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Der Shop hält zu jeder Bestellung die IP-Adresse fest, von der sie ausgelöst wurde. Sie steht damit standardmäßig auch in den Bestelldaten und ist überall dort sichtbar, wo diese Daten auftauchen. Das kollidiert mit einem Grundsatz, den einige Gütesiegel einfordern, beispielsweise Trusted Shops: Zu einer Bestellung soll nur ausgegeben werden, was für die Bestellung auch gebraucht wird. Die IP-Adresse gehört in aller Regel nicht dazu. Deshalb lässt sich die IP-Adresse aus den Bestelldaten ausblenden. Gespeichert wird sie trotzdem weiter.

Was das Ausblenden bedeutet

Das Ausblenden ist also eine Frage der Ausgabe, nicht der Aufbewahrung. Der Shop muss die IP-Adresse für eventuelle polizeiliche Ermittlungen weiterhin vorhalten. Im Betrugsfall können die Behörden sie bei der WEBSALE AG anfordern. Das ist der eigentliche Punkt dieser Einstellung: Sie trennen die tägliche Sichtbarkeit von der Aufbewahrung. Wer im Alltag mit Bestellungen arbeitet, sieht die IP-Adresse nicht mehr. Wer sie im begründeten Einzelfall braucht, bekommt sie weiterhin, nur eben über einen kontrollierten Weg.

Einrichtung

Setzen Sie in der Shopkonfiguration shop.config im Abschnitt <OrderConditions> den Parameter HideIPAddress-Allow.
Die Einstellung wirkt ab dem Zeitpunkt, an dem sie greift, und damit auf neue Bestellungen. Bestellungen, die vorher entstanden sind, bleiben so, wie sie geschrieben wurden. Referenz: Abschnitt OrderConditions
Prüfen Sie nach der Umstellung, ob eine angeschlossene Warenwirtschaft oder Auswertung die IP-Adresse aus den Bestelldaten liest. Fehlt ein Feld, mit dem ein Nachbarsystem rechnet, kann dessen Verarbeitung stolpern. Klären Sie das, bevor Sie umstellen, nicht danach.

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