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Gutscheine sind ein Werkzeug für zwei sehr verschiedene Ziele: Sie gewinnen damit neue Kunden und Sie halten bestehende. WEBSALE V8s deckt beides ab, vom Aktionscode auf der Startseite über den gekauften Geschenkgutschein bis zum Produkt, das nur mit Gutschein in den Warenkorb kommt. Bevor Sie einen Gutschein anlegen, beantworten Sie zwei Fragen. Sie sind voneinander unabhängig und legen zusammen fest, welchen Gutschein Sie brauchen.

Erste Frage: Wer darf den Code einlösen?

Diese Frage entscheidet über den Gutscheintyp. Der Unterschied zwischen den letzten beiden liegt nicht im Code, sondern in der Bindung. Ein Individualgutschein mit Restbetrag lässt sich weitergeben, ein individueller Mehrfachgutschein nicht: Der Shop merkt sich beim ersten Einlösen das Kundenkonto und prüft es bei jeder weiteren Verwendung.
Verschicken Sie Individualgutscheine mit Restguthaben per E-Mail, rechnen Sie damit, dass der Code weitergereicht wird. Ist das nicht gewollt, ist der individuelle Mehrfachgutschein die richtige Wahl, und er setzt ein Kundenkonto voraus.

Zweite Frage: Wer bezahlt den Gutschein?

Diese Frage entscheidet über die Gutscheinart und hat rechtliche Folgen.
Ein Werbegutschein auf ein preisgebundenes Produkt, beispielsweise ein Buch, ist ein verdeckter Rabatt auf einen gebundenen Preis. Der Ausschluss wird deshalb am Produkt gesetzt, nicht am Gutschein: Jedes Produkt trägt ein Kennzeichen, ob ein Werbegutschein darauf wirken darf.
Liegen im Warenkorb gemischte Produkte, zieht der Shop die nicht werbegutscheinfähigen Positionen vor der Gutscheinberechnung von der Summe ab. Enthält der Warenkorb ausschließlich ausgeschlossene Produkte, greift der Gutschein gar nicht mehr, sofern nicht ausdrücklich erlaubt ist, dass ein absoluter Werbegutschein auf die Nebenkosten wie den Versand angesetzt wird. Wegweiser: Produkte von der Bezahlung mit Werbegutschein ausschließen

Was Sie tun müssen, damit der Shop Gutscheine annimmt

Zwei Schritte sind immer nötig, unabhängig davon, welchen Gutschein Sie gewählt haben.
  1. Die Gutscheine erzeugen. Entweder legen Sie sie mit dem Gutschein-Generator an oder Sie importieren sie als Datei. Wegweiser: Gutscheine anlegen oder importieren
  2. Die Eingabemöglichkeit im Shop vorsehen. Ohne ein Eingabefeld auf der Warenkorbseite, der Bestellübersichtsseite oder auf beiden kann niemand einen Code eingeben. Wegweiser: Gutschein-Eingabe vorsehen
Der zweite Schritt wird gern vergessen. Angelegte Gutscheine sind im Shop unsichtbar, solange kein Eingabefeld existiert. Der Fehler fällt erst auf, wenn sich Empfänger einer Aktion melden.
Betreiben Sie zusätzlich stationären Handel, lässt sich aus dem Gutscheincode ein Barcode erzeugen und auf dem Gutschein ausgeben, sodass er an der Kasse eingescannt werden kann. Beschrieben ist das ebenfalls unter “Gutschein-Eingabe vorsehen”.

Wofür Sie Gutscheine einsetzen können

Besonderheiten

Die folgenden Seiten behandeln Sonderfälle, die im Tagesgeschäft regelmäßig auftauchen.

Tags

Auf nahezu alle Datenfelder, die der Gutschein-Generator erzeugt, greifen Sie im Template über die VOUCHER-Tags zu. Die Referenz enthält die vollständige Liste und ein Codebeispiel, das das Zusammenspiel mehrerer dieser Tags zeigt. Referenz: VOUCHER-