Zum Hauptinhalt springen
Ein Stammkunde, der zum zwanzigsten Mal dasselbe Verbrauchsmaterial nachbestellt, kennt Ihren Warenkorb, Ihre Adressmaske und Ihre Zahlungsarten. Jeder dieser Schritte ist für ihn nur noch ein Klick zwischen ihm und der Bestellung. Die Schnellbestellung, im Shop auch F@stOrder genannt, überspringt sie alle. Ein angemeldeter Käufer klickt auf eine Schaltfläche und landet direkt auf der Bestellübersicht, wo er absenden kann. Die Bestellübersicht selbst wird nicht übersprungen. Der Käufer sieht dort alle Daten seiner Bestellung und kann sie vor dem Absenden noch ändern. Die Schnellbestellung nimmt ihm die Wege ab, nicht die Kontrolle.

Die beiden Varianten

Es gibt die Funktion in zwei Ausprägungen. Sie unterscheiden sich darin, ob der Käufer einmalig etwas einstellen muss, bevor er sie nutzen kann. Die empfohlene Variante ist die ohne Aktivierung, und zwar aus einem einfachen Grund: Jede Hürde vor einer Abkürzung hebt die Abkürzung auf. Ein Käufer, der erst ein Formular im Kundenkonto ausfüllen muss, um künftig Zeit zu sparen, tut das meistens nicht.

Was beim Klick passiert

Unabhängig von der Variante läuft immer dieselbe Kette ab.
  1. Ist der Käufer nicht angemeldet, erscheint die Loginseite. Dort kann er auch ein Kundenkonto anlegen.
  2. Bei einem neuen Kundenkonto folgt die Eingabe der Rechnungsadresse und wahlweise der Lieferadresse.
  3. In der Variante mit Aktivierung folgt gegebenenfalls die Konfigurationsseite der Schnellbestellung.
  4. Kam der Klick von einem Produkt, werden die Produkte in den Warenkorb gelegt.
  5. Die zuletzt gewählte Zahlungsart und Versandart werden übernommen.
  6. Die AGB werden je nach Konfiguration als akzeptiert markiert.
  7. Die Bestellübersicht wird angezeigt.
Vor Schritt 7 prüft der Shop unter anderem:
  • Sind alle Pflichtfelder der Rechnungsadresse gefüllt?
  • Sind alle Pflichtfelder der abweichenden Lieferadresse gefüllt?
  • Laufen die eingestellten Adressprüfungen durch, beispielsweise Postleitzahlenprüfung und E-Mail-Prüfung?
  • Werden die Bestellkonditionen eingehalten, beispielsweise Mindestbestellwert und maximale Bestellmengen?
  • Sind die Produkte bestellbar und ausreichend auf Lager?
Bei einem Fehler leitet der Shop den Käufer auf die passende Seite, wo er die fehlende Angabe ergänzen kann. Die Schnellbestellung endet dann also nicht in einer Fehlermeldung, sondern in dem Schritt, den sie diesmal nicht überspringen konnte. Weich eingestellte Adressprüfungen bleiben auch hier weich. Steht die Vornamensprüfung oder die Postleitzahlenprüfung auf soft, hält sie die Schnellbestellung nicht auf.

Wo die Schaltfläche hingehört

Die Schnellbestellung lässt sich in jedes Template einbauen. Sinnvoll ist sie überall dort, wo der Käufer ohnehin gerade ein Produkt nimmt.
  • auf Produktlisten, bei denen direkt in den Warenkorb gelegt werden kann
  • auf der Produktdetailseite, neben “In den Warenkorb”
  • auf der Warenkorbseite, neben “Bestellung aufgeben”
Die Beschriftung wählen Sie frei, üblich sind “Schnellbestellung” oder “F@stOrder”.

Gemeinsame Einrichtung

Diese Schritte gelten für beide Varianten. Eine Freischaltung durch die WEBSALE AG ist nicht nötig.

