AddressFields-Txt
Legt fest, welche Daten bei der Rechnungsadresse abgefragt werden. Ein Feld gilt als aktiviert, sobald hinter dem Gleichheitszeichen ein Wert steht. Dieser Wert ist zugleich die Bezeichnung, die im Template ausgegeben werden kann.Company nicht aktiviert, weil hinter dem Gleichheitszeichen nichts steht. Das Feld lässt sich im Template nicht platzieren.
Name und Anrede
Anschrift
Erreichbarkeit
Weitere Felder
Ein Feld nur zu aktivieren genügt nicht, es muss auch im Template platziert werden. Umgekehrt gilt: Ein Feld, das hier keinen Wert hat, lässt sich im Template nicht verwenden, und auch Sichtbarkeitsregeln oder Eingabeprüfungen greifen darauf nicht.
Felder, die der Käufer nicht ändern darf, legen Sie nicht hier fest, sondern im Abschnitt
AddressFields-ReadOnly.
Wegweiser: Rechnungsadresse abfragen, Prüfungen von Adressdaten festlegen, USt-IdNr. abfragen, prüfen und auswerten
DeliveryAddressFields-Txt
Dasselbe für die abweichende Lieferadresse. Die Felder entsprechen denen der Rechnungsadresse, mit drei Ausnahmen.
Alle übrigen Felder einschließlich
Suffix1 bis Suffix50 gibt es in beiden Adressen.
Wegweiser: Abweichende Lieferadresse abfragen, Prüfungen von Adressdaten festlegen
AddressMaxInputLen
Begrenzt die Eingabelänge je Feld. Das ist vor allem dann wichtig, wenn die Bestelldaten in eine Warenwirtschaft laufen, die ihrerseits Längengrenzen hat.AddressFields-Txt. Die Vorgabe liegt bei 45 Zeichen, bei Postleitzahlen bei 12.
IdentityCard4 steht im Standard auf 1, weil dort nur die Prüfziffer erwartet wird. Soll bei neuen Personalausweisen zusätzlich die vierstellige Versionsnummer eingegeben werden, setzen Sie den Wert auf 5.
Wegweiser: Grundeinstellungen für Rechnungs- und Lieferadresse festlegen
A-Suffix1 bis A-Suffix50
Macht aus einem Suffixfeld der Rechnungsadresse eine Auswahlliste. Damit stellen Sie dem Käufer Fragen, die er aus vorgegebenen Antworten beantwortet. Jeder Abschnitt gehört zu genau einem Suffixfeld:A-Suffix1 füllt die Liste für Suffix1, A-Suffix2 die für Suffix2 und so weiter.
Trennen Sie
Name und Value bewusst. Name ist der Text, den der Käufer liest, und er darf sich ändern. Value ist der Wert, mit dem Ihre Warenwirtschaft arbeitet, und er sollte stabil bleiben. Ohne Value wandert der Anzeigetext in die technischen Bestelldaten, und jede Textänderung schlägt dort durch.
Wegweiser: Auswahllisten der Adressdaten, Paymorrow
D-Suffix1 bis D-Suffix50
Dasselbe für die Suffixfelder der Lieferadresse. Aufbau und Parameter sind identisch.A-Suffix1 und D-Suffix1 können völlig verschiedene Einträge haben, auch wenn beide das Feld Suffix1 füllen.
Wegweiser: Auswahllisten der Adressdaten
AddressFields-Standards und DeliveryAddressFields-Standards
Legt fest, mit welchem Eintrag eine Auswahlliste vorbelegt ist, wenn der Käufer die Seite zum ersten Mal sieht.AddressFields-ReadOnly
Legt fest, welche Felder der Käufer sehen, aber nicht ändern darf. Typischer Fall ist die Kundennummer, die aus der Warenwirtschaft kommt.
Richtig sind
AddressField und AddressType, wie in den Beispielen derselben Seite.
Wegweiser: Vom Käufer nicht änderbare Kundendaten festlegen
AddressFields-Actions
Benennt die Felder, bei deren Eingabe das Template neu geladen werden muss, weil sich dadurch andere Felder ändern. Ohne diesen Abschnitt greifen die Regeln ausAddressFields-InputVisibility und AddressFields-AlternativeText erst beim nächsten Seitenwechsel, nicht unmittelbar nach der Eingabe.
Im Beispiel soll das Feld
TaxID eingeblendet werden, sobald Company gefüllt ist. Dafür muss Company hier eingetragen werden, denn dieses Feld löst die Aktion aus. TaxID gehört nicht in diesen Abschnitt.
Das Shopsystem ergänzt diese Liste selbst um alle Felder, die in einer Bedingung von AddressFields-AlternativeText, AddressFields-InputVisibility oder in einer Mindestlängenprüfung vorkommen. Vieles greift also auch ohne eigenen Eintrag. Verlassen Sie sich darauf nicht, sondern tragen Sie die auslösenden Felder ein.
Wegweiser: Auswahl zwischen Privat- und Geschäftsadresse
AddressFields-AlternativeText
Benennt ein Feld abhängig von der Eingabe in einem anderen Feld um. Der klassische Fall: Aus “Straße” wird “Packstation Nr.”, sobald der Käufer als Lieferart die Packstation wählt.
