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Jede Bestellung bekommt eine Auftragsnummer. Sie steht in der Bestelleingangsbestätigung, in den Mails, im Online-Servicebereich und in jeder Rückfrage des Käufers. Sie ist damit die Nummer, über die Sie und Ihr Kunde dieselbe Bestellung meinen. WEBSALE V8s vergibt diese Nummer auf zwei Arten. Welche für Ihren Shop gilt, wird bei der Einrichtung festgelegt und nicht in der Shopkonfiguration.

Die beiden Nummernkreise

Die systemübergreifende Nummer ist die empfohlene Standardeinstellung. Sie ist über alle Shops der Plattform hinweg eindeutig, und sie ist nicht fortlaufend. Die shopspezifische Nummer zählt dagegen aufwärts, beginnend bei einem Startwert, den Sie frei wählen und von WEBSALE einrichten lassen können. Dafür ist sie nur innerhalb Ihres Shops eindeutig. Eine Trennung der Auftragsnummern nach Subshop ist nicht möglich. Alle Subshops eines Shops ziehen ihre Nummern aus demselben Zähler. Wenn Sie Bestellungen je Subshop auseinanderhalten wollen, brauchen Sie dafür ein anderes Merkmal als die Auftragsnummer.

Warum Sie die Nummer konvertieren sollten

Eine fortlaufende Auftragsnummer verrät mehr, als Ihnen lieb sein kann. Wer zwei Bestellungen in Ihrem Shop auslöst und die Nummern vergleicht, weiß, wie viele Bestellungen dazwischen lagen. Bei einem Startwert von 50000 weiß er außerdem, dass die erste Bestellung noch nicht lange her ist. Das ist eine Information über Ihr Geschäft, die niemand außerhalb Ihres Hauses braucht. Die systemübergreifende Nummer ist zwar nicht fortlaufend, enthält aber den Zeitpunkt ihrer Erzeugung. Auch das lässt sich auslesen. Aus beidem folgt dieselbe Empfehlung: Schalten Sie die Konvertierung ein. Der Shop ersetzt die Nummer dann im Moment der Erzeugung durch eine zufällige Zeichenkette, aus der sich weder eine Reihenfolge noch ein Zeitpunkt ablesen lässt.

Die Konvertierung einschalten

Art und Aktivierung der Konvertierung legen Sie in der Shopkonfiguration shop.config im Abschnitt <OrderConditions> fest.
Nur der Wert DoubleNumbers schaltet auf das numerische Verfahren um. Jeder andere Wert, auch ein Tippfehler wie Doublenumber, führt stillschweigend zu alpha. Es gibt dafür keine Fehlermeldung. Prüfen Sie nach der Umstellung eine Testbestellung.
Referenz: Abschnitt OrderConditions

alpha: gleiche Länge, Buchstaben und Ziffern

Mit ConvertOrderNumber-Type = alpha wird jede Ziffer durch ein zufälliges Zeichen ersetzt. Die Nummer behält ihre Länge und besteht danach aus Buchstaben und Ziffern.
Jede Ziffer hat dabei ihren eigenen, festen Vorrat an Ersatzzeichen, und diese Vorräte überschneiden sich nicht. Deshalb kann die Konvertierung keine Duplikate erzeugen: Zwei verschiedene Auftragsnummern können nie dieselbe Zeichenkette ergeben.

DoubleNumbers: doppelte Länge, nur Ziffern

Mit ConvertOrderNumber-Type = DoubleNumbers wird jede Ziffer durch ein zufälliges Ziffernpaar ersetzt. Aus einer fünfstelligen Nummer wird eine zehnstellige.
Auch hier hat jede Ziffer ihren eigenen Vorrat an Ziffernpaaren, sodass keine Duplikate entstehen können. Die erste Stelle wird gesondert behandelt: Der Shop wählt dort nur ein Ziffernpaar, das nicht mit 0 beginnt. Die konvertierte Nummer hat deshalb immer genau die doppelte Länge und keine führende Null. Das ist wichtig, wenn Sie die Auftragsnummer in einem Nachbarsystem als Zahl weiterverarbeiten. DoubleNumbers ist die richtige Wahl, wenn ein angeschlossenes System, beispielsweise Ihre Warenwirtschaft oder Ihr Zahlungsdienstleister, nur Ziffern in der Auftragsnummer akzeptiert. Sonst ist alpha die unauffälligere Variante, weil die Nummer kürzer bleibt.

Was Sie darüber hinaus wissen sollten

Die Konvertierung findet einmalig statt, wenn die Nummer entsteht. Die konvertierte Nummer ist danach die Auftragsnummer, überall: in der Bestelldatei, in den Mails, im Online-Servicebereich und in Ihrer Warenwirtschaft. Es gibt keine zweite, ursprüngliche Nummer im Hintergrund und keinen Weg, im Shop zurückzurechnen.
Stellen Sie die Konvertierung nicht im laufenden Betrieb um, ohne es vorher zu bedenken. Bereits vergebene Auftragsnummern bleiben, wie sie sind. Ab der Umstellung sehen neue Nummern anders aus, und in Ihren Belegen und Auswertungen stehen von da an zwei Formate nebeneinander.Die Konvertierung ist eine Verschleierung, keine Verschlüsselung. Sie verhindert zuverlässig, dass jemand aus zwei Nummern die Zahl der Bestellungen dazwischen abliest. Sie ist aber keine Absicherung gegen jemanden, der systematisch viele Nummern sammelt und vergleicht. Behandeln Sie die Auftragsnummer deshalb weiterhin nicht als Geheimnis und niemals als Berechtigungsnachweis.
Während einer Bestellung kann sich die Auftragsnummer noch ändern, beispielsweise wenn ein Online-Zahlungsverfahren abbricht und der Käufer einen neuen Anlauf nimmt. Maßgeblich ist immer die Nummer auf der Bestelleingangsbestätigung. Wegweiser: Sicherheitshinweis bei Online-Zahlungsarten

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