wsimageconvert.cfg im Verzeichnis auto-konvertierung.
Die Datei hat zwei Abschnitte. Basic regelt, was für den gesamten Lauf gilt, also Transferlisten und den Umgang mit Unterverzeichnissen. Convert enthält je Zielformat einen Unterabschnitt +Entry mit Quelle, Ziel, Dateityp und den Argumenten für das Konvertierungsprogramm.
Zum Bearbeiten laden Sie die Datei herunter, ändern sie und laden sie wieder auf den Server.
Wegweiser: Bildkonverter
Aufbau der Datei
Basic
Transferlisten
Eine Transferliste ist eine Textdatei mit allen Dateien, die ein Lauf konvertiert hat. Sie dient als Übergabe an nachgelagerte Systeme, die wissen müssen, welche Bilder neu sind.TransferListDirectory ist Pflicht, sobald TransferList-Allow auf yes steht. Das Verzeichnis müssen Sie vorher von Hand auf dem Server anlegen, der Konverter erzeugt es nicht.
TransferListSrcDirectory ist optional. Ohne diesen Parameter landen alle konvertierten Bilder in der Liste. Mit ihm nur die aus dem genannten Unterverzeichnis, alle anderen bleiben außen vor. TransferListRemoveSrcDirectory lässt sich nur zusammen mit TransferListSrcDirectory verwenden und kürzt dessen Namen aus den Einträgen heraus.
Der Dateiname einer Transferliste besteht aus dem Datum und einer je Tag fortlaufenden Nummer.
Unterverzeichnisse
Im Quellverzeichnisauto-konvertierung/quellbilder dürfen Sie Unterverzeichnisse anlegen, beispielsweise auto-konvertierung/quellbilder/produkte. Der Konverter durchsucht das Quellverzeichnis samt allen Unterverzeichnissen nach Dateien.
Standardmäßig landen alle konvertierten Dateien flach direkt im Zielverzeichnis. Die Struktur aus dem Quellverzeichnis geht dabei verloren.
KeepSubDirectories = yes bildet sie im Zielverzeichnis nach und legt fehlende Verzeichnisse automatisch an.
DeleteSrcSubDirectories = yes räumt die Unterverzeichnisse im Quellverzeichnis nach dem Lauf auf. Gelöscht wird ein Verzeichnis nur, wenn es keine Bilder mehr enthält.
Convert
Je Zielformat ein Unterabschnitt +Entry. Ein Quellbild durchläuft alle Einträge, zu denen es passt, und erzeugt so mehrere Ausgaben in verschiedenen Größen und Formaten.
Pflichtparameter
Name erscheint im Online-Servicebereich im Dienst Bildkonverter auf der Startseite unter der Überschrift “Konvertierungs-Formate”. Wählen Sie den Text so, dass Sie das Format dort wiedererkennen.
Der Pfad in DestDir wird vom Konverter normalisiert, so dass er nicht aus dem Shopverzeichnis herausführen kann. Angaben mit .. greifen deshalb nicht.
Quelle einschränken
Beide Angaben beziehen sich auf Unterverzeichnisse von
auto-konvertierung/quellbilder.
SrcDir werden alle Verzeichnisse einschließlich des Hauptverzeichnisses berücksichtigt. Mit SrcDir nur die aufgezählten, alle anderen werden ignoriert. ExclDir brauchen Sie in der Regel nur dann, wenn kein SrcDir gesetzt ist.
ExclDir vergleicht den Anfang des Pfades, nicht einen beliebigen Teil davon. ExclDir = produkte schließt also produkte/gross aus, aber nicht archiv/produkte. Leerzeichen um die Verzeichnisnamen werden entfernt.
Dateityp
Bleibt
Type leer, behält die Datei ihren Typ. Welche Umwandlungen möglich sind, zeigt die folgende Tabelle.
Konvertierungs-Argumente
ConvertArgs enthält die Kommandozeilen-Argumente, die an ImageMagick übergeben werden. Hier legen Sie fest, was mit der Datei geschieht, also beschneiden, auffüllen, skalieren oder komprimieren.
Die Endungen werden unabhängig von Groß- und Kleinschreibung erkannt.
Der Konverter trennt die Argumente an Leerzeichen. Ein Argumentwert, der selbst ein Leerzeichen enthält, lässt sich deshalb nicht übergeben.
Umwandlung nach webp
Für webp arbeitet der Konverter zweistufig, weil ImageMagick dieses Format auf der eingesetzten Plattform nicht erzeugt.- ImageMagick führt die Änderungen aus
ConvertArgsaus und schreibt eine temporäre Datei. - Das Programm
cwebpwandelt diese temporäre Datei mit den Argumenten ausConvertArgs-Webpnach webp um.
cwebp finden Sie in der Dokumentation von Google unter developers.google.com/speed/webp/docs/cwebp.
Was mit fehlerhaften Quelldateien passiert
Der Konverter prüft jede Quelldatei zweimal. Zuerst die Dateiendung, dann die ersten Bytes der Datei, um festzustellen, ob der Inhalt wirklich zum angegebenen Format passt.Wenn etwas nicht funktioniert
Die Fehlermeldungen eines Laufs finden Sie im Online-Servicebereich im Dienst Bildkonverter.
