Zum Hauptinhalt springen
Dieses Kapitel wird überarbeitet. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren WEBSALE Ansprechpartner. Ein angemeldeter Kunde will wissen, was er im letzten Jahr bestellt hat und ob ein Artikel gerade lieferbar ist. Beide Antworten stehen in der Warenwirtschaft, nicht im Shop. Die WWS-Infodatenschnittstelle holt sie von dort, wenn der Kunde danach fragt. Kopiert wird nichts.
Die Schnittstelle ist für das Warenwirtschaftssystem V4 der D&G entwickelt worden und nur mit diesem einsetzbar.

Voraussetzungen

Damit die Schnittstelle greift, müssen vier Bedingungen erfüllt sein:
  • Die Schnittstelle ist von der WEBSALE AG freigeschaltet.
  • Der Käufer ist angemeldet.
  • Der Käufer hat eine Kundennummer.
  • Diese Kundennummer ist für ihn im Shop nicht änderbar.
Die letzte Bedingung ist keine Formalie. Eine änderbare Kundennummer hieße, dass jeder Kunde die Aufträge eines beliebigen anderen abrufen könnte.

Technische Einrichtung

Damit der Shop Ihr Warenwirtschaftssystem erreicht, braucht WEBSALE zwei Angaben von Ihnen: die IP-Adresse, unter der das System erreichbar ist, und die Adresse, die der Shop aufrufen soll. Ist das Warenwirtschaftssystem nicht direkt aus dem Internet erreichbar, stellt WEBSALE einen VPN-Zugang bereit. Das System baut dann seinerseits eine gesicherte Verbindung zum Shop auf.

Abstimmung mit der Warenwirtschaft

Der Shop kann nur zeigen, was die Warenwirtschaft liefert. Die Reihenfolge der Arbeit ergibt sich daraus:
  1. Festlegen, welche Daten die Warenwirtschaft liefert.
  2. Diese Daten im Shop-Modul konfigurieren.
  3. Die Templates bauen, die diese Daten anzeigen.
Wer mit Schritt 3 anfängt, baut Felder, die nie gefüllt werden.

Was der Kunde filtern kann

Einrichten

Schritt 1: Freischaltung

Die Funktion muss freigeschaltet werden. Wenden Sie sich an Ihren WEBSALE Ansprechpartner.

Schritt 2: Die Konfiguration anlegen

Je Subshop, der die Schnittstelle nutzt, gehört eine Datei wws-online-interface.config in das Konfigurationsverzeichnis des Shops. Sie lässt sich auch über den Online-Servicebereich anlegen.
Die Nummern der Kopf- und Positionsdaten sind nicht frei belegbar. Jede Nummer steht für ein bestimmtes Feld, H1 ist immer die Kundennummer und P1 immer die Menge. Sie legen nur fest, welche Felder erscheinen und wie sie beschriftet sind.
Referenz: Beschreibung der Konfiguration “wws-online-interface.config”

Schritt 3: Templates für die Auftragsanzeige

Für die Aufträge werden fünf Templates gebraucht: ein Master-Template und vier Modul-Templates, die darin über externe Includes erscheinen. Das Master-Template rufen Sie im Kundenkonto auf, sein Name ist frei wählbar:
Darin werden die Modul-Templates eingebunden:
Die Klammerung sorgt dafür, dass der Bereich nur erscheint, wenn die Schnittstelle überhaupt verfügbar ist. Ohne sie steht bei einer Störung eine leere Seite im Kundenkonto. Referenz: WS-SSLLoadTpl() · WS-OnlineERPLink · WS-ExternInclude() Wegweiser: Externe Inhalte einbinden

Schritt 4: Templates für die Lagerbestandsabfrage

Hier genügen drei Templates: das Master-Template, die Anzeige des Bestands und die Fehlermeldungen. Aufgerufen wird das Master-Template mit Produkt- und Variantenindex:
Im Master-Template wird das Modul-Template eingebunden. Der Parameter erp_pn übergibt dabei die Produktnummer, dafür lässt sich jedes Produktdatenfeld verwenden.
Die Klammerung mit {!ST-Robot} ist Pflicht. Ohne sie schickt jeder Suchmaschinen-Crawler bei jedem Produkt eine Anfrage an Ihre Warenwirtschaft, und zwar bei jedem Durchlauf des gesamten Sortiments.
Welches Produktdatenfeld die Warenwirtschaft erwartet, ist system- abhängig. Bei D&G ist es beispielsweise PR-OrderInfoEnc statt PR-NumberEnc. Stimmen Sie das mit dem Ansprechpartner Ihres Warenwirtschaftssystems ab.
Optional lässt sich eine Filialkennung übergeben oder auswählen. Die Einzelheiten dazu klären Sie mit WEBSALE. Referenz: WS-OnlineERPStockLevelLink · Styles für die WWS-Infodatenschnittstelle · Tags für die WWS-Infodatenschnittstelle

Verwandte Themen