Zum Hauptinhalt springen
Die Zahlungsarten lassen sich im Template als fertiger Block ausgeben. Das geht schnell, legt aber auch die Struktur fest. Wer das Layout selbst bestimmen will, baut die Liste stattdessen Zeile für Zeile aus den PAY-Tags auf. Das nennt die Dokumentation Einzelpositionierung. Grundlage ist immer dieselbe Schleife über die verfügbaren Zahlungsarten. Innerhalb der Schleife holen Sie zu jeder Zahlungsart Name, Symbol, Kosten und Auswahlfeld. Diese Seite beschreibt diesen Kern. Die Zusatzfelder, die manche Zahlungsarten darüber hinaus brauchen, stehen auf einer eigenen Seite. Wegweiser: Auswahl der Zahlungsart · Referenz: PAY- (Zusatzfelder zur Zahlungsart)

Die Schleife über die Zahlungsarten

PAY-Data ist der Einstieg und hat drei Formen. Als Einzel-Tag gibt es die Anzahl der verfügbaren Zahlungsarten aus, als Klammerung greift es, wenn es überhaupt welche gibt, und als Schleife läuft es über sie.
Alle weiteren Tags dieser Seite arbeiten innerhalb von {@PAY-Data}. Außerhalb der Schleife ist keine Zahlungsart ausgewählt, und sie liefern nichts.

Name und Kennung

Materialien: Zahlungsarten-Codes PAY-Data_techname liefert nicht den konfigurierten Namen, sondern die feste interne Bezeichnung der Zahlungsart. Sie ändert sich nicht mit der Shopkonfiguration und eignet sich deshalb als Anker für CSS oder JavaScript, während PAY-Data_name der Text für den Käufer ist. Der Zusatztext PAY-Data_NameSuffix wird vom Shopsystem ein zweites Mal als Template ausgewertet. Sie können darin also Tags unterbringen, und ~WS-Currency~ sowie ~WS-CurrencySymbol~ werden in jedem Fall ersetzt. Damit formulieren Sie beispielsweise einen Hinweis auf die Gebühr direkt in der Konfiguration, ohne den Betrag dort fest einzutragen.

Ist diese Zahlungsart ausgewählt

Es setzt einen angemeldeten Käufer mit hinterlegter Standard-Zahlungsart voraus. Damit heben Sie dessen gewohnte Zahlungsart hervor, auch bevor er etwas angeklickt hat.

Der Radiobutton zur Auswahl

Acht Tags erzeugen zusammen ein vollständiges input-Element. Sie liefern ID, CSS-Klassen, Name, Wert und die beiden Zustandsattribute.
Daraus entsteht bei einer gewählten Zahlungsart mit dem Code XX:
Der Feldname ws_radio_payment ist im Shopsystem fest vergeben, ebenso der Aufbau der ID. Nehmen Sie beides immer aus den Tags, sonst erkennt der Shop die Auswahl beim Absenden nicht. PAY-Data_Selection_radiovalue und PAY-Data_index liefern denselben Wert, nämlich den Zahlungsarten-Code. Im input-Element ist PAY-Data_Selection_radiovalue die sprechendere Wahl, überall sonst PAY-Data_index.

Gesperrte Zahlungsarten

Eine Zahlungsart, die für diesen Warenkorb nicht in Frage kommt, kann das Shopsystem weglassen oder ausgegraut anzeigen. Zeigen Sie sie an, erklären drei Tags den Fall.
PAY-Data_disabledcode liefert den Grund, aus dem das Shopsystem die Zahlungsart aussortiert hat, beispielsweise ein nicht erreichter Mindestbestellwert oder ein ausgeschlossenes Lieferland. Geben Sie den Code nicht sichtbar aus, sondern legen Sie ihn in ein Datenattribut, damit der Support damit arbeiten kann.
Welcher Code welchen Grund bezeichnet, ist nicht dokumentiert. Formulieren Sie den sichtbaren Text deshalb über PAY-Data_disabledmessage und die Shopkonfiguration, nicht über eine eigene Zuordnung der Codes.

Die Symbole einer Zahlungsart

PAY-Data_Image ist eine eigene Schleife innerhalb der Zahlungsarten-Schleife. Eine Zahlungsart kann mehrere Symbole haben, bei Kreditkarten beispielsweise eines je Kartenmarke. Als Einzel-Tag gibt das Tag die Anzahl der Symbole aus.
Bei Kreditkarten läuft die Schleife über die eingerichteten Kartenmarken und überspringt dabei jede, die abgeschaltet ist oder kein Bild hinterlegt hat. Sie bekommen also nur die Marken zu sehen, die im Shop auch wirklich akzeptiert werden. PAY-Data_Image_id liefert bei Kreditkarten die Kennung der Kartenmarke, bei allen anderen Zahlungsarten den Zahlungsarten-Code. Im konfigurierten onClick-Aufruf ersetzt das Shopsystem die beiden Platzhalter ~ID~ und ~Link~ durch die Kennung und den Link des gerade erreichten Symbols. So kommen Sie mit einem einzigen Eintrag in der Konfiguration für alle Kartenmarken aus.

