<OrderConditions> der shop.config eingerichtet.
Die beiden schließen sich nicht aus. Sie können einen niedrigen Mindestbestellwert setzen und darüber eine Zuschlagsschwelle legen. Überlegen Sie aber, was der Käufer im Warenkorb erlebt. Zwei Hürden hintereinander sind einer zu viel.
Referenz: Abschnitt OrderConditions
Mindestbestellwert
Zusammenspiel mit Gutscheinen
Ein Gutschein senkt den Warenwert. Damit kann er den Käufer unter den Mindestbestellwert drücken, obwohl der Warenkorb vorher darüber lag. Dafür gibt es drei Schalter.MinimumOrder-AllowOrderWithoutVoucher = yes ist fast immer die freundlichere Einstellung. Der Käufer verliert den Gutschein, behält aber die Bestellung. Andernfalls steht er vor einer Blockade, die er nur versteht, wenn Sie es ihm im Template erklären.
Produkte vom Mindestbestellwert ausnehmen
Manche Produkte sollen nicht mitzählen, beispielsweise Geschenke im Rahmen einer Kundenbindungsmaßnahme oder andere Artikel zum Preis von null. Setzen Sie dafür im Warenwirtschaftssystem oder im WSPManager das ProduktdatenfeldIgnoreMinOrder auf y.
Mindermengenzuschlag
Der Zuschlag braucht zwei Angaben: ab welchem Warenwert er entfällt und wie hoch er ist.Die beiden Berechnungsgrundlagen
Womit der Warenwert verglichen wird, legtSurchargeCalculation-Mode fest.
Produkte vom Zuschlag ausnehmen
Das ist der eigentliche Zweck des Modustotalsumofproducts. Zwei Fälle machen ihn nötig.
Treue-Gutschriften sind im Shop Produkte mit negativem Preis. Ein Käufer legt für 20 Euro Ware in den Warenkorb und löst eine Gutschrift über 10 Euro ein. Der Warenkorbwert fällt auf 10 Euro, und bei einer Schwelle von 15 Euro wäre plötzlich ein Zuschlag fällig. Der Käufer würde für das Einlösen seiner Treueprämie bestraft.
Treue-Geschenke sind für den Käufer kostenlos. Liegen nur Geschenke im Warenkorb, beträgt der Warenwert null, und der Zuschlag wäre erst recht fällig.
In beiden Fällen nehmen Sie die betreffenden Produkte aus der Berechnung heraus.
Schritt 1: Die Produkte kennzeichnen
Setzen Sie im Warenwirtschaftssystem oder im WSPManager das technische ProduktdatenfeldIgnoreForSurcharge.
Eine Freischaltung durch die WEBSALE AG ist dafür nicht nötig.
Schritt 2: Den Modus umstellen
Was daraus folgt
Der Zuschlag fällt nur an, wenn beides zutrifft: Es liegt mindestens ein nicht ausgenommenes Produkt im Warenkorb, und deren Warenwert liegt unter der Schwelle. Beispiel mit einer Schwelle von 15 Euro und einem Zuschlag von 5 Euro:
Die dritte Zeile ist der Grund für die ganze Konstruktion. Ein Warenkorb mit ausschließlich Geschenken hat den Warenwert null, liegt also unter jeder Schwelle. Weil aber kein zuschlagspflichtiges Produkt darin liegt, bleibt der Zuschlag aus.
Anzeige im Template
Auf der Produktdetailseite zeigen Sie innerhalb derPR-Data-Klammerung an, ob ein Produkt zur Berechnung zählt.
Zuschlag je Kunde festlegen
Schwelle und Höhe des Zuschlags lassen sich auch pro Kunde hinterlegen, in den Kundendaten. Beide Werte sind dabei unabhängig voneinander: Ein Kunde kann eine eigene Schwelle bei allgemeiner Zuschlagshöhe haben oder umgekehrt. Ein kundenindividueller Wert hat Vorrang vor dem Wert aus dershop.config. Das ist der übliche Weg, Großkunden oder Wiederverkäufern eine andere Kondition einzuräumen, ohne für sie einen eigenen Shop zu betreiben.
Tags für den Zuschlag
Die Herkunfts-Tags sind vor allem bei der Fehlersuche wertvoll. Wenn ein Kunde einen unerwarteten Zuschlag sieht, zeigen sie sofort, ob der Wert aus der Shopkonfiguration oder aus seinem Kundenkonto stammt.
Referenz: SURCHARGE- (Mindermengenzuschlag)
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