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Der Käufer sieht im Bestellprozess, wie viel CO2 seine Bestellung verursacht, und kann diese Menge gegen einen Betrag über ein Klimaschutzprojekt ausgleichen. Nach der Bestellung lädt er seine Urkunde herunter. Für den Händler ist das eine Positionierung, für den Käufer eine freiwillige Entscheidung im Checkout.
Die Schnittstelle zu den Klimaschutzprojekten, ihren Kosten und den Zertifikaten läuft über ClimatePartner. Ohne eine Anbindung dorthin steht die Funktion nicht zur Verfügung.

Wie es abläuft

  1. Je Produkt legen Sie fest, ob es klimaneutral produziert werden kann. Solche Produkte brauchen ein Gewicht.
  2. Liegt mindestens ein solches Produkt im Warenkorb, errechnet der Shop die CO2-Menge: Gesamtgewicht dieser Produkte mal CO2-Faktor. Den Faktor ermittelt ClimatePartner für Ihren Shop.
  3. Überschreitet die Menge einen konfigurierten Mindestwert, erscheint auf der Seite der Zahlungs- und Versandarten eine Liste von Klimaschutzprojekten, die ClimatePartner in diesem Moment liefert.
  4. Wählt der Käufer ein Projekt, erscheinen die Kosten als globale Kosten in der Bestellübersicht.
  5. Mit Abschluss der Bestellung wird das Zertifikat bei ClimatePartner bestellt.
  6. Auf der Bestelleingangsbestätigung kann der Käufer seine Urkunde herunterladen und das Label konfigurieren.

Einrichten

Schritt 1: Freischaltung

Die Funktion muss freigeschaltet werden.
Setzen Sie ein Warenwirtschaftssystem ein, klären Sie zuerst, ob dieses die klimaneutrale Produktion unterstützt. Beginnen Sie mit der Integration erst nach der Freischaltung durch die WEBSALE AG.

Schritt 2: Daten von ClimatePartner

Bevor Sie anfangen, muss die Bewertung Ihres Unternehmens durch ClimatePartner abgeschlossen sein und drei Angaben müssen vorliegen:
  • Zugangsdaten zur Schnittstelle
  • CO2-Faktor zur Berechnung der Emissionsmenge aus dem Gewicht
  • Mindestemissionsmenge

Schritt 3: Produktdaten kennzeichnen

Jedes Produkt, das klimaneutral bestellbar sein soll, bekommt im Produktdatenfeld ClimateNeutral den Wert y. Die Einzelheiten stehen in der Produktdaten-Dokumentation.

Schritt 4: Konfiguration

ClimatePartner rechnet immer in Kilogramm. Führen Sie die Gewichte im Shop in einer anderen Einheit, gleichen Sie das über den CO2-Faktor aus. Bei einem Faktor von 1,3 von ClimatePartner gilt:
Referenz: Abschnitt ClimateNeutral

Schritt 5: Anzeige am Produkt

Schritt 6: Anzeige im Warenkorb

Je Position lässt sich anzeigen, ob sie klimaneutral bestellbar ist und wie viel CO2 auf sie entfällt.
Für Unterprodukte eines Sets lässt sich die CO2-Menge nicht ausweisen. Ein Set-Produkt gilt hier immer als eine Einheit.

Schritt 7: Anzeige für den ganzen Warenkorb

Dieser Hinweis lässt sich an jeder Stelle im Shop setzen, etwa im Warenkorb als Ausblick auf den Checkout.

Schritt 8: Auswahl der Klimaschutzprojekte

Die Auswahl gehört auf die Seite der Zahlungs- und Versandarten.
Der erste Eintrag ohne Projekt ist wichtig. Ohne ihn hat der Käufer keine Möglichkeit, eine einmal getroffene Wahl zurückzunehmen. Referenz: Alle CN-Tags für die klimaneutrale Produktion

Schritt 9: Kosten ausweisen

Die Kosten gehören zu den global ausgewiesenen Kosten wie Versand und Zahlungsart, also vor die Gesamtsumme, auf der Bestellübersicht und auf der Bestelleingangsbestätigung.
Für die getrennte Ausweisung stehen zusätzlich BASKET-ClimateNeutralTotalNet und BASKET-ClimateNeutralTotalGross zur Verfügung.

Schritt 10: Zertifikat auf der Bestelleingangsbestätigung

Welche Tags hier gelten, hängt von CertificateRetrieval-Mode ab. Der Aufbau ist in beiden Fällen derselbe, es unterscheiden sich nur die Tag-Namen. Ein Zertifikat für die ganze Bestellung:
Ein Zertifikat je Position:
Im Modus PerBasketPosition werden MinCO2CompensationAmount, ClimatePartnerMinCost-Value und CostAddition-List auf jede Position einzeln angewendet. Ein Set-Produkt gilt dabei als ein Produkt.

Die zwei Fehlerfälle unterscheiden

Vor Abschluss der Bestellung wird das Zertifikat bei ClimatePartner reserviert, erstellt wird es erst danach. Daraus ergeben sich zwei Fehlerbilder, die im Template unterschiedlich geklammert sind und ganz unterschiedliche Folgen haben.
Der erste Fall bedeutet, dass der Käufer für etwas bezahlt hat, das noch nicht bestellt ist. Die Adresse in NotificationAddress muss deshalb jemand lesen, der reagieren kann.

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