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Der E-Marketing-Manager ist das Newsletter-Modul von WEBSALE V8s. Sie erstellen darin Mitteilungen, ordnen sie Zielgruppen zu, versenden sie in mehreren Sprachen und werten anschließend aus, wer geöffnet und geklickt hat. Bedient wird das Modul über den Online-Servicebereich, in dem auch Video-Tutorials zu Funktionsweise und Bedienung liegen. Der Shop selbst übernimmt dabei nur einen Teil der Arbeit: Er sammelt Anmeldungen ein und zeigt dem Empfänger eine Oberfläche, in der dieser seine Zielgruppen und seine Daten selbst verwaltet. Alles Weitere, vom Versand bis zur Statistik, geschieht im Modul. Der E-Marketing-Manager muss für Ihren Onlineshop freigeschaltet werden. Wenden Sie sich dafür an die WEBSALE AG.

Wie Interessenten in den Verteiler kommen

Es gibt zwei Wege, die sich auch kombinieren lassen. In beiden Fällen bestätigt der Interessent seine Adresse per E-Mail. Erst danach ist er eingetragen. Über denselben verifizierten Zugang ruft er später seine persönliche Newsletter-Verwaltung im Shop auf und meldet sich für Themenbereiche an, wieder ab oder pausiert die Zustellung für einen Zeitraum.

Die Integration in fünf Schritten

  1. Die Shopkonfiguration shop.config um zwei Abschnitte erweitern
  2. Zwei Templates neu anlegen und zwei Template-Vorlagen laden, anpassen und einbinden
  3. Die Verlinkungen im Shop setzen
  4. Die Verifizierungsmails im E-Marketing-Manager anlegen
  5. Optional die Newsletter-Anmeldung in den Bestellprozess einbauen

Schritt 1: Einstellungen in der Shopkonfiguration

Ergänzen Sie die beiden folgenden Abschnitte an einer beliebigen Stelle in der shop.config.

Abschnitt <eMarketingManager>

Dieser Abschnitt verbindet die vier Templates miteinander, die für die Zielgruppen-Verwaltung und die Online-Ansicht gebraucht werden.
Die Paare gehören zusammen: ShopManage bindet Manage ein, ShopOnlineView bindet OnlineView ein. Das Shop-Template liefert Kopf, Fuß und Design, der Include-Bereich liefert die Funktionalität aus dem Modul.

Abschnitt <eMarketingManager-Txt>

Dieser Abschnitt enthält die Erfolgs- und Fehlermeldungen für An- und Abmeldung.
Diese Texte sieht der Interessent unmittelbar nach seiner Eingabe. Formulieren Sie sie so, dass klar ist, was als Nächstes passiert. VerifyEmailSent und WaitVerification sind die beiden wichtigsten, denn sie erklären die Wartezeit zwischen Eintrag und Bestätigungsmail.

Schritt 2: Templates anlegen und einbinden

Vier Templates arbeiten zusammen. Zwei davon stellt WEBSALE als Vorlage bereit, zwei legen Sie selbst an. Laden Sie die beiden Include-Templates und kopieren Sie sie unverändert in Ihr Template-Verzeichnis.

Das Template tpl_newsletter.htm anlegen

Legen Sie ein Inhalts-Template tpl_newsletter.htm an und rufen Sie darin zwischen <body> und </body> den E-Marketing-Manager auf.
WS-eMarketingManagerLink erzeugt die Adresse des Moduls samt Mall-, Shop- und Subshop-Kennung. Die Schreibweise mit $ statt ~ ist die Tag-in-Tag-Form: Das innere Tag wird zuerst aufgelöst und sein Ergebnis dann als Parameter an WS-ExternInclude übergeben. Ergänzen Sie im Kopfbereich zwischen <head> und </head> die beiden benötigten JavaScript-Bibliotheken.
Die erste Datei ist die WEBSALE-Systembibliothek, die zweite stellt die Funktion für den AJAX-Aufruf bereit. Fügen Sie anschließend, ebenfalls im Kopfbereich, den Aufruf ein, der den Versand der Verifizierungsmail anstößt.
Die Adresse wird über ST-SSLMode zur Laufzeit aufgebaut, damit der Aufruf im gesicherten wie im ungesicherten Modus auf derselben Domain bleibt. Ein Aufruf über die falsche Domain scheitert an der Same-Origin-Regel des Browsers, und zwar ohne sichtbare Meldung im Shop.
Für die Pausierungs-Option muss der Benutzer ein Datum wählen können, also braucht die Seite einen Kalender. Ein Datepicker ist in der Vorlage nicht enthalten und muss ergänzt werden. Das erwartete Datumsformat lautet yyyy-mm-dd. Ein anpassbares Plugin finden Sie beispielsweise unter https://jqueryui.com/
Speichern Sie das Template in Ihrem Template-Verzeichnis.

Das Template tpl_newsletter_onlineview.htm anlegen

Legen Sie ein Inhalts-Template tpl_newsletter_onlineview.htm an und rufen Sie darin zwischen <body> und </body> die Online-Ansicht auf.
Damit wird der Newsletter personalisiert im Shop angezeigt, wenn der Empfänger ihn in seinem E-Mail-Programm nicht darstellen kann.

