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Ein Zuschuss ist ein Guthaben, das Sie einem einzelnen Kunden in der Kundendatenbank hinterlegen. Der Shop zieht es im Warenkorb von der Endsumme ab. Was nicht verbraucht wird, bleibt für die nächste Bestellung stehen. Damit lassen sich Prämien, Gutschriften, Boni und ähnliche Vergünstigungen abbilden, ohne für jeden Fall einen Gutschein auszustellen. Der Unterschied zum Gutschein: Der Zuschuss hängt am Kundenkonto, nicht an einem Code, und der Kunde muss nichts eingeben.

Wie der Zuschuss verrechnet wird

Der Shop zieht nie mehr ab, als die Bestellung kostet. Eine Bestellsumme unter null kann dadurch nicht entstehen.
Das Verrechnen und das Fortschreiben des Kontos sind zwei verschiedene Dinge. Der Shop rechnet den Zuschuss in der Bestellung an und schreibt den verbrauchten sowie den verbleibenden Betrag in die Bestelldaten. Den Kontostand selbst pflegen Sie über den Kundenimport. Prüfen Sie deshalb, dass Ihr Warenwirtschaftssystem die Werte aus den Bestelldaten auch zurückschreibt, sonst behält der Kunde sein volles Guthaben.

Voraussetzung

Der Zuschuss kommt aus dem Kundenimportmodul. Sprechen Sie mit Ihrem WEBSALE Ansprechpartner, wenn Sie es noch nicht einsetzen.

Schritt 1: Die Funktion in der Shopkonfiguration aktivieren

Ergänzen Sie in der shop.config den Abschnitt CustomerSubvention.
Name-Txt und Remainder-Txt sind keine Template-Texte. Der Shop schreibt sie als Bezeichner in die Bestelldaten, neben den jeweiligen Betrag. Ihr Warenwirtschaftssystem und Ihre Bestellbestätigung greifen darauf zu. Die Texte im Template schreiben Sie in Schritt 2 selbst. Referenz: Abschnitt CustomerSubvention

Schritt 2: Den Kontostand im Template anzeigen

Zwei Tags geben Auskunft über das Guthaben.
Verwenden Sie für den verbleibenden Betrag BASKET-SubventionRest und nicht WS-SubventionRemainder. Als Klammerung prüft WS-SubventionRemainder nämlich, ob der Kunde überhaupt ein Guthaben hat, nicht ob nach dieser Bestellung noch etwas übrig ist. Wer sein ganzes Guthaben verbraucht, liest dann “Für Ihre nächste Bestellung bleiben: 0,00 EUR”. BASKET-SubventionRest greift nur bei einem echten Rest.
Als Einzeltag liefern beide Tags denselben Betrag. Der Unterschied liegt ausschließlich im Verhalten als Klammerung. Wenn Sie den Betrag ohnehin unbedingt ausgeben wollen, ist WS-SubventionRemainder unproblematisch. Beide Tags stoßen bei Bedarf die Summenberechnung an. Sie können sie deshalb auch auf Seiten einsetzen, auf denen der Warenkorb noch nicht gerechnet wurde. Referenz: WS-SubventionAccount · WS-SubventionRemainder · BASKET-SubventionRest

Schritt 3: Zuschüsse je Kunde hinterlegen

Das Guthaben steht im Kundenkonto im Feld Subvention und wird über den Kundenimport gesetzt. Den Namen des Import-Parameters entnehmen Sie der Kundenimport-Dokumentation. Ein Zuschuss gilt genau für den Kunden, in dessen Konto er steht. Gastbesteller haben kein Konto und können deshalb keinen Zuschuss erhalten.

Was in den Bestelldaten ankommt

Ist die Funktion aktiv, schreibt der Shop zu jeder Bestellung diese Felder. Die vier Felder mit _DName und _DValue erscheinen nur, wenn der jeweilige Betrag ungleich null ist. Ein Kunde ohne verbleibendes Guthaben erzeugt also kein CustomerSubventionRemainder_DName. Wenn Ihr Warenwirtschaftssystem diese Felder auswertet, muss es mit ihrem Fehlen umgehen können. Die drei Zahlenfelder ohne Namenszusatz werden dagegen immer geschrieben, auch mit dem Wert 0,00.

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