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Bei der Lastschrift gibt der Käufer seine Bankverbindung an, und Sie ziehen den Betrag ein. Seit 2014 läuft das europaweit einheitlich als SEPA-Lastschrift: IBAN und BIC statt Kontonummer und Bankleitzahl, und der Einzug braucht ein schriftliches Mandat des Käufers. WEBSALE V8s deckt beides ab. Der Shop nimmt die Bankverbindung entgegen, prüft die IBAN, verwaltet mehrere Bankverbindungen je Kunde und erzeugt auf Wunsch das Mandat als PDF-Anhang der Bestätigungsmail. Wollen Sie das Ausfallrisiko nicht selbst tragen, lässt sich die Lastschrift auch über einen Zahlungsdienstleister abwickeln, beispielsweise über Paymorrow oder über PayPal Checkout. Dann gelten die Beschreibungen dort statt dieser Seite. Wegweiser: Paymorrow · Lastschrift über PayPal Checkout

Bankverbindungen abfragen

Wo der Käufer seine Bankverbindung eingibt, hängt davon ab, ob er angemeldet ist. Verwalten kann ein angemeldeter Käufer seine Bankverbindungen im Kundenkonto: anlegen, ändern, löschen.
Gespeichert wird nur, wenn im Abschnitt <UserData> der Parameter SaveBankData-Allow auf yes steht. Andernfalls gibt es keine Verwaltung im Kundenkonto, und jede Bestellung verlangt die Bankverbindung erneut.

Die beiden Templates

Welches Template für die Verwaltung verwendet wird, legt der Parameter BankManage im Abschnitt <Templates> fest.

Die Bereiche auf ws_bank_manage.htm

Das Template besteht aus drei Bereichen, die einander ausschließen. Den Bereich {BANK-ConfirmDelete} bekommt der Käufer in den Auslieferungs-Templates nur zu sehen, wenn JavaScript abgeschaltet ist. Mit JavaScript übernimmt ein Dialogfenster die Sicherheitsabfrage. Der Bereich gehört trotzdem ins Template, sonst steht ein Käufer ohne JavaScript vor einer Löschung ohne Rückfrage.

Die Bereiche auf ws_place_order.htm

Hier entscheidet sich zuerst, ob überhaupt gespeichert wird. Innerhalb dieser Bereiche liegt jeweils die Eingabe selbst, {BANK-MultipleDataInput} beziehungsweise {BANK-SingleDataInput}. Im mehrfachen Fall kommt eine weitere Unterscheidung dazu: Damit bekommt ein angemeldeter Käufer die Wahl, eine Bankverbindung ausnahmsweise nur einmal zu verwenden.

Weitere Einstellungen

Alle im Abschnitt <PaymentDebitNote-Txt>, sofern nicht anders vermerkt. Die Klartextnamen der Länder stehen im eigenen Abschnitt <PaymentDebitNote-Country>, je Zeile ein dreistelliger ISO-Code, dazu other für alle übrigen.
Zwei Meldungen gehören in <NotifyMessages-Txt>:
Referenz: Abschnitt PaymentDebitNote-Txt · Abschnitt PaymentDebitNote-Country · Abschnitt UserData

SEPA einrichten

Ein SEPAMode, den der Shop nicht kennt, und ein fehlender SEPAMode bedeuten nicht off. In diesem Fall übergeht der Shop das SEPA-Kennzeichen an den Bankdaten, statt SEPA abzuschalten. Dasselbe gilt für test, solange der Shop nicht im Testmodus läuft. Setzen Sie den Parameter deshalb ausdrücklich auf on oder off, statt sich auf eine Voreinstellung zu verlassen.
Ob der Shop Mandatsreferenzen erzeugt und PDF-Anhänge versendet, entscheidet der Abschnitt <CustomerMail>. Lassen Sie die vier dortigen Parameter leer, unterbleibt beides.

Wie die IBAN geprüft wird

Der Shop prüft jede eingegebene IBAN in mehreren Stufen und gibt für jede Stufe einen eigenen Fehlertext aus. Die Texte stehen im Abschnitt <VerifyCustomerData>.
Referenz: Fehlermeldungen VerifyCustomerData

Lastschrift auf Länder beschränken

Fast jeder Shop will nur aus bestimmten Ländern einziehen. Dafür sind SEPACountry-Rule und SEPACountry-List da.
Abgewiesen heißt: Der Shop bricht die Prüfung ab und gibt BankAccountIBANCountryError-Txt aus.
Bleibt SEPACountry-List leer, findet keine Länderprüfung statt, unabhängig davon, was in SEPACountry-Rule steht. Der Shop akzeptiert dann jede IBAN, deren Aufbau und Prüfsumme stimmen.
Eine länderspezifische Längenprüfung gibt es nur für Länder, die der Shop kennt. Das sind rund 60 Länder des europäischen Zahlungsraums und einige darüber hinaus. Für eine IBAN aus einem anderen Land prüft der Shop Aufbau und Prüfsumme, nicht aber die erwartete Länge.

Lastschriftmandate

Ohne Mandat kein Einzug. Der Shop kann das Mandat bei jeder Bestellung als PDF erzeugen und der Bestätigungsmail anhängen, vorausgefüllt mit den Adressdaten, IBAN und BIC, einer erzeugten Mandatsreferenz und Ihrer Gläubiger-Identifikationsnummer.
In den Bestelldaten vermerkt der Shop, ob ein Mandat versendet wurde.

