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Ein Handwerker stellt in seiner Software ein Angebot zusammen, braucht dafür Material aus Ihrem Shop und muss die Artikeldaten bisher abtippen. Über IDS entfällt das: Er wechselt aus seiner Software in den Shop, füllt dort den Warenkorb und schickt ihn zurück in sein System. Nimmt sein Kunde das Angebot an, löst er aus derselben Software die Bestellung aus, und die Bestelldaten kommen wieder zu ihm zurück. Der Gewinn liegt in dieser Zweiwegigkeit. Produkt- und Bestelldaten werden genau einmal erfasst, nämlich in Ihrem Shop. Direkt unterstützt werden die Systeme TAIFUN und LABELWIN. Für andere Systeme, die IDS unterstützen, wenden Sie sich an Ihren WEBSALE Ansprechpartner.

Die vier Abläufe

Alle Abläufe beginnen damit, dass die Handwerkersoftware den Shop mit Parametern aufruft. Welcher Ablauf gemeint ist, entscheidet der Parameter action.

Automatische Anmeldung

Die Software hängt die Zugangsdaten des Handwerkers an den Shop-Aufruf.

Warenkorb vom Shop zur Software

Mit action=WKE und einer Rücksprungadresse ruft die Software den Shop auf.
Der Handwerker legt im Shop Produkte in den Warenkorb und durchläuft den Checkout bis zur Bestellübersicht. Dort steht neben “Zahlungspflichtig bestellen” eine zweite Schaltfläche, die den Warenkorb an die hookurl zurückschickt.

Warenkorb von der Software zum Shop

Mit action=WKS schickt die Software einen bei ihr hinterlegten Warenkorb per POST an den Shop und löst damit eine Bestellung aus.
Der Parameter hookurl muss in jedem Fall mitkommen. Ohne ihn ist keine Rückübertragung möglich, und die Bestelldaten erreichen die Handwerkersoftware nicht.
Mit action=ADL verlinkt die Software direkt auf ein Produkt. Die Zugangsdaten dürfen mitkommen.

Einrichten

Schritt 1: Freischaltung

Die Funktion muss von der WEBSALE AG technisch freigeschaltet werden.

Schritt 2: Abschnitt in der shop.config anlegen

Die Supplier-Angaben beschreiben Sie als Lieferant und gehen so an die Handwerkersoftware.
Für LABELWIN ist bei allen Parametern außer WriteToOrderFile und ResetStateAfterSend der vom Standard abweichende Wert zwingend erforderlich.
Referenz: Abschnitt IDSSchnittstelle

Schritt 3: Fehlermeldungen festlegen

Zwei Fälle brauchen eine Meldung: unbekannte Produktnummern aus der Handwerkersoftware und ein unvollständiger Aufruf.
Das Tag IDS-PRNumbers gibt alle Produktnummern aus, die der Shop nicht gefunden hat.

Schritt 4: Die Meldungen ausgeben

Der Platz dafür ist die Warenkorbseite, denn dort merkt der Handwerker, dass Positionen fehlen. Referenz: Abschnitt NotifyMessages-Txt · IDS-PRNumbers · MSG-IDS_Notify

Schritt 5: Den Warenkorb zurückschicken

Dafür gibt es drei Wege. Sie unterscheiden sich darin, wie viel der Handwerker selbst tun muss. Weg A: eine Schaltfläche auf der Bestellübersicht. Der Handwerker entscheidet selbst, wann er zurückgeht.
Weg B: Weiterleitung nach kurzer Wartezeit. Auf der Bestelleingangsbestätigung, im Kopfbereich.
Weg C: automatische Übermittlung. Ebenfalls auf der Bestelleingangsbestätigung, im Körper der Seite.
Die Klammerung {ST-IDSSchnittstelle} trifft nur zu, wenn der Shop mit action=WKE, WKS oder ADL aufgerufen wurde. Ein Besucher, der den Shop gewöhnlich aufruft, sieht weder Hinweise noch Schaltfläche. Testen Sie deshalb immer über einen Aufruf mit action-Parameter, sonst suchen Sie eine Schaltfläche, die es in dieser Situation gar nicht geben soll.
Referenz: ST-IDSSchnittstelle · WS-IDSSentBasketLink · WS-TriggerIDSSent

Die Lieferadresse der Handwerkersoftware anzeigen

Die von der Software übergebene Lieferadresse lässt sich anzeigen, etwa auf der Bestellübersicht.
Diese Adresse ist rein informativ. Sie geht in die Bestellzusatzinformationen ein. Geliefert wird an die im Shop hinterlegte Standardadresse.
Nach demselben Muster stehen diese Endungen zur Verfügung: Name1, Name2, Name3, Name4, Street, PCode, City, Country, ILN, Contact, Phone, Fax, Email Referenz: IDS-Delivery

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