsdaten für den Shop zu vergeben. Die für eine Bestellung nötigen Adressdaten fragt der Shop wie gewohnt im Bestellablauf ab und speichert sie im Kundenkonto. Anbieten lässt sich das überall dort, wo sonst eine Anmeldung stattfindet, also vor und während des Bestellablaufs und auch nach Abschluss einer Gastbestellung. Externer Login Facebook2 Ein Login über PayPal wird derzeit nicht angeboten.

Ablauf

  1. Der Käufer klickt die Schaltfläche „Einloggen mit Facebook” und wird zu Facebook weitergeleitet.
  2. Nach erfolgreicher Anmeldung kehrt er in den Shop zurück.
  3. Es erscheint eine Zwischenseite mit vorausgefülltem Feld für die E-Mail-Adresse. Dieser Schritt erfolgt nur beim ersten Mal.
    • Existiert zu dieser Adresse noch kein Konto, legt der Shop eines an.
    • Existiert bereits eines, gibt der Käufer einmalig sein Shop-Passwort ein, um beide Konten zu verknüpfen.
  4. Der Käufer landet auf der Kundenkontoübersicht.
Externer Login Facebook Ablauf
Weisen Sie in Ihrer Datenschutzerklärung auf die Anmeldemöglichkeit über Facebook hin und stellen Sie transparent dar, welche Daten übermittelt werden. Beim Facebook-Login ist das ausschließlich die E-Mail-Adresse. Sprechen Sie die Formulierung mit Ihrem Datenschutzbeauftragten ab.

Schritt 1: Einrichtung bei Facebook

Die Einrichtung erfolgt mit Ihrem eigenen Facebook-Konto. Sie erweitern es zu einem Developer Account und legen dort eine neue App an. Folgen Sie dafür der Facebook-Entwicklerdokumentation. Wählen Sie anschließend „Facebook Login” und nehmen Sie folgende Einstellungen vor: Als gültige OAuth-Redirect-URIs tragen Sie ein:
Bei einem Subshop stattdessen:
Vor dem Livegang muss die App im Developer Account unter „AppReview” auf öffentlich gestellt werden.

Schritt 2: Freischaltung durch WEBSALE

Die Funktion muss von WEBSALE aktiviert werden. Teilen Sie Ihrem Ansprechpartner dafür diese Angaben aus Ihrer Facebook-App mit:
  • App-ID
  • App-Geheimcode im Klartext
  • App Token
  • die eingetragenen OAuth-Redirect-URIs

Schritt 3: Schaltfläche auf der Loginseite

Sie gehört innerhalb von Type-LoginUser in das Formular. Fehlt der Bereich Type-LoginUser, ergänzen Sie ihn.

Schritt 4: Konto anlegen oder verbinden

Dieser Bereich deckt beide Fälle ab, also das Anlegen eines neuen Kontos und das Verbinden mit einem bestehenden. Die Klammerung WS-ExternLogin_facebook_Connect_pw_needed entscheidet, welcher gerade vorliegt.

Schritt 5: Erfolgs- und Fehlermeldungen

Die Erfolgsmeldungen gehören auf die Seite, auf der der Käufer nach dem Login landet, also in der Regel die Kundenkontoübersicht, oder in die FastInclude-Datei.
Die Fehlermeldung gehört auf die Loginseite:

Schritt 6: Passwort und E-Mail-Adresse ausblenden

Wer sich über Facebook anmeldet, pflegt seine Zugangsdaten dort. Die Funktionen „Passwort ändern” und „E-Mail-Adresse ändern” müssen deshalb im Kundenkonto verschwinden.

Schritt 7: Übersicht der verbundenen Konten (optional)

Der angemeldete Käufer sieht unter „Ihre Social-Logins” seine verbundenen Konten und kann die Verknüpfung lösen. Auf der Kundenkontoübersicht:
Die Klammerung CEA-Overview funktioniert nur, wenn der Käufer angemeldet ist. Dazu ein eigenes Template:
Existiert das Template bereits, prüfen Sie, ob das Tag CEA-AdditionalInfo darin enthalten ist, und ergänzen Sie es gegebenenfalls.

Schritt 8: Facebook-Login nach einer Gastbestellung (optional)

Auf der Bestelleingangsbestätigungsseite, innerhalb von ST-CreateAccountAfterGuestOrder und des Formulars:
Und auf der Loginseite, innerhalb von Type-CreateAccountAfterGuestOrder:

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