Die Parameter innerhalb von
+Condition sind dieselben wie bei AddressFields-InputVisibility und stehen im Abschnitt Bedingungen weiter unten.
Mehrere +Condition-Blöcke innerhalb eines +Alternative sind UND-verknüpft. Für eine ODER-Verknüpfung legen Sie mehrere +Alternative-Blöcke mit demselben AddressField und demselben Text an.
Wegweiser: Auswahl zwischen Privat- und Geschäftsadresse
AddressFields-InputVisibility
Blendet ein Feld abhängig von der Eingabe in einem anderen Feld ein oder aus. Das meistgenutzte Beispiel ist die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, die nur Firmenkunden sehen sollen.
Die Regel wirkt nur auf Felder, die in
AddressFields-Txt beziehungsweise DeliveryAddressFields-Txt aktiviert sind. Eine Sichtbarkeitsregel für ein Feld ohne Bezeichnung läuft ins Leere, ohne dass eine Meldung erscheint. Ebenso wird ein +FieldVisibility-Block ohne AddressField stillschweigend übersprungen.
Damit machen Sie die Sichtbarkeit eines Adressfelds vom Inhalt des Warenkorbs abhängig statt von einer anderen Adresseingabe.
Vier typische Fälle
Umsatzsteuer nur bei gefüllter FirmaBedingungen in +Condition
Die Unterabschnitte+Condition haben in AddressFields-AlternativeText, AddressFields-InputVisibility und InputCheck denselben Aufbau.
Bei den beiden Wildcard-Typen steht
? für genau ein Zeichen an beliebiger Stelle und * für beliebig viele Zeichen, allerdings nur am Ende.
InputCheck
Legt fest, wie die Eingaben in den Adressfeldern geprüft werden. Der Abschnitt ist dreiteilig: die Fehlermeldungen, eine Standardbehandlung und beliebig viele Prüfregeln.ErrorMessages
Jede Fehlermeldung bekommt eine frei vergebene Kennung. Diese Kennung weisen Sie einer Prüfregel überErrorMessageID zu.
Der Eintrag Default ist die Meldung, die greift, wenn eine Regel keine Kennung hat oder die angegebene Kennung nicht existiert. Im Meldungstext wird das lokale Tag FieldName durch die Bezeichnung des betroffenen Felds ersetzt.
Der Abschnitt muss genau einmal vorhanden sein. Legen Sie Default immer an, denn eine nicht gefundene Kennung fällt stillschweigend darauf zurück, und ohne Default bleibt die Meldung leer.
InputCheckDefaults
Die Standardbehandlung greift nur für Felder, für die mindestens eine Prüfregel existiert. Soll ein Feld nur die Standardbehandlung bekommen, ohne inhaltlich geprüft zu werden, legen Sie dafür eine Regel mit
Type = nocheck an.
Die Prüfregeln
Mit
Condition-UserType hängen Sie eine Prüfung an die Kundenart, beispielsweise strengere Pflichtfelder für Geschäftskunden.
Es sind bis zu 500 +InputCheck-Blöcke möglich. Das Shopsystem bricht bei der ersten nicht bestandenen Prüfung eines Felds ab, der Käufer bekommt also immer nur einen Fehler je Feld zu sehen.
Werte für Type
Die Prüfungen
zip und taxid richten sich nach dem Land der jeweiligen Adresse. Ist kein Land gewählt, prüft das Shopsystem gegen Deutschland.
Zusatzparameter je Prüfungsart
Bei
Signs stehen zwei Abkürzungen zur Verfügung: $ALPHA für alle Buchstaben des ASCII-Zeichensatzes und $NUM für alle Ziffern.
In RemoveSigns und Signs lassen sich Zeichen außerhalb von ISO-8859-1 über ihren Hexwert angeben, geschrieben als 0x gefolgt von zwei Zeichen. Der Aufzählungspunkt wird damit zu 0x95.
Ein vollständiges Beispiel
+InputCheck-Blöcke dafür anlegen. Im Beispiel wird Street2 dreimal geprüft: auf Vorhandensein, auf Länge und auf zulässige Zeichen, jeweils mit eigener Meldung.
Wegweiser: Prüfungen von Adressdaten festlegen
GenericInputChecks
Dasselbe Prinzip wieInputCheck, aber für die freien Felder auf Split-Positionsebene statt für Adressfelder. Jede Prüfung bekommt eine Kennung, über die sie in BasketProductOptions zugewiesen wird.
Anders als bei
InputCheck steht die Fehlermeldung direkt in der Prüfung und nicht in einem eigenen Meldungsabschnitt. Es gibt hier also keine Kennungen für Meldungen und keinen Rückfall auf eine Standardmeldung.
Richtig ist notinlist.
Wegweiser: Freie Felder auf Split-Positionsebene. Referenz: Abschnitt BasketProductOptions
DeliveryAddressSelection
Hält die Texte für die Auswahlliste der Lieferadresse im Bestellprozess.Separator erscheint nur, wenn der Parameter gefüllt ist. Ohne ihn stehen alle Einträge ohne optische Trennung untereinander.
Referenz: Tags für multiple Adressen