Basis- oder Firmenlastschrift

Es gibt zwei PDF-Vorlagen, weil es zwei Mandatsarten gibt.
An einen Endkunden darf nur eine Basis-Lastschrift gehen. Nur wenn das Feld „Firma” in den Adressdaten gefüllt ist, kommt die Firmenlastschrift überhaupt in Frage. Der Shop unterscheidet danach automatisch, welche Vorlage er verwendet.
Welche Art der Käufer unterschrieben zurückgeschickt hat, erfährt der Shop nicht von selbst. Diese Angabe kommt über die Warenwirtschaftsschnittstelle herein oder wird im Online-Servicebereich gepflegt.

Einmaliges oder wiederkehrendes Mandat

Ein wiederkehrendes Mandat erspart beiden Seiten Arbeit: Der Käufer unterschreibt einmal, Sie verwalten ein Mandat statt vieler. Ob Sie dem Käufer diese Wahl lassen, entscheiden Sie über den Text der PDF-Vorlage.
Liegt für eine Bankverbindung ein wiederkehrendes Mandat vor, lässt sich diese Bankverbindung im Kundenkonto nicht mehr ändern. Der Käufer muss eine neue anlegen. Schreiben Sie an dieser Stelle einen erklärenden Hinweis ins Template, sonst steht er vor einem Formular, das sich nicht speichern lässt.
Der Shop erzeugt außerdem kein neues Mandat, wenn für die gewählte Bankverbindung bereits ein wiederkehrendes vorliegt. Genau dafür ist es da.

Mandatsreferenzen

Je Bankverbindung und Bestellung erzeugt der Shop eine eigene Mandatsreferenz, höchstens 35 Zeichen lang. Sie setzt sich aus dem Vorsatz und einer hochgezählten Nummer zusammen. Mit SEPAMandateGeneratorPrefix = DEU- und SEPAMandateGeneratorOffset = 1000000 lautet die erste Referenz DEU-1000000, die zweite DEU-1000001 und so weiter. Ob ein Vorsatz überhaupt möglich ist, hängt an Ihren angeschlossenen Systemen. Manche Warenwirtschaften verlangen eine rein numerische Mandatsreferenz. Klären Sie das, bevor Sie einen Vorsatz vergeben, denn nachträglich ändern lässt er sich nicht ohne Bruch in der Nummernfolge. Die zuletzt erzeugte Referenz speichert der Shop je Bankverbindung und kann sie im Kundenkonto anzeigen.

Die Tags dafür

Beide Typ-Tags nehmen den Wert als Parameter und klammern damit.
Die Klammerung {!BANK-SEPADirectMandateType(0)} blendet die Zeile aus, solange keine Mandatsart feststeht.

Eingabeformular

Dieses Muster passt in {BANK-Edit} auf ws_bank_manage.htm ebenso wie in {BANK-MultipleDataInput} und {BANK-SingleDataInput} auf ws_place_order.htm.
Der Knopf zum Speichern gehört in {BANK-Mode_Manage} für den Aufruf aus dem Kundenkonto beziehungsweise in {BANK-Mode_Order} für den Aufruf aus dem Bestellablauf. Bei einem wiederkehrenden Mandat klammern Sie ihn zusätzlich mit {!BANK-SEPADirectMandateType(2)}, damit er dort gar nicht erst erscheint.

IBAN-Konverter

Käufer, die ihre IBAN nicht zur Hand haben, können sie aus Kontonummer und Bankleitzahl errechnen lassen. Dafür gibt es ein JavaScript-Werkzeug, das sich als Ebene über jedes Formular legt, das Bankdaten abfragt. Iban Konverter17 03 14web
Das Werkzeug rechnet, es prüft nicht. Ob die eingegebene Kontonummer und Bankleitzahl richtig sind, weiß es nicht, und manche Banken bilden ihre IBAN anders als nach dem Standardverfahren. Weisen Sie den Käufer darauf hin, dass die Berechnung ohne Gewähr erfolgt.

Schritt 1: Bibliotheken einbinden

In den Kopfbereich des Templates, ws_bank_manage.htm oder ws_place_order.htm.
countryList bestimmt, welche Länder der Käufer im Konverter zur Auswahl hat. Ohne diesen Parameter erscheinen alle Länder, die das Werkzeug kennt.
Prüfen Sie die Versionsnummern gegen den Stand, den Ihr Shop tatsächlich verwendet. Von der Systembibliothek muss mindestens 1.8.1 eingebunden sein, und zwei verschiedene Stände derselben Bibliothek auf einer Seite vertragen sich nicht.

Schritt 2: IBAN-Feld kennzeichnen

Der Aufruf oben bezieht sich auf die id des IBAN-Feldes. Sie muss also gesetzt sein.

Schritt 3: Knopf und Ebene einbauen

Beides gehört in denselben Bereich wie das IBAN-Feld, also {BANK-Edit} innerhalb von <form action="~FORM-BankManage~"> beziehungsweise {BANK-MultipleDataInput} und {BANK-SingleDataInput} innerhalb von <form action="~FORM-PlaceOrder~">.
Die Klassen sind keine Gestaltung, sondern Ankerpunkte. Das Werkzeug findet seine Felder darüber. Welche der Eingabefelder in Schritt 2 sichtbar sind, entscheidet es je nach gewähltem Land selbst. Die Bereiche ibanStep2 und ibanStep3 blendet es zunächst aus und erst ein, wenn das Land gewählt beziehungsweise die IBAN errechnet ist.

Alle Einstellungen

Jede Klasse im HTML lässt sich über einen Parameter umbenennen, dazu kommen die Fehlertexte und fünf Rückrufe. Der Parametername errorCheckDigitkOnlyNumeric enthält ein überzähliges k. Das ist kein Tippfehler in dieser Dokumentation, sondern der Name, den das Werkzeug erwartet. Materialien: Styleanweisungen für den IBAN-Konverter

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