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Bei der Nachnahme zahlt der Käufer bar an den Zusteller. Für den Händler ist das die sicherste der einfachen Zahlungsarten, denn die Ware wird nur gegen Geld herausgegeben. Für den Käufer ist sie die unbequemste: Er muss zu Hause sein, er muss den Betrag passend haben, und er zahlt eine Gebühr obendrauf. Aus dieser Gebühr ergibt sich der einzige wirkliche Einrichtungsaufwand. Sie ist Teil der Zahlungskosten und muss dem Käufer vor der Bestellung genannt werden. Anbieten lässt sich die Nachnahme nur dort, wo Ihr Zusteller sie anbietet, in der Regel also im Inland.

Zahlungsart anlegen

Dieses Beispiel erhebt 6,90 Euro Nachnahmegebühr und bietet die Zahlungsart nur bei Lieferung innerhalb Deutschlands an. Maßgeblich ist hier das Lieferland, nicht das Rechnungsland. Bei der Nachnahme ist das die richtige Wahl, denn der Zusteller kassiert dort, wo das Paket ankommt. Für die Rechnungsadresse gäbe es BillCountry-Rule und BillCountry-List. Referenz: Abschnitt PaymentCashOnDelivery-Txt · Abschnitt PaymentXXX-Txt

Die Gebühr im Beschreibungstext nennen

Im NameSuffix dürfen Sie mit lokalen Tags rechnen lassen, statt den Betrag von Hand hinzuschreiben. Ändern Sie später Cost-List, ändert sich der Text von selbst mit. In einem Bruttopreis-Shop liefern ~Cost~ und ~GrossCost~ denselben Betrag, in einem Nettopreis-Shop sind es ~Cost~ und ~NetCost~. Wenn Sie im Text „inklusive Mehrwertsteuer” schreiben, nehmen Sie deshalb ~GrossCost~ und nicht ~Cost~. Nur dann stimmt die Aussage in beiden Shoparten. Jedes dieser Tags gibt es auch als Klammerung, mit der Sie einen Textteil nur dann ausgeben, wenn tatsächlich ein Betrag anfällt.
Das ist mehr als Kosmetik: Kunden mit einem hinterlegten Zahlungskostenerlass zahlen keine Gebühr, und ein Satz über 6,90 Euro, die gar nicht berechnet werden, führt zu Rückfragen. Wegweiser: Zahlungsarten anlegen, für die Kostenstaffel · Alternative Währung

Abweichende Lieferadresse ausschließen

Bei der Nachnahme kann eine abweichende Lieferadresse unerwünscht sein, denn dann zahlt jemand anderes als der Besteller, und im Zweifel zahlt niemand.

Schritt 1: Ablehnung einschalten

yes schließt die abweichende Lieferadresse aus, no erlaubt sie. no ist zugleich die Voreinstellung, die Zeile ist also nur mit yes sinnvoll.
Für Neukunden lässt sich dasselbe enger fassen: DenyDifferentDeliveryAddressForNewUser = yes erlaubt Bestandskunden die abweichende Lieferadresse und verbietet sie nur Käufern ohne Kundennummer.

Schritt 2: Fehlertext hinterlegen

Referenz: Abschnitt NotifyMessages-Txt

Besser: ausgegraut statt ausgeblendet

Standardmäßig verschwindet die Nachnahme einfach aus der Liste, sobald eine abweichende Lieferadresse eingetragen ist. Der Käufer sucht dann nach einer Zahlungsart, die er beim letzten Mal hatte. Verständlicher ist es, sie ausgegraut anzuzeigen und den Grund dazuzuschreiben. Der Ablehnungsgrund für die abweichende Lieferadresse ist die 21.
Greift die Sperre nur für Neukunden, lautet der Ablehnungsgrund 24 statt 21. Nehmen Sie dann beide in die Liste auf. Wegweiser: Zahlungsarten anlegen, für die ausgegraute Anzeige und alle Ablehnungsgründe

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