Zum Hauptinhalt springen
Auf der Zahlungs- und Versandartenseite trifft der Käufer zwei Entscheidungen, die beide den Preis verändern. Das Shopsystem nimmt dem Template dabei viel ab: Zwei Einzel-Tags erzeugen die vollständigen Auswahllisten für Zahlungsarten und Versandarten, einschließlich aller div-Elemente, Klassennamen und Kennungen. Diese Seite beschreibt zuerst diese beiden großen Tags und wie Sie das Ergebnis über CSS gestalten. Danach folgen die Angaben, die sich aus der Auswahl ergeben: Liefertermin, Versandkosten, Gewicht und Volumen. Am Ende stehen Mindestbestellwert und Folgebestellung, die beide den Rahmen der Bestellung abstecken.

Die Zahlungsarten anzeigen

WS-PaymentFields erzeugt die vollständige Auswahl aller konfigurierten Zahlungsarten. Die Reihenfolge ergibt sich aus der Reihenfolge der Abschnitte in der Shopkonfiguration. Das Tag gehört genau einmal auf die Zahlungs- und Versandartenseite, innerhalb von FORM-PayDeliv.
Der erzeugte HTML-Code lässt sich nicht anpassen. Wenn Sie eine andere Struktur brauchen, bauen Sie die Auswahl stattdessen Zahlungsart für Zahlungsart mit den PAY-Data-Tags auf. Das ist aufwendiger, aber vollständig in Ihrer Hand.
Referenz: Die Einzelpositionierung mit den PAY-Data-Tags steht auf PAY- (Zahlungsarten)

Der Aufbau je Zahlungsart

Je verfügbarer Zahlungsart entsteht ein Hauptcontainer mit diesen Bestandteilen, in dieser Reihenfolge: Innerhalb von remarks können weitere Container liegen: suffix für eine Zusatzbeschreibung, inputsuffix1 bis inputsuffix3 für bis zu drei zusätzliche Eingabefelder, costcentername und costcenteremail bei der Zahlungsart Kostenstelle, und bis zu zehnmal paymentcountryrule für länderabhängige Zusatzangaben.

Die Klassennamen

Jeder Container bekommt bis zu vier Klassen nach einem festen Muster: Dazu je Container eine Kennung:
Die durchnummerierte Klasse ist der Weg zu abwechselnden Hintergrundfarben: Vergeben Sie den ungeraden Nummern eine andere Farbe als den geraden. Die Nummer richtet sich nach der Position in der Shopkonfiguration, nicht nach dem Zahlungsartencode. Die Klasse _active ist der Grund, warum sich die gewählte Zahlungsart ohne eigenes JavaScript hervorheben lässt. Soll die Hervorhebung schon beim Klicken wechseln, ohne die Seite neu zu laden, hinterlegen Sie dafür ein eigenes Skript über die Parameter RadioOnClick beziehungsweise ImgOnClick in der Shopkonfiguration.
Für die länderabhängigen Zusatzangaben weicht das Muster ab: Dort steht zwischen dem Container und dem Rest die konfigurierte Kennung der Zusatzangabe, beispielsweise ws_paymentdiv_paymentcountryrule_<Kennung>_name. Zusätzlich gibt es im Fehlerfall eine Klasse mit angehängtem _error.

Die gewählte Zahlungsart anzeigen

WS-BankInfo greift nur, wenn Vorauskasse gewählt wurde. Die Bankverbindung steht im Abschnitt PaymentPrepayment-Txt der Shopkonfiguration, nicht im Template. Das ist richtig so, denn sie ändert sich unabhängig vom Design. WS-PaymentConfirmText ist der Platz für Hinweise, die nur zu einer Zahlungsart gehören, beispielsweise die Bitte, den Verwendungszweck anzugeben. Der Text steht beim jeweiligen Zahlungsartenabschnitt der Shopkonfiguration.

Die Versandarten anzeigen

WS-DeliveryFields arbeitet nach demselben Prinzip wie WS-PaymentFields, nur schlanker. Je Versandart entstehen fünf Container: logo, radio, text, das optionale suffix und clear.
Das Beispiel auf der bisherigen Seite setzt in die Klassen die konfigurierte Kennung der Versandart ein, also ws_deliverydiv_main_XYZ. Nach der Regel darüber steht dort die laufende Nummer, die Kennung gehört ausschließlich in die id. Oben steht die berichtigte Fassung. Wer die Klassen nach der Kennung gestaltet, wundert sich sonst, warum seine Regeln nicht greifen.
Die Kennung in der id entsteht nur, wenn im Abschnitt +Deliverer der Shopkonfiguration eine Kennung vergeben ist. Ohne Kennung gibt es keine id, und Sie können die einzelne Versandart nicht gezielt ansprechen.

Die gewählte Versandart anzeigen

WS-Delivery gibt zwei Angaben zusammen aus: den Namen aus dem Parameter Name-Txt und das Liefergebiet aus dem optionalen Parameter Country-Txt, durch ein Leerzeichen getrennt. Beide stehen im Abschnitt +Deliverer der Shopkonfiguration.
Liefert die Bestellung an mehrere Adressen, gibt es mehr als eine Versandart. Alle drei Tags zeigen dann die erste im Warenkorb verwendete. Für eine Aufstellung je Position führt der Weg über die Warenkorb-Tags.
Es liefert die interne Nummer der Versandart. Anders als die beiden anderen Tags gibt es auch die 0 aus, also den Zustand ohne gewählte Versandart. Für die Fehlersuche ist es damit aussagekräftiger als WS-DeliveryID, für die Anzeige im Shop ungeeignet. Beim ersten Auswerten eines dieser Tags berechnet das Shopsystem die Versandkosten und filtert die verfügbaren Versandarten. Das geschieht einmal je Seitenaufbau, mehrfache Verwendung kostet also nichts zusätzlich.

Der Wunsch-Liefertermin

Es gibt zwei Ausprägungen, eine einfache und eine erweiterte. Beide bestehen aus einem Tag für die Auswahl und einem für die Anzeige.
Entscheiden Sie sich für eine der beiden Ausprägungen. Sie sind Alternativen, keine Ergänzungen.WS-DelivDateFields gibt nur auf der Zahlungs- und Versandartenseite etwas aus, dazu in einem Express-Checkout. Auf einem anderen Template bleibt die Stelle leer, ohne Fehlermeldung. WS-AdvDelivDateFields ist zusätzlich auf der Bestellübersicht zulässig.
Die Auswahl-Tags erzeugen die fertige Auswahlliste. Welche Termine darin stehen und wie weit sie in die Zukunft reichen, steht im zugehörigen Abschnitt der Shopkonfiguration.

Vorgaben für die Schnellbestellung

Ein Käufer, der oft bestellt, kann Zahlungsart und Versandart als Vorgabe in seinem Konto hinterlegen. Vier Tags bieten ihm das an.
Die _input-Tags liefern feste Feldnamen, die _checked-Tags liefern checked und greifen zusätzlich als Klammerung. Das Häkchen erscheint, wenn die gerade gewählte Art mit der im Konto hinterlegten Vorgabe übereinstimmt. Bei der Versandart vergleicht das Shopsystem dabei nicht die einzelne Versandart, sondern ihre Gruppe. Liegen mehrere Versandarten in derselben Gruppe, gilt die Vorgabe für alle.
Beide Tags setzen einen angemeldeten Käufer voraus. Ohne Anmeldung greift die Klammerung nicht, und das Ankreuzfeld ginge ins Leere. Legen Sie den Block deshalb in {ST-LoggedIn}.
WS-FastOrderConfigurationLink führt auf die Seite, auf der der Käufer diese Vorgaben verwaltet. Der Link ist auf allen Templates zulässig und gehört mindestens auf die Kundenkontoseite.

Der Mindestbestellwert

WS-MinOrder-Base ist nicht der angezeigte Warenwert. Der Wert kann höher liegen, beispielsweise wenn ein prozentualer Gutschein bei der Prüfung nicht mitgerechnet wird. Rechnen Sie den fehlenden Betrag deshalb nicht selbst aus, sondern nehmen Sie WS-MinOrder-Remaining. Sonst nennen Sie dem Käufer einen Betrag, der nicht zu der Prüfung passt, an der er gleich scheitert.
WS-MinOrder-Base und WS-MinOrder-Remaining greifen auch als Klammerung. WS-MinOrder-Value ist ausschließlich ein Einzel-Tag.

Versandkostenfreiheit

WS-FreeDeliveryRest setzt voraus, dass in der Shopkonfiguration eine Staffel hinterlegt ist, die bei einem bestimmten Betrag auf 0 geht, beispielsweise BasicCost-List = (0:10)(200:8)(300:0).
Nutzt der Shop mehrere Versanddienstleister, muss der Abschnitt +Deliverer mit dieser Staffel in der Shopkonfiguration an erster Stelle stehen. Sonst rechnet das Tag gegen eine andere Staffel, und der genannte Restbetrag stimmt nicht.

Gewicht, Volumen und Paletten

Das Volumen stammt entweder aus einer direkten Volumenangabe am Produkt oder wird aus Länge, Breite und Höhe berechnet. Welcher Weg greift, hängt davon ab, was in den Produktdaten gepflegt ist. WS-Pallets greift als Klammerung, wenn überhaupt Paletten nötig sind. Für Shops mit sperriger Ware ist das der Hinweis, der eine Rückfrage beim Kundendienst erspart.
ws_confirm.htm ist die Bestelleingangsbestätigung, die Bestellübersicht ist ws_place_order.htm. WS-TotalWeight und WS-TotalVolume stehen auf beiden Templates zur Verfügung.

Preisart und Mehrwertsteuerland

Die beiden Länder-Tags unterscheiden sich dann, wenn die Lieferadresse in einem anderen Land liegt als dem Standardland. Mit der Gegenüberstellung lässt sich auf der Bestellübersicht erklären, warum ein anderer Steuersatz gilt als auf der Produktseite.

Folgebestellungen

Bestellt ein Käufer kurz nach seiner letzten Bestellung erneut, kann der Shop das als Folgebestellung behandeln und beispielsweise besondere Versandkonditionen anbieten. Sechs Tags beschreiben diesen Zustand.
WS-SubSequentOrder_Qualified ist ausschließlich eine Klammerung. Als Einzel-Tag meldet das Shopsystem ausdrücklich ein ungültiges Tag, es gibt also keine stille Leerausgabe.Die vier Zeit- und Zeitstempel-Tags gelten nur innerhalb von {WS-SubSequentOrder_Qualified}. Außerhalb liefern sie nichts, und eine Rechnung damit ergibt unsinnige Werte.
Alle Zeitangaben sind Sekunden oder Zeitstempel. Für eine lesbare Ausgabe rechnen Sie mit den DC-Int-Tags um oder setzen den Zeitstempel in die DC-DateTime-Tags ein, so wie im Beispiel. Die beiden Zeitraum-Tags greifen auch dann als Klammerung, wenn die Funktion überhaupt eingerichtet ist. Ist der Zeitraum in der Shopkonfiguration auf 0 gesetzt, bleiben sie stumm. Damit lässt sich ein Hinweistext auf Shops beschränken, in denen die Funktion aktiv ist. Referenz: Die Rechenoperationen stehen auf DC- (DesignControl)

Die Tags im Überblick

WS-PaymentFields, WS-DeliveryFields und WS-DelivDateFields gelten auf der Zahlungs- und Versandartenseite, WS-AdvDelivDateFields zusätzlich auf der Bestellübersicht. WS-DelivDate und WS-AdvDelivDate gelten auf der Bestellübersicht und der Bestätigungsseite, WS-PaymentConfirmText und WS-DeliveryCost auf der Bestätigungsseite, WS-BankInfo zusätzlich auf der Bestellübersicht und in der Bestätigungs-E-Mail. WS-TotalWeight und WS-TotalVolume gelten auf der Warenkorbseite, der Bestellübersicht und im Mail-Bestätigungstemplate. Alle übrigen Tags sind auf allen Templates zulässig.

Verwandte Themen