
Wie die Personalisierung funktioniert
Am Beispiel eines Tierbedarfs-Shops für Hunde und Katzen:
Dasselbe Verfahren trägt auch andere Personalisierungen, beispielsweise eigene Farbwelten oder eine Weiterleitung auf eine feste Landingpage, sowohl in der laufenden Sitzung als auch bei späteren Besuchen.
Was im Cookie steht
Der Shop speichert beliebig viele Schlüssel-Wert-Paare in einem einzigen Cookie. Er verschlüsselt den Inhalt mit AES-256 und komprimiert ihn anschließend. Aus dem Cookie lässt sich also weder ablesen noch beeinflussen, welcher Zielgruppe ein Besucher zugeordnet ist. Der Cookiename lautetws_<Shop>_<Sprache>_design_cookie.
Schlüssel werden ohne Rücksicht auf Groß- und Kleinschreibung verglichen. Kundengruppe und kundengruppe sind also derselbe Schlüssel. Setzen Sie denselben Schlüssel erneut, wird der bisherige Wert ersetzt.
Voraussetzungen
Für die Onsite-Personalisierung ist keine Freischaltung durch die WEBSALE AG nötig. Zwei Dinge müssen jedoch erfüllt sein, damit das Cookie überhaupt geschrieben wird:- Der Kunde hat Cookies in seinem Browser aktiviert.
- Es liegt eine Einwilligung für den Dienst vor, sofern Sie das Consent-Management einsetzen.
Einwilligung im Consent-Management
Sobald Sie die Einwilligungsverwaltung des Shops produktiv einsetzen, ist die Onsite-Personalisierung zustimmungspflichtig. Der zugehörige WEBSALE-Dienst heißtDesignCookie und muss einem Einwilligungseintrag in der Shopkonfiguration zugeordnet sein.
Ist die Einwilligungsverwaltung gar nicht aktiv, entfällt diese Prüfung und das Cookie wird immer geschrieben. Bitte klären Sie die Frage, welche Informationstexte Ihre Kunden zum Cookie-Einsatz brauchen, mit Ihrem Datenschutzbeauftragten ab.
Wegweiser: Cookies · Einwilligungsverwaltung
Schritt 1: Den Gültigkeitszeitraum festlegen
Der Gültigkeitszeitraum des Cookies beträgt standardmäßig 30 Tage. Sie legen ihn in der Shopkonfigurationshop.config im Abschnitt Basic fest.
0 gelten 30 Tage.
Referenz: Abschnitt Basic
Schritt 2: Die Einblendungen als Includes anlegen (optional)
Sie haben zwei Wege, die zielgruppenspezifischen Inhalte auszuspielen. Entweder laden Sie separate Include-Templates, oder Sie hinterlegen die Inhalte direkt im Template und blenden sie mit Klammerungen ein und aus. Beide Wege zeigt Schritt 4. Für den Weg über Includes legen Sie die Templates jetzt an und speichern sie im Templateverzeichnisbenutzer/templates/translation. Im Beispiel sind das:
Der Aufbau der Dateinamen ist kein Zufall. Der Shop setzt den Dateinamen später aus einem festen Präfix und dem Wert des Cookies zusammen, nach dem Muster
incl_<Wert des Cookies>.htm. Aus den Dateinamen ergeben sich damit die Werte, die Sie im nächsten Schritt vergeben: katze und hund.
Schritt 3: Das Cookie setzen
Ergänzen Sie auf den Seiten, die eine Zielgruppe kennzeichnen sollen, den folgenden Code. Im Beispiel ist das die Landingpage für Katzenhalter.hund:
Set-Cookie-Header und verwendet dafür den Wert aus DesignCookieDays. Deshalb muss var days im Skript denselben Wert tragen. Stimmen die beiden nicht überein, hängt die Lebensdauer des Cookies davon ab, welcher der beiden Wege es zuletzt geschrieben hat.
Die Klammerung DC-CookieData_cookieHasChanged greift nur, wenn sich am Cookie-Inhalt tatsächlich etwas geändert hat. Setzen Sie denselben Schlüssel mit demselben Wert erneut, wird das Skript nicht ausgegeben. Das ist beabsichtigt und spart unnötige Schreibvorgänge im Browser.
Referenz: DC-CookieData_set() · DC-CookieData_cookieHasChanged · DC-CookieData_cookieName · DC-CookieData_cookieValue
Schritt 4: Die Inhalte ausspielen
Beide Wege stehen und fallen mit derselben Klammerung.{DC-CookieData(kundengruppe)} greift, wenn der Schlüssel im Cookie vorhanden ist, die verneinte Form {!DC-CookieData(kundengruppe)} greift, wenn er fehlt. Innerhalb der Klammerung merkt sich ~DC-CookieData_touchKey(kundengruppe)~, welcher Schlüssel gerade gemeint ist. Erst dadurch liefert $DC-CookieData_lastValueTouched$ dessen Wert.
Weg A: Include-Technik
Der Wert aus dem Cookie wird in den Dateinamen eingesetzt. Steht im Cookie der Werthund, wird aus
~WS-DynIncludeTpl(incl_hund.htm)~. Vollständig sieht das so aus:
Weg B: Klammerung direkt im Template
Statt Include-Templates zu laden, übergeben Sie den Wert an einen Design-Parameter und klammern die Inhalte damit direkt im Template.<Index Kategorie Katze> und <Index Kategorie Hund> durch die Indizes Ihrer Kategorien.
Weg B eignet sich für überschaubare Unterschiede wie Überschriften, Banner oder Farbwelten. Sobald sich ganze Seitenbereiche unterscheiden, wird Weg A übersichtlicher, weil jede Zielgruppe ihre eigene Datei bekommt und das Haupttemplate schlank bleibt.
Referenz: DC-FPX · DC-CookieData() · DC-CookieData_touchKey · DC-CookieData_lastValueTouched
Weitere Tags für den Zugriff auf das Cookie
Neben den oben verwendeten Tags stehen weitere zur Verfügung, die in manchen Fällen kürzer zum Ziel führen.
Innerhalb der Schleife liefert
~DC-CookieData~ den Schlüssel und ~DC-CookieData_get~ ohne Parameter den zugehörigen Wert. Das ist der bequemste Weg, um im Testmodus zu prüfen, was tatsächlich im Cookie steht.
Referenz: DC-CookieData_get · DC-CookieData_lastKeyTouched
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