Schritt 3: Verlinkungen integrieren

Die drei folgenden Links führen auf dasselbe Template tpl_newsletter.htm. Welcher Bereich darin erscheint, steuert der Parameter type. Setzen Sie die Links vorzugsweise auf die Startseite und auf das Template der Kontoverwaltung ws_user_account.htm.
Der Bereich manage bietet mehr als die beiden anderen: An- und Abmelden bei Zielgruppen, Pausieren des Empfangs für einen Zeitraum und das Ergänzen der persönlichen Daten um beispielsweise Firmenname und Straße.
Setzen Sie den Link mit type=manage nur dort, wo der Kunde eingeloggt ist, beispielsweise auf der Kundenkonto-Seite. Ohne Login fehlt der Bezug zum Datensatz, und der Bereich kann seine Aufgabe nicht erfüllen.

Schritt 4: Verifizierungsmails im E-Marketing-Manager erstellen

Jede An- und Abmeldung wird per E-Mail bestätigt. Diese Mails legen Sie im Modul an und fassen sie zu einer Verifizierungsgruppe zusammen, die Sie einem oder mehreren Subshops zuordnen. Ohne diese Mails läuft die Anmeldung im Shop ins Leere, denn der Interessent bekommt seinen Bestätigungslink nie. So erstellen Sie eine Verifizierungsgruppe:
  1. Öffnen Sie den E-Marketing-Manager im Online-Servicebereich.
  2. Wählen Sie in der Navigation Vorlagen > Verwaltungs-Mails > Double-OptIn und andere.
  3. Klicken Sie im Registerkarten-Abschnitt Verifizierungsmails auf das Dokumentsymbol am Ende der Spalte.
  4. Vergeben Sie im Dialogfenster einen Gruppennamen und wählen Sie die Subshops aus, für die die Gruppe gelten soll. Name und E-Mail-Adresse des Versenders sind optional.
  5. Speichern und schließen Sie das Dialogfenster.
Die Gruppe erscheint danach auf der Registerkarte mit einer Liste der vier zugehörigen E-Mails. Über das Stiftsymbol am Ende einer Tabellenzeile bearbeiten Sie Text und Layout. Vorbereitete Design-Vorlagen lassen sich per Kopieren und Einfügen übernehmen, damit die Mails dem Erscheinungsbild des Shops entsprechen.

Schritt 5: Newsletter-Anmeldung im Bestellprozess integrieren

Dieser Schritt ist optional. Er bietet dem Kunden die Newsletter-Anmeldung dort an, wo er ohnehin seine E-Mail-Adresse angibt.

Die Zielgruppen in der Shopkonfiguration bekannt machen

Für jede Zielgruppe, die im Bestellprozess zur Auswahl stehen soll, legen Sie in der shop.config einen Abschnitt <+Newsletter> an. Die Reihenfolge der Abschnitte bestimmt die Reihenfolge der Anzeige im Shop.
Bei Type = WSNewsletterV3 ist GroupID-List zwingend. Fehlt der Eintrag, deaktiviert der Shop diesen Newsletter beim Einlesen der Konfiguration und verschickt eine Fehlermeldung an die WEBSALE AG. Im Shop äußert sich das nur dadurch, dass die Zielgruppe nicht mehr angeboten wird.
Ändern Sie einen Zielgruppennamen im E-Marketing-Manager, müssen Sie ihn hier ebenfalls nachziehen. Die beiden Stellen werden nicht miteinander abgeglichen. Referenz: Abschnitte +Newsletter

Den Auswahlbereich im Template ausgeben

Bauen Sie den folgenden Bereich auf einem Template des Bestellablaufs ein. Die Schleife läuft über genau die aktiven <+Newsletter>-Abschnitte.
Der äußere Abschnitt {NL-Data} blendet die Überschrift mit aus, wenn kein aktiver Newsletter konfiguriert ist. Als Einzeltag ~NL-Data~ gibt dasselbe Tag die Anzahl der aktiven Newsletter aus. Das versteckte Feld ist kein Beiwerk. Ein nicht angehaktes Kontrollkästchen sendet gar nichts, der Shop könnte sonst ein bewusstes Abwählen nicht von einem fehlenden Feld unterscheiden. NL-ProofDeselect_hiddeninput liefert diesen Nachweis und muss deshalb in jedem Schleifendurchlauf mit ausgegeben werden. Referenz: Spezielle Tags für den E-Marketing-Manager

Was Sie beachten sollten

Prüfen Sie die Integration erst, wenn im Online-Servicebereich die Verifizierungsmails konfiguriert sind. Vorher lässt sich der Ablauf nicht zu Ende testen. Für die Online-Ansicht erstellen Sie eine Testmitteilung und rufen die Schaltfläche Online-Vorschau auf. Die Anzahl der Adressen, die der E-Marketing-Manager verwalten kann, ist begrenzt. Das Limit lässt sich auf Anforderung erhöhen. Abgerechnet wird nach der Anzahl der aktuell vorhandenen Abonnenten. Eine Sperrliste steht in der Oberfläche des Moduls standardmäßig zur Verfügung. Empfänger tragen sich im Shop selbst ein, der Modul-Administrator kann Einzeladressen ergänzen. Eine gesperrte Adresse wird bei einem Adressimport übergangen und gelangt nicht in die aktive Adressliste. Im Newsletter lässt sich ein Link “Online ansehen” unterbringen. Bei der Online-Ansicht ist das Tracking immer aktiv, die Trackinginformationen sind aus Datenschutzgründen anonymisiert.
Newsletter-Anmeldung, Verifizierung und Tracking verarbeiten personenbezogene Daten. Nennen Sie das Verfahren in Ihrer Datenschutzerklärung und halten Sie den Nachweis der Einwilligung vor. Der E-Marketing-Manager protokolliert die Bestätigung, die rechtliche Bewertung bleibt bei Ihnen.

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