Login, denn er entscheidet, ob es im Shop überhaupt eine Anmeldung gibt. Alles Weitere baut darauf auf.
Referenz: Shopkonfiguration shop.config, Übersicht aller Abschnitte
Login
Legt fest, ob und wann sich ein Käufer anmelden muss, und steuert das Double-OptIn-Verfahren bei der Registrierung.Anmeldepflicht
Jeder andere als die vier genannten Werte führt stillschweigend zu
no, also zu einem offenen Shop. Ein Tippfehler in diesem Parameter öffnet damit einen geschlossenen Shop, ohne dass irgendwo eine Warnung erscheint.
Bei LoginMode = start liest das Shopsystem den Cookie-Warenkorb erst nach der Anmeldung ein. Ein Käufer, der vor dem Anmelden etwas in den Warenkorb gelegt hatte, findet es also erst danach wieder.
Subshops
Double-OptIn
Der Versand an die alte Adresse ist die sicherere Variante, denn nur der Inhaber des bestehenden Postfachs kann die Änderung dann bestätigen.
Weitere Parameter
RefererURL und IP-Addresses greifen nur beim ersten Aufruf einer Sitzung und führen bei einem Treffer zu einer Hinweisseite, nicht zu einer stillen Ablehnung.
Wegweiser: Anmeldung/Registrierung, Double-OptIn, Bestellmenge eines Produkts, Subshop-übergreifende Logins, Sicheres Anmeldeverfahren
SecureLogin
Der umfangreichste Abschnitt dieser Seite. Er legt fest, wie sicher ein Passwort sein muss, wann ein Zugang nach Fehlversuchen gesperrt wird, wie die E-Mail-Adresse geprüft wird, und er hält die zugehörigen Fehlermeldungen. Dazu kommt die Passwortampel. Sie bewertet ein Passwort schon während der Eingabe mit rot, gelb oder grün. Dafür gibt es jeden Grenzwert zweimal: einmal als Rot-Grenze, unterhalb derer das Passwort abgelehnt wird, und einmal als Gelb-Grenze, ab der die Ampel auf Grün springt.Anforderungen an das Passwort
DenySimplePasswordLevel
Diese Prüfung findet systematische Passwörter wie1234 oder 86420. Das Level entspricht der Anzahl erlaubter Ein- und Zweizeichenabstände zwischen aufeinanderfolgenden Zeichen. Ein Einzeichenabstand liegt zwischen ab, ba, 89 oder 98, ein Zweizeichenabstand zwischen CE, ZX, 24 oder 75.
Sperren nach Fehlversuchen
Das Shopsystem sperrt getrennt nach E-Mail-Adresse und nach IP-Adresse.Prüfung der E-Mail-Adresse
basic prüft: nicht leer, kein Leerzeichen, genau ein @, mindestens ein Punkt, der Punkt steht hinter dem @, und hinter dem letzten Punkt stehen mindestens zwei Zeichen.
syntax enthält alle Prüfungen aus basic und zusätzlich für den Teil vor dem @: keine zwei Punkte hintereinander, kein Punkt am Anfang oder Ende, mindestens ein Zeichen, und nur alphanumerische Zeichen sowie ., -, _ und +. Für den Teil hinter dem @ gilt dasselbe ohne _ und +, und die Top-Level-Domain muss zwischen 2 und 10 Zeichen lang sein.
domain enthält alle Prüfungen aus basic samt der Prüfung des Teils vor dem @ aus syntax und verlangt zusätzlich, dass für die Domain ein MX- oder A-Eintrag existiert.
Das Anfordern eines neuen Passworts ist ein beliebter Weg, um Adressbestände auf gültige Konten abzuklopfen, deshalb ist ein Captchaschutz an dieser Stelle sinnvoll.
Fehlermeldungen
Dort heißt es, die Meldung zur Mindestlänge werde im Abschnitt
LoginError-Txt konfiguriert. Beides stimmt: LoginError-Txt hat einen eigenen Parameter NewPWLength, und zusätzlich gibt es hier NewPWLength-Txt, in dem anders als dort der konfigurierte Wert eingesetzt wird.
In diese Meldungen setzt das Shopsystem die konfigurierten Werte ein. Verfügbar sind:
Zusätzlich stehen
~Email-PWSimilaritySignsFaultString~ und ~PWRepeatedSignsFaultString~ zur Verfügung. Sie werden nicht aus der Konfiguration gefüllt, sondern erst im Fehlerfall mit den tatsächlich beanstandeten Zeichen. Damit sagen Sie dem Käufer nicht nur, dass etwas nicht passt, sondern auch was.
Passwortampel
Für die Ampel gibt es zu jedem Grenzwert eine zweite Fassung mit-Yellow- im Namen. Sie beschreibt die Grenze, ab der die Ampel von Gelb auf Grün springt. Die Grenzwerte ohne -Yellow- bleiben die Rot-Grenze, unterhalb derer das Passwort abgelehnt wird.
Die zugehörigen Tags heißen wie oben, ergänzt um
-Yellow:
Die Schreibweise
EMail-PWSimilaritySignsFault-Yellow-Value mit großem M ist die, die das Shopsystem liest. Beim Parameter ohne -Yellow- ist es umgekehrt, dort heißt er Email-PWSimilaritySignsFault-Value. Da Parameternamen ohne Rücksicht auf Groß- und Kleinschreibung verglichen werden, funktionieren beide Schreibweisen.
