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Die Online-Schnittstelle zum Warenwirtschaftssystem holt Auftragsdaten live aus der Warenwirtschaft und zeigt sie im Kundenkonto an. Welche Daten das sind und wie der Käufer sie filtern kann, steht in der Konfiguration wws-online-interface.config. Die sechs Abschnitte lassen sich in drei Gruppen lesen. Templates legt fest, welche Datei welche Ansicht rendert. Types, MaxEntries und PeriodSelection bauen die drei Auswahllisten, mit denen der Käufer die Anzeige einschränkt. HeadData und PositionData benennen die Felder, die die Warenwirtschaft liefert. Je Subshop, der die Schnittstelle nutzt, gehört eine eigene Datei in das Konfigurationsverzeichnis dieses Subshops, also nach konfiguration/<Subshop-ID>/.
Findet der Shop die Datei nicht, bricht das Modul ab und die Schnittstelle liefert gar nichts.Ab WEBSALE V8 sucht der Shop zuerst nach wws-online-interface.config und greift danach auf den älteren Namen wws-online-interface.ini zurück. Verwenden Sie für neue Shops die Endung .config.
Wegweiser: WWS-Infodatenschnittstelle verwenden · Grundlagen: Grundlagen zu Konfigurationen

Templates

Legt fest, welches Template welche Ansicht der Schnittstelle rendert. Die Dateinamen sind frei wählbar.
Diese Templates werden über WS-ExternInclude in ein Master-Template geholt. Die ERP-Tags gelten ausschließlich in ihnen. Referenz: ERP-Tags für die WWS-Infodatenschnittstelle

Types

Definiert die Auftragstypen, nach denen der Käufer filtern kann. Der Shop baut daraus eine Auswahlliste.
Die Nummern der Auftragstypen müssen mit dem Warenwirtschaftssystem abgestimmt sein. Der Shop reicht sie unverändert weiter und übersetzt sie nur für die Anzeige.
Standard greift nur, solange der Käufer noch keinen Typ gewählt hat. Sobald er die Auswahlliste bedient, gilt seine Wahl.

MaxEntries

Definiert die Auswahlliste für die Anzahl der angezeigten Aufträge.
ActiveYearAllEntries = yes ist vor allem dann sinnvoll, wenn der Käufer beim ersten Aufruf schon etwas sehen soll, ohne vorher einen Zeitraum einzustellen. Wie bei Types greift Standard nur, solange der Käufer die Auswahlliste nicht bedient hat.

PeriodSelection

Alle Texte und Einstellungen für die Zeitraumauswahl. Der Shop baut daraus Auswahllisten für Tag, Monat und Jahr sowie eine Liste alternativer Zeiträume.
Das älteste wählbare Jahr ergibt sich aus dem aktuellen Jahr minus ShowYearsAgo. Der Wert 0 lässt also nur das laufende Jahr zu. ShowYearsAgo begrenzt nicht nur die Auswahlliste, sondern auch die Prüfung der tatsächlich übergebenen Daten. Ein Datum, das weiter zurückliegt, wird zurückgesetzt. Ein Zeitraum, bei dem das Bis-Datum vor dem Von-Datum liegt, wird automatisch vertauscht. Sind alle sechs Alt-Texte leer, erscheint keine alternative Zeitraumauswahl.

HeadData

Benennt die Kopfdaten eines Auftrags, die die Warenwirtschaft liefert. Unterstützt werden die Felder H1 bis H1000.
Im Template geben Sie beides getrennt aus.
Die Nummern sind nicht frei belegbar. Jede Nummer steht für ein bestimmtes Feld der Schnittstelle. Sie legen hier nur fest, welche Felder erscheinen und wie sie beschriftet sind, nicht welches Feld welche Nummer bekommt.Welche Felder Ihre Warenwirtschaft tatsächlich liefert, stimmen Sie mit dem Anbieter der Warenwirtschaft ab.

PositionData

Benennt die Positionsdaten eines Auftrags. Unterstützt werden die Felder P1 bis P1000. Der Abschnitt funktioniert genau wie HeadData.
Der Tagname lautet ERP-PositionData, und das Argument trägt das Präfix P, nicht H.

Nicht dokumentierte Abschnitte

Der Kernel liest in dieser Konfiguration zwei weitere Abschnitte.

CommonData

Ein dritter Feldabschnitt neben HeadData und PositionData, aufgebaut nach demselben Muster. Er versorgt die Tags ERP-CommonName, ERP-CommonData, ERP-CommonData_Name und ERP-CommonData_Value, über die allgemeine Kundendaten aus der Warenwirtschaft ausgegeben werden.

Debug

Beide Abschnitte sind nicht freigegeben dokumentiert. Verwenden Sie sie nur nach Abstimmung mit der WEBSALE AG.LogCommunication schreibt den gesamten Datenverkehr mit der Warenwirtschaft mit. Lassen Sie den Schalter im Produktivbetrieb aus.