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Alles, was der Shop außerhalb seiner selbst anspricht, wird hier konfiguriert. Das sind drei verschiedene Arten von Diensten. Zuerst die Dienste, bei denen es um die Einwilligung des Besuchers geht, also Cookie-Einwilligung und Captcha. Dann die fachlichen Dienste, mit denen der Shop zusammenarbeitet, von Trusted Shops über den E-Marketing-Manager bis zum Partnerprogramm. Zum Schluss die technischen Schnittstellen, über die Daten in beide Richtungen fließen. Referenz: Shopkonfiguration shop.config, Übersicht aller Abschnitte

AgreementCookies

Der zentrale Abschnitt für die Einwilligung zur Datenverarbeitung. Er legt fest, welche Dienste der Besucher einzeln oder gruppiert zulassen oder ablehnen kann. Die getroffene Auswahl wird erst gespeichert, wenn der Besucher eine Schaltfläche “Einstellungen speichern” drückt.

Hauptschalter

no geht von einem Einverständnis des Besuchers aus. Der gesamte Abschnitt ist dann wirkungslos, alle Klammerungen in den Templates werden aktiv, alle Dienste laufen und alle Cookies werden gesetzt. Dasselbe gilt, wenn der Abschnitt in der shop.config gar nicht vorhanden ist. yes aktiviert die konfigurierten Einstellungen. Zusätzlich werden die Komfortfunktionen automatisch deaktiviert, bis sie konfiguriert sind und die Einwilligung vorliegt. Betroffen sind Cookie-Warenkorb, Welcome-Back-Funktion, Affiliate-, Referer- und Design-Cookies. test zeigt alle positiven AC-AgreementMadeForID-Bereiche an, die geklammerten Dienste laufen also bei jedem Besucher.
Der Kernel wertet test jedoch nur aus, wenn der Shop tatsächlich im Testmodus läuft. Im Livebetrieb wirkt test wie no.Dieser Unterschied ist erheblich, weil er darüber entscheidet, ob datenschutzrelevante Dienste bei echten Besuchern ausgeführt werden. Bitte vor dem Einsatz von test bestätigen lassen.

+Entry

Je Dienst, für den die Einwilligung abgefragt werden soll, ein Unterabschnitt. OptIn bedeutet: der Besucher hakt die Checkbox an und erteilt damit die Einwilligung. OptOutChecked bedeutet: eine angehakte Checkbox gilt als Widerspruch. OptOutUnchecked bedeutet: eine nicht angehakte Checkbox gilt als Widerspruch. Die Checkbox für eine komplette Gruppierung wird immer als OptIn ausgeführt. Sie verarbeitet die unterschiedlichen Typen der darin enthaltenen Dienste aber korrekt.

WEBSALE-Komfortfunktionen

Je Funktion ein eigener +WEBSALEService-Parameter.
RefererCookie und AffiliateProgram sollten immer in derselben Gruppierung stehen, weil die beiden Dienste teilweise zusammenhängen. Eine getrennte Einwilligung führt zu Lücken in der Werbeerfolgskontrolle.

Trackingstatus aus der iOS-App

Seit iOS 14.5 fragt das AppTrackingTransparency-Framework den Nutzer beim ersten Öffnen der App, ob er Tracking zulässt. Das Framework übermittelt den Status im HTTP-Header an die WEBSALE-App. Mit iOSApp-AcceptViaTrackingFramework-List legen Sie als kommaseparierte Liste fest, bei welchen Statuswerten dieser Eintrag aktiv wird. Bei Verwendung der iOS-App wird kein Consent-Layer mehr angezeigt. Die Entscheidung trifft der Nutzer stattdessen im Framework.

+ConsentGroupInfo

Fasst mehrere Dienste zu einer Gruppierung zusammen, die der Besucher gemeinsam zulassen oder ablehnen kann. Die Reihenfolge der +ConsentGroupInfo-Abschnitte bestimmt die Reihenfolge der Anzeige im Template. Nicht gruppierte Dienste erscheinen darunter. Gibt es Dienste ohne ConsentGroupID, legt der Shop automatisch eine Gruppierung mit der ID ws_noconsentgroupfound an und weist ihr alle diese Dienste zu.

Captcha

Zwei Captcha-Dienste lassen sich einbinden. Beide werden hier konfiguriert, die zugehörigen Tags sind auf eigenen Seiten beschrieben.

ReCaptchaV3

reCAPTCHA liefert einen Wert zwischen 0 und 1 zurück. 0 bedeutet sehr wahrscheinlich ein Bot, 1 sehr wahrscheinlich ein Mensch. Über MinimumScoreToPass stellen Sie die Schwelle feiner ein. Referenz: RECAPTCHAV3-Tags

FriendlyCaptchaV1

FriendlyCaptcha bietet einen globalen und einen EU-Endpunkt an. Welcher für Sie gilt, steht in der Dokumentation von FriendlyCaptcha. Referenz: FRIENDLYCAPTCHAV1-Tags

Trusted Shops

TrustedShopsAdvList

Definiert die Käuferschutzprodukte, die dem Besteller zur Auswahl angeboten werden. Je Produkt ein +Entry-Unterabschnitt.
Je +Entry:
TSID-Txt muss exakt mit der Vorgabe von Trusted Shops übereinstimmen. Der Shop übermittelt diesen Wert unverändert.ERPID-Txt brauchen Sie nur, wenn Ihre Warenwirtschaft die Produkt-ID von Trusted Shops nicht direkt verarbeiten kann.

