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Ein eigenes Bonuspunktesystem unterscheidet sich von einem externen in einem Punkt, der alles andere bestimmt: Die Punkte entstehen in Ihrem Shop und werden in Ihrem Shop wieder eingelöst. Der Käufer kommt also zurück, um seine Punkte zu nutzen, und er nutzt sie für Produkte aus Ihrem Sortiment. Bei einem externen Anbieter wandern die Punkte aus Ihrem Shop ab, werden anderswo eingelöst, und Sie zahlen zusätzlich Gebühren dafür.

Wie Punkte entstehen

Punkte je Produkt vergeben

Sie legen je Produkt fest, wie viele Punkte der Käufer beim Kauf gutgeschrieben bekommt. Die Punktzahl ist unabhängig vom Preis. Diese Unabhängigkeit ist der eigentliche Hebel. Sie können Produkte mit guter Marge großzügig bepunkten und Produkte mit dünner Marge gar nicht. Ein preisproportionales System könnte das nicht. Punkte werden einem angemeldeten Käufer automatisch gutgeschrieben.

Punkte gezielt zuweisen oder abziehen

Über eine Importdatei für den WSPManager lassen sich einzelnen Käufern Punkte zuweisen oder abziehen, beispielsweise als Entschädigung oder nach einer Rückabwicklung.

Wie Punkte eingelöst werden

Es gibt zwei Wege, und beide lassen sich gleichzeitig anbieten.

Gutschrift auf den Warenkorb

Sie legen global fest, was ein Punkt wert ist. Der Käufer entscheidet dann selbst, wie viele seiner Punkte er einlöst.

Prämienprodukte

Je Produkt legen Sie fest, wie viele Punkte für den Erwerb nötig sind. Beim Kauf werden die Punkte vom Konto des Käufers abgezogen.
Zwei Wechselwirkungen mit anderen Funktionen sind zu beachten. Erstens lässt sich einstellen, ob Prämienprodukte mit negativem Preis in die Berechnung des Auftragswertrabatts eingehen. Zweitens wird die Gutschrift auf den Warenkorb bei produktabhängigem Mindermengenzuschlag nicht berücksichtigt. Beides kann zu Beträgen führen, die auf den ersten Blick nicht aufgehen.
Wegweiser: Prämienprodukte mit negativem Preis beim Auftragswertrabatt · Mindermengenzuschlag produktabhängig erheben

Schritt 1: Freischaltung

Das Bonuspunktesystem muss von der WEBSALE AG freigeschaltet werden.

Schritt 2: Die Punkte in den Produktdaten festlegen

Je Produkt legen Sie fest:
  • wie viele Punkte der Käufer beim Kauf erhält
  • ob das Produkt ein Prämienprodukt ist und wie viele Punkte dafür nötig sind
  • ob auf dieses Produkt Punkte eingelöst werden dürfen

Schritt 3: Den Abschnitt in der Shopkonfiguration anlegen

Steht AmountPerPoint auf null oder fehlt, rechnet der Shop mit 1 je Punkt. Ein vergessener Parameter führt also nicht zu einer Fehlermeldung, sondern zu einem Punktwert, den Sie nicht gewollt haben.
AmountPerPoint ist die Stellschraube, an der die Wirtschaftlichkeit des ganzen Systems hängt. Rechnen Sie den Wert gegen die vergebenen Punkte je Produkt durch, bevor Sie live gehen. Bei VATType bewirkt nur der Wert dynamic etwas. Jede andere Angabe, auch eine falsch geschriebene, ergibt die statische Berechnung.
PriceTypeNet-UseBonusPointsOnTotalNetSum wirkt ausschließlich in Nettoshops. In einem Bruttoshop wird der Schalter beim Einlesen stillschweigend wieder abgeschaltet. Wenn er scheinbar keine Wirkung hat, prüfen Sie zuerst die Preisart Ihres Shops.
Referenz: Abschnitt BonusPoints

Schritt 4: Die Punkteübersicht im Kundenkonto (optional)

Der Gegenzweig {!WS-UserBonusPoints} ist wichtig. Ohne ihn sieht ein Käufer ohne Punkte an dieser Stelle gar nichts und nicht die Null. Gerade dieser Käufer soll aber erfahren, dass es etwas zu sammeln gibt. Verlinken Sie diese Seite aus der Kundenkontoübersicht. Ein Punktestand, den niemand findet, bindet niemanden. Referenz: WS-UserBonusPoints · WS-FreeBonusPoints · WS-BonusPointsUsedInBasket

Schritt 5: Die Warenkorbseite erweitern

Hmfile Hash B05bc45a

Punktestand anzeigen und Punkte einlösen

Die vier Zahlen zum Punktestand bedeuten Verschiedenes und sollten deshalb unterschiedlich beschriftet werden.
Das Formular zum Einlösen steht außerhalb des Warenkorbformulars. Zwei ineinander verschachtelte Formulare sind in HTML nicht zulässig, und der Browser verwirft dann eines von beiden.
Die Obergrenze aus WS-MaxRedeemableBonusPoints gehört neben das Eingabefeld. Sonst gibt der Käufer seinen vollen Punktestand ein und wundert sich, dass nur ein Teil angerechnet wird.

Eingelöste Punkte anzeigen und zurücknehmen

Hmfile Hash B05bc45a 1
Der Rücknahme-Link schreibt die Punkte dem Konto wieder gut. Bieten Sie ihn an. Ein Käufer, der seine Punkte versehentlich auf eine kleine Bestellung gebucht hat und sie nicht zurückholen kann, bricht die Bestellung ab. Referenz: FORM-BonusPoints · WS-BonusPoints_Input · WS-MaxRedeemableBonusPoints · BASKET-BonusPointsAmount · WS-DeleteCashedBonusPointsLink

Schritt 6: Die Punkte beim Produkt anzeigen

Diese Tags gehören dorthin, wo der Käufer das Produkt sieht, also auf die Produktdetailansicht und auf die Warenkorbseite.
PR-NotEnoughBonusPointsLeft nennt die fehlende Zahl, nicht die benötigte. Das ist die freundlichere Auskunft: “Ihnen fehlen noch 40 Punkte” motiviert mehr als “Sie haben zu wenig Punkte”. Die Klammerung mit {WS-UserBonusPoints} verhindert, dass ein nicht angemeldeter Besucher eine Fehlmeldung über fehlende Punkte sieht. Die Punktzahl beim Kauf gehört auch in die Produktliste, nicht nur auf die Detailseite. Sie ist ein Kaufargument und wirkt nur, wenn der Käufer sie beim Vergleichen sieht. Referenz: PR-BonusPoints · PR-BonusProduct · PR-BonusProductPrice · PR-NotEnoughBonusPointsLeft

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