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Bei der Zahlungsart Kundenkonto bezahlt der Käufer aus einem Guthaben, das Sie ihm vorher zugewiesen haben. Es fließt kein Geld während der Bestellung, der Kontostand wird lediglich um die Bestellsumme verringert. Das ist keine Zahlungsart für den offenen Shop, sondern für Fälle, in denen Sie die Kaufkraft selbst vergeben: Mitarbeiterportale, Gutschriften aus Retouren, Prämienshops, Budgets für Abteilungen oder Filialen. Technisch ist sie unaufwendig, denn es gibt keinen Dienstleister und keine Freigabe. Die Arbeit liegt an zwei anderen Stellen: beim Zuweisen der Guthaben und bei den Meldungen, die der Käufer sieht, wenn sein Guthaben nicht reicht.

Wie der Bezahlvorgang abläuft

  1. Der Käufer meldet sich an. Nur angemeldete Käufer haben ein Kundenkonto.
  2. Auf der Zahlungs- und Versandartenseite wählt er Kundenkonto.
  3. Der Shop prüft, ob das Guthaben die Gesamtsumme abdeckt.
  4. Reicht es, wird die Bestellung aufgegeben und der Kontostand um die Gesamtsumme verringert.
Geprüft wird gegen die Gesamtsumme, also einschließlich Versand- und Zahlungskosten, nicht gegen den Warenwert. Ein Guthaben, das genau dem Warenkorbwert entspricht, reicht für die Bestellung deshalb nicht.

Guthaben zuweisen

Die Kontostände weisen Sie über eine Importdatei für den WSPManager zu. Ein Guthaben lässt sich dabei absolut setzen oder um einen Betrag verändern. Das Format der Datei und die Einrichtung des Imports klären Sie mit der WEBSALE AG. Die Guthabenverwaltung gehört zum Kundenkonto-Funktionsumfang und muss für Ihren Shop freigeschaltet sein. Ohne diese Freischaltung bleibt der Kontostand leer, und die Zahlungsart wird bei jedem Käufer abgelehnt.

Zahlungsart anlegen

Das sind die drei einzigen eigenen Parameter des Abschnitts. Alles Weitere sind die allgemeinen Zahlungsart-Parameter.
Die beiden Fehlertexte beschreiben zwei verschiedene Situationen und sollten sich deutlich unterscheiden. Error1 heißt „für Sie ist diese Zahlungsart nicht vorgesehen”, Error2 heißt „grundsätzlich ja, aber der Betrag ist zu hoch”. Wer beide gleich formuliert, nimmt dem Käufer die Möglichkeit zu erkennen, ob ein kleinerer Warenkorb helfen würde.
Beide Meldungen erscheinen auf der Zahlungs- und Versandartenseite, dort wo auch die übrigen Fehler dieses Schritts ausgegeben werden. Referenz: Abschnitt PaymentAccount-Txt · Abschnitt PaymentXXX-Txt

Den Kontostand anzeigen

Der Käufer sollte seinen Kontostand sehen, bevor er sich für die Zahlungsart entscheidet, und nicht erst, wenn die Bestellung daran scheitert.
~WS-UserAccountLink~ liefert nur im gesicherten Bereich einen Link. Setzen Sie es auf Seiten ein, die über HTTPS ausgeliefert werden. Sinnvolle Orte für die Anzeige sind der Warenkorb, die Zahlungs- und Versandartenseite und der Kundenkontobereich. Auf der Bestelleingangsbestätigung zeigt der Kontostand dann bereits den Stand nach Abzug der Bestellung. Referenz: WS-UserCredit · ST-PaymentAccount · WS-UserAccountLink

Die Zahlungsart eingrenzen

Weil das Guthaben an das Kundenkonto gebunden ist, ergibt die Zahlungsart für Gastbestellungen keinen Sinn. Ebenso wenig für Neukunden, die noch kein Guthaben haben können.
Ohne diese Eingrenzung erscheint die Zahlungsart auch dort, wo sie nicht funktionieren kann, und der Käufer bekommt Error1 zu sehen. Es ist freundlicher, sie gar nicht erst anzubieten. Wegweiser: Zahlungsarten anlegen, für die vollständige Liste der Filterparameter

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