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Jeder Shop braucht eine Seite, auf der Zahlungsarten und Versandkosten einmal vollständig erklärt sind. Rechtlich ist sie Pflicht, und praktisch schauen Käufer dort nach, bevor sie bestellen. Diese Seite soll alle Angaben zeigen, unabhängig davon, was gerade im Warenkorb liegt und wohin geliefert werden soll. Genau das leisten die TAC-Tags. Der Name steht für “terms and conditions”. Sie lesen die Zahlungs- und Versandarten direkt aus der Shopkonfiguration und geben sie aus, ohne eine einzige Prüfung gegen den aktuellen Vorgang. Zwei Familien teilen sich die Arbeit: TAC-P- für die Zahlungsarten und TAC-D- für die Versandarten. Wegweiser: Globale Anzeige von Zahlungs- und Versandarten Alle Tags dieser Seite sind auf allen Templates zulässig. Üblich ist ein eigenes Template, das über eine Inhaltsseite eingebunden wird. Jedes Tag außer den beiden Schleifentags TAC-P-Data und TAC-D-Data braucht die jeweilige Schleife um sich herum, außerhalb ist es ein ungültiges Tag.
Diese Tags beschreiben die Konfiguration, nicht die Auswahl im laufenden Bestellvorgang. Für die Zahlungsarten, die ein Käufer gerade tatsächlich wählen kann, gibt es die PAY-Tags, für die Versandarten die DELIV-Tags. Eine Zahlungsart, die hier erscheint, kann im Bestellvorgang trotzdem ausgeschlossen sein, beispielsweise wegen des Lieferlandes oder des Warenwerts.

Was überhaupt angezeigt wird

Beide Schleifen laufen nicht über alle konfigurierten Einträge, sondern nur über die, die für die Listenanzeige vorgesehen sind. Das ist ein eigener Schalter je Zahlungs- beziehungsweise Versandart in der Shopkonfiguration.
Fehlt eine Zahlungsart auf der fertigen Seite, liegt das fast immer an diesem Schalter und nicht am Template.
Die Reihenfolge der Zahlungsarten folgt der in der Shopkonfiguration vergebenen Position, nicht der Reihenfolge der Einträge in der Datei. Die Versandarten erscheinen dagegen in der Reihenfolge ihrer Einträge.
Vergeben Sie jede Position nur einmal. Haben zwei Zahlungsarten dieselbe Position, zeigt die Schleife nur die erste davon, die zweite fällt lautlos aus der Liste. Dasselbe gilt für eine Zahlungsart ohne Position.

Die Zahlungsarten

Die Schleife

TAC-P-Data kann alles drei: als Einzel-Tag die Anzahl ausgeben, als Klammerung prüfen ob es überhaupt Einträge gibt, und als Schleife über sie laufen.

Die Angaben je Zahlungsart

TAC-P-Img liefert einen vollständigen Pfad, denn das Shopsystem setzt das Verzeichnis der Navigationsgrafiken davor. Klammern Sie die Ausgabe trotzdem, denn nicht zu jeder Zahlungsart ist eine Grafik hinterlegt, und ein img-Element mit leerem src lädt die Seite selbst nach.
TAC-P-Code ist der interne Index der Zahlungsart, nicht ihre Position in der Liste. Die Zahlen laufen deshalb nicht in der Anzeigereihenfolge. Für eine fortlaufende Nummerierung zählen Sie im Template selbst.

Die Kostenstaffel

Die Kosten einer Zahlungsart hängen vom Warenwert ab und sind als Staffel hinterlegt. TAC-P-CostData läuft darüber.
TAC-P-CostData_value liefert je nach Konfiguration einen Betrag oder einen Prozentsatz, und zwar ohne Einheit. Welches von beiden, sagt allein TAC-P-CostData_percentageValue. Schreiben Sie das Währungszeichen und das Prozentzeichen deshalb immer über die beiden Klammerungen und nie fest ins Template.
TAC-P-CostData_amount() nimmt bis zu zwei Parameter entgegen, nämlich die Zahl der Nachkommastellen und das Dezimaltrennzeichen. Ohne Parameter gibt das Tag den Wert unformatiert aus. Für Beträge ist (2) die übliche Angabe. Hat eine Zahlungsart keine Kosten hinterlegt, greift TAC-P-CostData als Klammerung nicht. Die negative Klammerung eignet sich damit für den Hinweis, dass diese Zahlungsart kostenfrei ist.

