shop.config vertraut sind.
Die Wiederverwendung von Elementen ist ein zentrales Prinzip von WEBSALE V8s. Includes sind Referenzen auf HTML-Dateien, deren Inhalt ganz oder in Teilen in andere Dateien eingebunden wird. Typische Kandidaten sind Header und Footer, die Navigation, Grafiken wie das Firmenlogo, aber auch Texte wie Informationen zum Unternehmen, Widerrufsbedingungen oder Angaben zum Datenschutz. Der Nutzen liegt in der Pflege: Sie ändern den Text an einer Stelle, und er ist überall aktuell.
WEBSALE V8s kennt drei Arten von Includes, die sich in ihrem Einsatzzweck unterscheiden:

FastInclude: gesammelte Includes
Die HTML-Dateiincl_fast_includes.htm ist ein Standard-Modul jedes Shops. Sie sammelt häufig verwendete Elemente an einem Platz, von dem aus sie in die Einzelseiten des Shops geholt werden. Der Vorteil gegenüber vielen kleinen Dateien ist die Übersicht: Alle wiederkehrenden Bausteine stehen untereinander in einer Datei. Es steht Ihnen als Designer frei, sie zu benutzen.
Bereiche definieren und einbinden
In der FastInclude-Datei definieren Sie benannte Include-Bereiche. Der Bereichsname beginnt mit dem PräfixIncl-.
WS-Fast_Include() ein. In die Klammern schreiben Sie nur die Bereichsbezeichnung, nicht den Dateinamen. Welche Datei gemeint ist, steht in der Shopkonfiguration.
FastInclude-Datei in der shop.config hinterlegen
Damit der Shop weiß, aus welcher Datei die Bereiche stammen, tragen Sie die Quelle in der Shopkonfigurationshop.config im Abschnitt <Templates> ein.
Mehrere FastInclude-Dateien
Sie sind nicht auf eine einzige Sammeldatei festgelegt. Mehrere Dateien lohnen sich in zwei Fällen. Erstens, wenn Sie Ihre wiederverwendeten Elemente nach Typen ordnen möchten, beispielsweise HTML getrennt von JavaScript. Zweitens bei größeren Umbauarbeiten am Shop, weil Sie so neben der produktiv genutzten Datei eine zweite für Testszenarien pflegen können und der Shop durchgehend funktionsfähig bleibt. Jede zusätzliche Datei braucht einen eigenen Eintrag in dershop.config und wird über ein eigenes Tag angesprochen.
Die frei benannte Form
FastIncludes_<ID> ist die flexiblere. Die ID hinter dem Unterstrich wählen Sie selbst, sie taucht im Tag unverändert wieder auf. Im obigen Beispiel wird FastIncludes_basket also über ~WS-Fast_Include_basket(Bereich)~ angesprochen. Der Shop wertet maximal 15 solcher frei benannten Einträge aus, doppelte IDs werden ignoriert.
Referenz: WS-Fast_Include()
Einzel-Includes
Includes müssen nicht in einer Sammeldatei liegen. Für jeden Inhalt können Sie stattdessen eine eigene Datei anlegen. Das bietet sich für größere, abgeschlossene Inhalte an, beispielsweise für Rechtstexte. Für diese Dateien gilt:- Sie können beliebig viele Einzel-Include-Dateien anlegen.
- Wir empfehlen das Präfix
incl_im Dateinamen, damit die Include-Dateien in der Verzeichnisübersicht sofort erkennbar sind. - Einzel-Include-Dateien werden nicht als eigenständige Seiten im Browser geöffnet.
- Sie brauchen deshalb immer eine eigenständige Seite, in der sie eingebunden sind und über die sie angezeigt werden.
{WS-Include} den Inhalt, der übernommen werden soll. Auf der anzeigenden Seite holt ~WS-IncludeTpl()~ diesen Inhalt. Für dieses Tag-Paar gibt es zwei Einsatzarten, eine statische und eine dynamische.
Statische Verwendung
Statisch bedeutet: Jede Zielseite ist ein eigenes Template und bindet einen fest benannten Inhalt ein. Angenommen, Ihr Shop enthält die Include-Dateienincl_agb.htm, incl_impressum.htm und incl_widerruf.htm. In der Widerrufs-Include-Datei umschließen Sie den gewünschten Inhalt:
tpl_widerruf.htm holen Sie diesen Inhalt auf die Seite:
tpl_agb.htm:
incl_widerruf.htm erscheint damit auf zwei Seiten, gepflegt wird er weiterhin nur an einer Stelle.
Referenz: WS-Include
Dynamische Verwendung
Die statische Verwendung braucht pro Inhalt ein eigenes Template, also je eines für Widerruf, AGB und Impressum. Alle drei enthalten denselben Header, Footer und dieselbe Navigation. Genau diese Dopplung vermeidet die dynamische Verwendung. Dabei legen Sie nur noch ein einziges vollständiges Template an, eine Master-Informationsseite mit Header, Footer und Navigation, aber ohne festen Inhalt. Welcher Inhalt erscheint, entscheidet der Link, den der Besucher anklickt. Die Include-Dateien bleiben rudimentär und enthalten weder Header noch Footer noch Navigation. Auf der Master-Informationsseitetpl_informationsseite.htm steht dafür der Platzhalter $IncludeTpl$ statt eines festen Dateinamens:
include_tpl. Die Include-Dateien müssen dafür im selben Template-Verzeichnis liegen wie die Master-Informationsseite.

Externe Includes
Externe Includes binden fremde Programme in den Shop ein, beispielsweise Produktkonfiguratoren, externe Anmeldesysteme oder Blätterkataloge. Üblicherweise werden solche Systeme über einen Hyperlink in einem neuen Tab geöffnet oder über Frames, iFrames und Popups gestartet. In allen diesen Fällen verlässt der Besucher zunächst die Shop-Seite. Ein Externes Include vermeidet das. Der Besucher bleibt im Shop, und zusätzliche Frames oder Popups sind nicht nötig. Auf diesem Weg integrieren Sie beispielsweise das WEBSALE-Produktbewertungssystem oder das WEBSALE-Anfragesystem “Inquiry4” direkt in ein Shop-Template. Eingebunden werden Externe Includes über Tags auf einem beliebigen Template. Wegweiser: Externe Includes verwendenWeiterführende Referenzen
- Referenz: WS-Include
- Referenz: WS-IncludeTpl()
- Referenz: WS-DynIncludeTpl()
- Referenz: WS-ExternInclude()