Kosten der Zahlungsart

PAY-Data_Cost gibt den Betrag so aus, wie der Shop Preise führt, also brutto in einem Bruttoshop und netto in einem Nettoshop. PAY-Data_NetCost und PAY-Data_GrossCost rechnen jeweils in die andere Richtung um. Zeigen Sie beide Werte nebeneinander, nehmen Sie konsequent NetCost und GrossCost und lassen PAY-Data_Cost weg.
Ein Betrag von null wird als leer behandelt. Die Klammerung greift dann nicht, und der Einzel-Tag gibt nichts aus. Das ist bequem, weil kostenlose Zahlungsarten von selbst ohne Gebührenzeile erscheinen. Es heißt aber auch, dass Sie eine ausdrückliche Zeile “keine Gebühr” über {!PAY-Data_Cost} setzen müssen, wenn Sie sie haben wollen.Die drei AltCurrency-Tags brauchen eine gewählte alternative Währung mit hinterlegtem Umrechnungskurs. Fehlt der Kurs, rechnet das Shopsystem mit null, und die Tags bleiben nach der Regel oben leer. Klammern Sie die Ausgabe deshalb immer.

Rabatt auf den Einkauf

Manche Shops gewähren einen Rabatt, wenn der Käufer eine bestimmte Zahlungsart wählt.
Konfiguriert wird nur der Prozentsatz. PAY-Data_Discount rechnet daraus den Betrag aus, bezogen auf die rabattfähige Zwischensumme des Warenkorbs. Beide Tags bleiben leer, solange der Warenkorb keine rabattfähige Summe enthält.
PAY-Data_DiscountRate gibt die Zahl mit zwei Nachkommastellen und einem Punkt als Trennzeichen aus, also beispielsweise 3.00. Es ist das einzige Betragstag dieser Seite, das nicht durch die Zahlenformatierung des Shops läuft. In einem Shop mit Komma als Trennzeichen fällt das auf, und Sie sollten die Zahl im Template nachformatieren.

Kundenindividuelle Zahlungskosten

Einzelnen Kunden lässt sich ein Rabatt auf die Zahlungskosten oder ein vollständiger Erlass hinterlegen.
Beim Zahlungskostenerlass setzt das Shopsystem die Kosten auf null, und alle sechs Kostentags von oben bleiben leer. Die Gebührenzeile verschwindet also von selbst. PAY-Data_UserPaymentCostFree ist die Stelle, an der Sie stattdessen den Grund dafür nennen können. Alle fünf Tags setzen einen angemeldeten Käufer voraus, denn der Rabatt hängt am Kundenkonto. Klammern Sie den Bereich bei Bedarf zusätzlich mit ST-LoggedIn.

Vorbereitete IDs und CSS-Klassen

Fünf Tags erzeugen IDs und Klassennamen nach dem Schema, das auch die Blockausgabe verwendet. So bleibt ein von Hand gebautes Template mit dem mitgelieferten Stylesheet verträglich. Alle fünf brauchen genau ein Argument, das sagt, um welches Element es geht.
Als Argument sind diese Elemente zulässig: main, logo, radio, text, name, clear1, remarks, suffix, inputsuffix1, inputsuffix1_name, inputsuffix1_input, inputsuffix2, inputsuffix2_name, inputsuffix2_input, inputsuffix3, inputsuffix3_name, inputsuffix3_input, costcenternumber, costcenternumber_name, costcenternumber_input, costcenteremail, costcenteremail_name, costcenteremail_input, clear2, disabled, clear3, paymentcountryrule, paymentcountryrule_checkbox, paymentcountryrule_name, paymentcountryrule_input, paymentcountryrule_list, paymentcountryrule_error, payexbank, paypalplus-wrapper
Ohne Argument oder mit mehr als einem Argument gelten alle fünf Tags als ungültiges Tag. Es gibt keine Standardvorgabe.
PAY-Data_html_class_counter zählt die Zahlungsarten in der Schleife durch. Damit färben Sie beispielsweise jede zweite Zeile anders ein, indem Sie die Klassen mit geraden und ungeraden Nummern unterschiedlich gestalten. Welche Elemente in der Blockausgabe wie verschachtelt sind, steht bei WS-PaymentFields.

Der Bereich für Zusatzangaben

PAY-Data_html_container_remarks greift, wenn die Zahlungsart überhaupt etwas unterhalb des Namens anzuzeigen hat. Damit erzeugen Sie den umschließenden Container nur dort, wo er gebraucht wird. Die Klammerung greift in vier Fällen: wenn ein Zusatztext hinterlegt ist, wenn eines der drei freien Eingabefelder konfiguriert ist, wenn bei der Zahlungsart Kostenstelle eine Eingabe für Nummer oder E-Mail-Adresse eingerichtet ist, oder wenn für das Lieferland eine Zusatzregel greift.
Die Tags für die Zusatzfelder selbst stehen bei PAY- (Zusatzfelder zur Zahlungsart).

Die Seite neu berechnen lassen

Ändert der Käufer die Zahlungsart, ändern sich auch Gebühren und Summen. PAY-reload_hidden_identifier liefert den technischen Wert für ein verstecktes Feld, über das die Seite sich neu berechnen lässt.

Veraltete Tags

PAY-Data_KlarnaCost ist im Shopsystem noch vorhanden, gibt aber nichts mehr aus und greift als Klammerung nie. Entfernen Sie es aus bestehenden Templates. Die Kosten einer Klarna-Zahlungsart holen Sie wie bei jeder anderen über PAY-Data_Cost.

Die Tags im Überblick

Alle Tags gelten auf der Zahlungs- und Versandartenseite ws_pay_deliv.htm innerhalb der @PAY-Data-Schleife. PAY-Data selbst steht auf dieser Seite außerhalb der Schleife.

Verwandte Themen