Die Länderlisten

Je Zahlungsart lässt sich festlegen, in welche Länder geliefert und für welche Länder die Rechnung ausgestellt werden darf. Beides funktioniert gleich und besteht aus zwei Schritten: Zuerst sagt eine Klammerung, welche Art von Liste vorliegt, und darin läuft eine Schleife über die Länder.
Für die Lieferländer gibt es dieselben fünf Tags mit DeliveryCountries beziehungsweise DeliveryCountryData im Namen. Die mitgelieferten Beispieltemplates verwenden sie trotzdem, und zwar zu Recht, denn sie beantworten die Frage, die ein Käufer stellt.
Der Unterschied zu den dokumentierten _allow und _deny ist wesentlich. TAC-P-BillCountries_allow greift nur, wenn die Konfiguration als Positivliste geschrieben ist, und zeigt dann genau diese Liste. Ist sie als Negativliste geschrieben, greift es gar nicht. Die complete-Fassung dagegen baut in diesem Fall die Gegenliste aus der Länderdatei auf und beantwortet damit die eigentliche Frage. Verwenden Sie für eine Kundenseite die complete-Fassung, die schlichten _allow und _deny eignen sich eher zum Prüfen der Konfiguration.
Welche Länder in der Gegenliste stehen, kommt aus den Länderdateien des Shops. Für Rechnungsländer ist das die allgemeine Länderliste, für Lieferländer die Liste der belieferbaren Länder. Die beiden können sich unterscheiden.
Die Reihenfolge entscheidet. Die Klammerung baut die Länderliste auf, erst danach kann die zugehörige Schleife darüber laufen. Setzen Sie die Schleife deshalb immer innerhalb der Klammerung. Umgekehrt gilt: Innerhalb einer laufenden Länderschleife liefern die Klammerungen nichts, sie lassen sich dort nicht verschachteln.
Die beiden CountryData-Tags geben als Einzel-Tag die gesamte Liste als kommagetrennte Folge von ISO-Kürzeln aus. Das eignet sich für die Übergabe an eigene Skripte. Ist zu einer Zahlungsart gar keine Länderbeschränkung hinterlegt, bleiben alle Klammerungen stumm. Die äußere Klammerung TAC-P-BillCountryData eignet sich deshalb als Rahmen um den gesamten Länderblock, so wie im Beispiel oben.

Die Versandarten

Die Versandarten funktionieren genauso wie die Zahlungsarten. Drei Dinge kommen hinzu: eine zweite Kostenstaffel nach Gewicht, ein Zusatzfeld zum Land und drei Prüfungen auf besondere Bestellarten.

Die Schleife und die Angaben

TAC-D-Img gibt den hinterlegten Wert unverändert aus, anders als TAC-P-Img, dem das Shopsystem das Verzeichnis der Navigationsgrafiken voranstellt. Hinterlegen Sie bei einer Versandart deshalb den vollständigen Pfad, sonst findet der Browser die Grafik nicht.
Es gibt das Länderfeld der Versandart aus, also eine zusätzliche Angabe aus der Konfiguration, und ist nicht mit der Länderliste darunter zu verwechseln.

Die beiden Kostenstaffeln

Versandkosten können vom Warenwert abhängen, vom Gewicht, oder von beidem. Dafür gibt es zwei getrennte Schleifen.
Die Gewichtsstaffel kennt keinen Prozentsatz. TAC-D-WeightCostData_value ist immer ein Betrag und kommt bereits im Zahlenformat des Shops. Ein Gegenstück zu _percentageValue gibt es hier nicht.
Beide _amount-Tags nehmen die Zahl der Nachkommastellen und das Dezimaltrennzeichen als Parameter entgegen. Für Gewichte ist (1) meist passend, für Beträge (2). Die Hinweiszeile “Versandkostenfrei” im Beispiel braucht beide negativen Klammerungen ineinander, denn eine Versandart ist nur dann kostenfrei, wenn weder eine Warenwert- noch eine Gewichtsstaffel hinterlegt ist.

Die Lieferländer

Die Lieferländer einer Versandart funktionieren genau wie die Länderlisten der Zahlungsarten, einschließlich des Unterschieds zwischen _allow und completeAllow.
Alles zur Reihenfolge und zur Gegenliste gilt unverändert, siehe oben bei den Zahlungsarten.

Besondere Bestellarten

Drei Klammerungen sagen, für welche Art von Bestellung eine Versandart vorgesehen ist. Alle drei brauchen zwingend einen Parameter.
Alle drei Tags sind ohne Parameter ungültig, und ein unbekannter Parameter macht sie ebenfalls ungültig. Als Einzel-Tag gibt es sie nicht.
Die drei Tags prüfen auf Gleichheit mit genau einer Einstellung. Wollen Sie etwas für alle Fälle außer einem ausgeben, nehmen Sie die negative Klammerung, nicht einen anderen Parameter.

Die Tags im Überblick

Zahlungsarten

Versandarten

Die Spalte “Gilt in” nennt die Schleife, innerhalb derer das Tag stehen muss. Außerhalb ist es ein ungültiges Tag. Die beiden CountryData-Tags stehen jeweils in der Schleife ihrer eigenen Ebene, nicht in der Datenschleife darüber.

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