Eindeutige IDs für die Versandarten

Damit der Shop sich die zuletzt gewählte Versandart merken kann, braucht jeder Abschnitt <+Deliverer> eine eindeutige ID.
Die IDs sind alphanumerisch. Wenn Sie noch keine vergeben haben, nehmen Sie eine laufende Nummer. Dieselben IDs werden auch an anderer Stelle gebraucht, beispielsweise für produktabhängige Versandkosten und für Abhängigkeiten zwischen Zahlungsart und Versandart.
Ohne IDs kann der Shop die Versandart nicht eindeutig wiedererkennen. Zwei Einträge mit demselben Namen, im Beispiel oben zweimal “Post”, sind ohne ID nicht unterscheidbar.
Referenz: Abschnitt +Deliverer

Die AGB-Checkbox vorbelegen

In der Voreinstellung markiert der Shop die AGB bei einer Schnellbestellung als akzeptiert. Mit no unterbleibt das, und der Käufer setzt den Haken auf der Bestellübersicht selbst.
Ob eine vorausgewählte AGB-Checkbox zulässig ist, ist eine rechtliche Frage, keine technische. Klären Sie sie, bevor Sie die Voreinstellung übernehmen.
Wegweiser: AGB akzeptieren

Die letzte Lieferadresse vorauswählen

Referenz: Abschnitt UserData

Variante ohne Aktivierung durch den Käufer

Schritt 1: Die Konfigurationspflicht aussetzen

Referenz: Abschnitt Basic

Schritt 2: Die Schaltflächen einbauen

Auf der Produktdetailseite ws_product.htm, innerhalb des Formulars:
Auf der Warenkorbseite ws_basket.htm, innerhalb des Formulars:
In dieser Variante stehen die Schaltflächen ohne umgebende Klammerung da. Die beiden Tags ST-FastOrder und ST-FastOrderConfigured setzen beide voraus, dass der Käufer die Schnellbestellung konfiguriert hat. In einer Konfiguration, die genau das nicht verlangt, würden sie die Schaltfläche dauerhaft verstecken.
Referenz: BT-FastOrder

Variante mit Aktivierung durch den Käufer

Hier wählt der Käufer einmalig seine bevorzugte Zahlungs- und Versandart. Dafür brauchen Sie ein eigenes Template, einen Link dorthin und eine Rückmeldung.

Schritt 1: Die Konfigurationspflicht einschalten

Schritt 2: Die Rückmeldung hinterlegen

Referenz: Abschnitt NotifyMessages-Txt

Schritt 3: Das Konfigurations-Template zuweisen

Referenz: Abschnitt Templates

Schritt 4: Das Konfigurations-Template anlegen

Legen Sie die Datei unter dem Namen an, den Sie bei FastOrderConfiguration eingetragen haben.
MSG-FastOrder_Notify gehört an den Anfang der Seite. Dort erscheint die Meldung aus FastOrderConfigured nach dem Speichern, und dort erscheinen auch Hinweise, wenn eine Auswahl fehlt. Referenz: FORM-FastOrderConfiguration · BT-FastOrderConfigure · MSG-FastOrder_Notify · WS-PaymentFields · WS-DeliveryFields · WS-UserAccountLink Sinnvollerweise auf der Kundenkontoübersicht ws_user_account.htm.
Referenz: WS-FastOrderConfigurationLink

Schritt 6: Die Schaltflächen einbauen

In dieser Variante bekommt jede Schaltfläche eine Klammerung, damit sie nur erscheint, wenn sie auch funktioniert. Die beiden Tags prüfen Unterschiedliches. Auf der Produktdetailseite passt ST-FastOrderConfigured, denn dort ist der Warenkorb oft noch leer.
Auf der Warenkorbseite passt ST-FastOrder, denn dort gibt es einen Warenkorb, dessen Bestellbarkeit sich prüfen lässt.
Verwenden Sie ST-FastOrder nicht auf der Produktdetailseite. Das Tag prüft die Bestellbarkeit des Warenkorbs mit. Bei leerem Warenkorb oder unterschrittenem Mindestbestellwert verschwindet die Schaltfläche dort ohne erkennbaren Grund.
Referenz: ST-FastOrderConfigured · ST-FastOrder · BT-FastOrder

Weitere Tags zur Schnellbestellung

Über die beiden oben genannten hinaus stehen Tags bereit, mit denen Sie den Zustand der Schnellbestellung feiner abfragen können, beispielsweise für einen Hinweis im Kundenkonto oder auf der Bestellübersicht. Die Match-Tags sind nützlich, um auf der Bestellübersicht kenntlich zu machen, welche Angaben aus den Vorgaben stammen und welche der Käufer für diese Bestellung abweichend gewählt hat.

Verwandte Themen