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Zwischen dem gefüllten Warenkorb und der abgeschickten Bestellung liegen eine Reihe von Abfragen. Manche sind rechtlich vorgeschrieben, beispielsweise die Bestätigung der AGB. Manche sind freiwillige Zusatzangaben wie ein Kommentar des Käufers. Und manche treten nur bei bestimmten Waren auf, etwa der Altersnachweis. