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Bei PayPal Checkout läuft ein großer Teil des Bezahlvorgangs im Browser des Käufers. Der Shop bindet das PayPal-SDK ein, PayPal zeigt seine Schaltflächen an, und nach der Bestätigung durch den Käufer schickt das SDK ihn auf eine Adresse zurück, die der Shop vorgegeben hat. Die PPC-Tags liefern die Bausteine für diesen Austausch: die Zugangsdaten für die SDK-Adresse, die drei Rücksprungadressen, die Fehlerauswertung und alles rund um das gespeicherte PayPal-Konto. Wegweiser: PayPal Checkout

Läuft diese Zahlungsart über PayPal Checkout

Über PayPal Checkout sind nicht nur PayPal selbst angebunden, sondern auch Kreditkarte, Lastschrift, Rechnungskauf und weitere Verfahren. Welche davon ein Shop darüber abwickelt, entscheidet seine Konfiguration. PPC-UsePayPalCheckout beantwortet die Frage für die gerade gewählte Zahlungsart.
Im Express Checkout greift die positive Klammerung nicht. Dort ist noch keine Zahlungsart gewählt, und die Einbindung läuft über eigene Zustände. Die Klammerung greift außerdem nicht, wenn für den Käufer bereits ein gespeichertes PayPal-Konto vorliegt und er es verwenden will. In diesem Fall braucht die Seite die PayPal-Schaltflächen nicht mehr, weil die Zahlung ohne erneute Anmeldung läuft.

Das PayPal-SDK einbinden

Die Adresse des SDK-Skripts setzen Sie aus mehreren Angaben zusammen. Jede davon hat ein eigenes Tag.
PPC-ClientID und PPC-MerchantID nehmen den Zahlungsarten-Code als Argument entgegen. Ohne Argument nehmen sie die gerade gewählte Zahlungsart. Gehört die nicht zu PayPal Checkout, bleibt die Ausgabe leer.
Auf der Warenkorbseite ist noch keine Zahlungsart gewählt. Für den Express Checkout müssen Sie den Zahlungsarten-Code deshalb ausdrücklich mitgeben, also ~PPC-ClientID(37)~ und ~PPC-MerchantID(37)~. Ohne Argument bekommen Sie dort nichts.
Materialien: Zahlungsarten-Codes PPC-Sandbox greift, wenn die Zahlungsart gerade gegen die Testumgebung von PayPal läuft. Damit lassen sich Testhinweise einblenden, die im Livebetrieb von selbst verschwinden.

Die Rücksprungadressen

Das SDK ruft je nach Ausgang des Vorgangs eine andere Adresse auf. Alle vier liefert das Shopsystem fertig.
Die Warteseite braucht PPC-PendingLink für sich selbst. Sie lädt sich in Abständen neu, bis PayPal den Vorgang abgeschlossen hat.

Fehler von PayPal auswerten

Lehnt PayPal den Vorgang ab, liefert die Antwort einen Fehlercode. PPC-PayPalErrorCode greift als Klammerung, wenn überhaupt ein Code vorliegt, und mit einem Code im Argument nur bei genau diesem.
Die äußere Klammerung ohne Argument fängt alle übrigen Codes ab. Ohne sie würde der allgemeine Hinweis auch dann erscheinen, wenn gar kein Fehler vorliegt.
Beim Rechnungskauf über PayPal gibt der Dienstleister Ratepay den Wortlaut der Ablehnungstexte vor, einschließlich der Verweise auf seine Datenschutzbestimmungen und sein Kontaktformular. Übernehmen Sie diese Texte unverändert und formulieren Sie sie nicht um.
Der Code steht in der Antwort von PayPal unter details.issue. Welche Codes vorkommen können, hängt von der Zahlungsart ab und steht in der Dokumentation von PayPal.

Das PayPal-Konto speichern

Ein angemeldeter Käufer kann sein PayPal-Konto im Shop hinterlegen und beim nächsten Mal ohne erneute Anmeldung bezahlen.
PPC-Vaulted und PPC-VaultedEmailAddress greifen nur, solange die Speicherung im Shop überhaupt freigeschaltet ist. Ist sie abgeschaltet, bleiben beide still, und die negative Klammerung zeigt das Angebot zum Speichern. Blenden Sie dieses Angebot deshalb zusätzlich über die Konfiguration aus, wenn es im Shop nicht gelten soll. PPC-UserIDToken ist kein passiver Wert. Das Shopsystem holt das Token bei PayPal ab, sobald das Tag ausgewertet wird. Setzen Sie es deshalb nur dort, wo es gebraucht wird. Auf der Bestellübersicht liefert PPC-UserIDToken nur dann einen Wert, wenn der Käufer das Speichern angekreuzt hat. Auf der Verwaltungsseite liefert es einen Wert, solange noch kein Konto gespeichert ist.

Die Verwaltungsseite für das gespeicherte Konto

Das Template PPCVaultManage zeigt dem Käufer sein gespeichertes Konto und lässt ihn es anlegen oder löschen. Es hat zwei Zustände.
PPC-DeleteVaultConfirm löscht nichts. Es führt auf die Rückfrage, also in den Bereich PPC-VaultConfirmDelete. Gelöscht wird erst über PPC-DeleteVaultNoConfirm. Setzen Sie dieses zweite Tag deshalb nur innerhalb der Rückfrage und nicht in der Übersicht.Beide Links geben nichts aus, solange kein Konto gespeichert ist. Im Markup steht dann ein leeres href. Klammern Sie sie deshalb mit {PPC-Vaulted}, wie im Beispiel.
Die beiden Token-Links bedienen die PayPal-Schaltfläche auf der Verwaltungsseite. Das SDK holt sich über den ersten ein Setup-Token, und der zweite macht daraus die dauerhafte Speicherung.

Die Rohantworten von PayPal

Drei Tags geben die Antworten von PayPal unverändert als JSON aus. PPC-OrderDetailsRawResponse ist nicht nur zur Fehlersuche gedacht. Über die JSON-Schnittstelle holen Sie einzelne Werte daraus, beispielsweise die von PayPal gelieferte Adresse.
Referenz: EJD- (JSON-Schnittstelle)
Die anderen beiden Rohantworten enthalten vollständige Vorgangsdaten. Geben Sie sie nicht auf einer Seite aus, die ein Käufer im Livebetrieb erreichen kann.

Im Shopsystem vorhanden, bisher nicht beschrieben

Zehn weitere PPC-Tags sind im Shopsystem angelegt. Neun davon gehören zu Google Pay und Apple Pay über PayPal Checkout. Diese Tags sind hier nur aufgeführt, damit sie beim Lesen fremder Templates nicht rätselhaft bleiben. Bevor sie als zugesagte Schnittstelle gelten, müssen sie bestätigt werden.

Tags anderer Präfixe zu diesem Thema

Die Funktion erstreckt sich über mehrere Präfixe. Die übrigen Tags sind bei ihrem jeweiligen Präfix beschrieben.
  • Express Checkout, Schaltflächen: BT-PPCExpress, BT-PPCExpress_cancel und BT-PPCExpress_reload stehen bei BT- (Schaltflächen)
  • Express Checkout, Zustände: ST-PPCExpress und die fünf Varianten _allowed, _cancel, _error, _locked und _selected stehen bei ST- (Seitenzustände)
  • Eingabefelder und Links: WS-PPCSaveInVault_input, WS-PPCSaveInVault_checked, WS-PPCVaultManageLink sowie WS-PPCExpressUseDeliveryAddressForBilling_input und _checked stehen bei WS- (Allgemeine Tags)
  • Meldung: MSG-PPCVault_Notify steht bei MSG- (Meldungen)

Die Tags im Überblick

Alle Tags sind auf allen Templates zulässig. Die Tags rund um die Verwaltung des gespeicherten Kontos liefern nur auf dem Template PPCVaultManage sinnvolle Werte.

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