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Die Konfiguration salutation.dat definiert die Anreden, die der Käufer bei der Eingabe seiner Rechnungsadresse und seiner abweichenden Lieferadresse auswählen kann. Dieselbe Datei legt außerdem fest, wie daraus später die vollständige Anredezeile in Briefen und Mails entsteht. Konfig Anrede Wegweiser: Bildung von Anreden und Titeln festlegen, Auswahllisten der Adressdaten · Referenz: Konfiguration title.dat · Grundlagen: Grundlagen zu Konfigurationen

Wo die Datei liegt

Der Shop sucht die Datei an zwei Stellen, in dieser Reihenfolge:
Zuerst gilt die Datei des Subshops. Ist dort keine vorhanden oder ist sie leer, greift der Shop auf die gemeinsame Datei eine Ebene höher zurück. So pflegen Sie eine Anredeliste für alle Subshops und weichen nur dort ab, wo es nötig ist.
Mindestens eine der beiden Dateien muss vorhanden und nicht leer sein. Findet der Shop keine von beiden oder fehlt die Kopfzeile, bricht er mit einer Fehlermeldung ab.

Aufbau

Die Datei ist tabulatorgetrennt aufgebaut. Die erste Zeile enthält die Spaltennamen, ab der zweiten Zeile folgt je Anrede eine Zeile.
Die Spalten werden über ihre Namen in der Kopfzeile gefunden, nicht über ihre Position. Die Reihenfolge der Spalten ist damit frei, die Schreibweise der Namen dagegen nicht. Mehr als zehn Spalten wertet der Shop nicht aus.Das Modul für Formulare und Anfragen bricht sogar mit einer Warnung ab, wenn eine der sechs Spalten in der Kopfzeile fehlt.

Der erste Eintrag bleibt leer

Die zweite Zeile der Datei, also der erste Dateneintrag, sollte in der Spalte Salutation leer bleiben. Damit beginnt die Auswahlliste im Shop mit einem leeren Eintrag, und der Käufer trifft eine bewusste Wahl, statt ungewollt die erste Anrede zu übernehmen. Für diesen leeren Eintrag stellt der Shop dem Anredecode im Formularwert empty_ voran, also beispielsweise empty_00. Beim Auswerten entfernt er das Präfix wieder. Wenn Sie in Formularwerten oder im Quelltext auf empty_ stoßen, ist das also kein Fehler.

Anredecode und Geschlechtscode

Steht im deutschen Shop “Herr” auf dem Code 01, dann muss im englischen Shop “Mr.” denselben Code 01 tragen. Dasselbe gilt für den Geschlechtscode. Der Grund liegt in der Weiterverarbeitung: Gespeichert wird der Code, nicht der Text. Nur wenn der Code über alle Sprachen hinweg dieselbe Bedeutung hat, lassen sich Vorname und Titel später korrekt prüfen und eine passende Anrede erzeugen.
Möglicherweise müssen Sie diese Codes mit Ihrem Warenwirtschaftssystem abstimmen. Dort landen sie am Ende ebenfalls.

Die Anredezeile

In der Spalte CompleteSalutation bauen Sie die vollständige Anredezeile aus drei Platzhaltern zusammen. Die Bildung des Titels legen Sie in der Konfiguration title.dat fest. Referenz: Konfiguration title.dat Daraus ergeben sich die typischen Muster:

Beispiel

Eine salutation.dat für die Sprachenkombination Deutsch und Englisch. Die erste Datenzeile ist der leere Eintrag. An diesem Beispiel lässt sich die Code-Regel gut ablesen: 01 bedeutet in beiden Sprachblöcken dasselbe, nämlich die männliche Einzelanrede, und trägt deshalb auch in beiden denselben Geschlechtscode 1. Welche Sprache Ihr Shop verwendet, stellen Sie im Abschnitt Basic der shop.config ein. Referenz: shop.config, Grundlagen und Technik

Änderungen an der Anredeliste

Der Shop liest die Datei einmal je Aufruf. Änderungen wirken also mit dem nächsten Seitenaufruf. Eine Zeile, die Sie entfernen, verschwindet aus der Auswahlliste. Für Bestellungen, die den zugehörigen Anredecode bereits gespeichert haben, findet der Shop danach keinen passenden Eintrag mehr und gibt weder Anredetext noch Anredezeile aus. Löschen Sie deshalb besser nur Zeilen, deren Code nie im Einsatz war, und ändern Sie ansonsten nur den Text.