Wegweiser: Sicheres Anmeldeverfahren, Prüfung der E-Mail-Adresse. Referenz: Abschnitt InputCheck, Abschnitt LoginError-Txt
SecuredPassword
Legt fest, was passiert, nachdem ein Käufer sein Passwort über den Link aus der E-Mail neu gesetzt hat.CheckLoginID = yes erhöht die Sicherheit, denn der Link allein genügt dann nicht mehr. Wer Zugriff auf das Postfach hat, aber die Benutzerkennung nicht kennt, kommt damit nicht weiter. Der Preis ist eine zusätzliche Eingabe in einem Moment, in dem der Käufer ohnehin schon etwas vergessen hat.
Wegweiser: Passwort vergessen
AutoLogin
Der dauerhafte Login. Ein Käufer bleibt über das Ende der Sitzung hinaus angemeldet und muss beim nächsten Besuch kein Passwort eingeben. Weil das ein Sicherheitsrisiko ist, lässt sich der dauerhafte Login an das Gerät, das Land und die IP-Adresse binden, und für besonders schützenswerte Seiten lässt sich die Passworteingabe trotzdem erzwingen.Grundeinstellung
Kritische Aktionen
CriticalActions ist eine kommaseparierte Liste von Seiten, bei denen das Shopsystem trotz dauerhaftem Login eine Passworteingabe verlangt.
Wann genau die Passworteingabe greift, steuern drei Parameter:
Bindung an Gerät, Land und IP-Adresse
Das letzte Oktett der IP-Adresse bleibt bei
IPDiffers-Allow = no absichtlich unberücksichtigt, weil viele Anschlüsse innerhalb desselben Netzes wechselnde Adressen bekommen. Ein Wechsel des Anschlusses oder vom Mobilfunk ins WLAN führt trotzdem zu einer neuen Anmeldung.
Wegweiser: Dauerhafter Login
UserData
Legt fest, welche besonders schützenswerten Daten das Shopsystem im Kundenkonto speichert und wie die Lieferadresse für angemeldete Käufer vorausgewählt wird.
Alle Kundendaten werden verschlüsselt gespeichert.
SaveCreditCardData-Allow setzt voraus, dass der Zahlungsdienstleister eine Tokenisierung der Kartennummer unterstützt. Im Shop liegt dann nicht die Kartennummer, sondern ein Platzhalter dafür.
Vorauswahl der Lieferadresse
Die beiden Parameter greifen nacheinander. Hat der Käufer eine Standardadresse festgelegt und steht
PreSelectDefaultDelivAddr-Allow auf yes, dann gewinnt diese, und PreSelectLastUsedDelivAddr-Allow hat keine Wirkung mehr. Erst ohne Standardadresse kommt die zweite Regel zum Zug.
Wegweiser: Zahlungsart “Kreditkarte”, Lastschrift und Bankverbindung abfragen, Zwangsänderung des Passworts bei Neukunden, Mehrfachkonten, Standard-Lieferadresse festlegen
VerifyCustomerData
Legt fest, wie streng das Shopsystem Kundeneingaben auf Plausibilität prüft, und hält die zugehörigen Fehlermeldungen. Jede Prüfung kennt drei Stufen. Beisoft erfährt der Käufer vom Widerspruch, kann die Bestellung nach Bestätigung aber trotzdem abschicken. Bei hard muss er korrigieren. Bei no findet keine Prüfung statt.
Der Parameter verhält sich wie die anderen drei und kennt dieselben drei Stufen.
Fehlermeldungen
Die Altdokumentation führt die folgenden Meldungen nur im Beispielblock auf, in der Parametertabelle fehlen sie teils oder stehen ohne Beschreibung da.IBAN und BIC
Gerade diese Meldungen lohnen eine eigene Formulierung, denn die Unterscheidung zwischen falscher Länge, falscher Prüfsumme und nicht unterstütztem Land sagt dem Käufer, wo er suchen muss.
Wegweiser: Prüfung von Kundendaten festlegen
WelcomeCookie
Die WelcomeBack-Funktion. Ein Käufer mit bestehendem Kundenkonto wird beim erneuten Besuch mit Namen begrüßt, ohne dass er angemeldet ist.
Im Cookie steht nur ein Hashwert, nicht der Name. Die Felder holt das Shopsystem damit aus der Datenbank. Nur die hier aufgeführten Felder stehen später im Template zur Verfügung, und ausschließlich Felder der Rechnungsadresse sind zulässig.
Wegweiser: WelcomeBack-Funktion. Referenz: WC- (WelcomeBack-Funktion)
MKForumSSO
Hinterlegt das Fehler-Template für die Anbindung an Portale über Single Sign-on.
Das Shopsystem liest diesen Parameter nur, wenn die SSO-Anbindung für den Shop freigeschaltet ist. Ohne Freischaltung bleibt der Abschnitt wirkungslos.
Wegweiser: Schnittstelle zu Portalen
Verbundene externe Konten
Für die Übersicht der mit einem externen Dienst verbundenen Konten gibt es keinen eigenen Konfigurationsabschnitt. Sie weisen lediglich im AbschnittTemplates ein Template zu:
CEA-Tags. Ein vollständiges Beispiel steht dort.
Referenz: Abschnitt Templates, CEA- (Verbundene externe Konten). Wegweiser: Externes Login mit Facebook
UserDefList-1 bis UserDefList-3
Die drei Abschnitte definieren Einträge für Auswahllisten, die auf der Seite für Rechnungs- und Lieferadresse angezeigt werden können. Gedacht waren sie für Fragen an den Käufer, die er aus vorgegebenen Antworten auswählt.
Wegweiser: Auswahllisten der Adressdaten