TrustedShops-Txt

Texte für die Bestätigungsseite nach einer Bestellung, über die sich der Käufer bei Trusted Shops anmelden kann.
Dieser Abschnitt gehört zu einer veralteten Form der Trusted-Shops-Integration. Die aktuelle Integration läuft über TrustedShopsAdvList. Verwenden Sie TrustedShops-Txt nur in Bestandsshops, die noch darauf aufbauen.

eMarketingManager

Die Templates für die Newsletter-Verwaltung und die Online-Ansicht des Newsletters. Der Abschnitt heißt in der Konfiguration eMarketingManager, ohne Bindestriche.
Jedes Shop-Template bindet den gleichnamigen Include-Bereich ein.

eMarketingManager-Txt

Die Erfolgs- und Fehlermeldungen rund um die Newsletter-Anmeldung.

WSAffiliateTemplates

Die Banner-Templates für das WEBSALE-Partnerprogramm. Der Abschnitt wird nur gebraucht, wenn Partner zusätzlich zu den angelegten Bannern jedes Produkt des Shops als Banner verwenden dürfen, die sogenannten Dynamic Banners.
Die Beispiele sind bewusst sprechend gewählt, damit die Zuordnung der drei Parameter erkennbar bleibt.

ExternSystemLiveChecks

Prüft die Verfügbarkeit externer Systeme. Bis zu zehn +Entry-Unterabschnitte, jeder mit einer eigenen ID. Diese ID verwenden Sie als Argument des Bereichs-Tags WS-ExternSystemLiveCheck().
always fragt bei jeder Prüfung an. failPersistant fragt so lange an, bis der Check zum ersten Mal fehlschlägt, und wertet ihn danach für die ganze Sitzung als fehlgeschlagen. successPersistant arbeitet umgekehrt und wertet nach dem ersten Erfolg die ganze Sitzung als erfolgreich.
Ein +Entry wird stillschweigend übersprungen, wenn ID leer ist, URL leer ist oder Type keine gültige Zahl enthält. Jedes Tag mit einer so ausgefallenen ID als Argument bleibt im Template unersetzt stehen.Ein Timeout von 0 oder oberhalb des Maximums wird still auf das Maximum gesetzt.Die Wahl des Timeouts ist ein Kompromiss. Zu klein, und die Prüfung schlägt fehl, obwohl das externe System verfügbar ist. Zu groß, und der Seitenaufbau verzögert sich spürbar, wenn das System nicht erreichbar ist.

Schnittstelle für Typ 1

Bei Type = 1 stellt der Shop eine HTTP-GET-Anfrage an die angegebene URL. Antwortet das System mit OK, gilt die Prüfung als erfolgreich. Jede andere Antwort und jede ausbleibende Antwort gelten als Fehlschlag.
Referenz: WS-ExternSystemLiveCheck()

IDSSchnittstelle

Konfiguriert die integrierte Datenschnittstelle IDS. Die Absenderdaten gehen an das anfragende System, die übrigen Parameter steuern das Übergabeformat.

Absenderdaten

Übergabeformat

Für das Warenwirtschaftssystem LABELWIN sind fünf dieser Schalter vorgegeben: SendVatInPercent = yes, RueckgabeKZ = yes, EncodeOrderInfo = no, GenerateOrderInfoIfEmpty = yes, ClearBasket = yes und SurchargeAsOrderItem = yes.
Die IDS-Schnittstelle muss zusätzlich für den Shop freigeschaltet sein. Diese Freischaltung ist keine Einstellung der shop.config, sondern erfolgt durch die WEBSALE AG. Ohne sie bleibt der gesamte Abschnitt wirkungslos.

ASSE

Die Schnittstelle zur asynchronen Datenübermittlung, Asynchronous Server Side Events. Je Übermittlungsziel ein +Entry-Unterabschnitt.

+Entry

ID und Endpoint sind Pflicht. Fehlt einer von beiden, wird der Eintrag verworfen.Anders als die meisten Abschnitte der shop.config meldet ASSE Konfigurationsfehler. Ein leeres ID, ein leeres Endpoint, ein unbekannter Type und eine unbekannte ServiceCategory erzeugen jeweils eine interne Fehlermeldung.Auch ASSE braucht eine Freischaltung durch die WEBSALE AG, die außerhalb der shop.config erfolgt.
Die Werte von ServiceCategory gibt WEBSALE vor. Dahinter stehen unterschiedliche Vorgaben für Wiederholversuche und Timeouts.

DefinitionOfOK

Optionaler Abschnitt mit den Bedingungen für eine erfolgreiche Zustellung. Fehlt er, wird einmal gesendet und das Ergebnis nicht geprüft. Die +ConditionGroup-Abschnitte sind oder-verknüpft, die +Condition-Abschnitte darin und-verknüpft.

AdditionalHeaders

Optionaler Abschnitt für zusätzliche HTTP-Header. Je Header ein +HttpHeader-Unterabschnitt mit Name und Value.

Upload

Aktiviert das Upload-Modul und hinterlegt die zugehörigen Texte.
UploadLink schreibt einen Deep Link mit gesicherter Upload-ID in die Bestelldaten. UploadLinkOrderNumber schreibt stattdessen einen Deep Link mit gesicherter Auftragsnummer.

Download

Die Texte und die URL-Logik für das Download-Modul.
default verwendet eine absolute, global für alle Shops konfigurierte URL. relative fügt relative URLs ein. Welche Domain der Browser dann anzeigt, hängt davon ab, über welche URL das Download-Modul aufgerufen wurde.

TellAFriend

Steuert, ob und wie die Werber-Informationen der Tell-A-Friend-Funktion in die Bestelldaten geschrieben werden. Der Abschnitt ist vollständig auf der Seite zu den TAF-Tags beschrieben und hier deshalb nur verlinkt. Referenz: TAF-Tags und Abschnitt TellAFriend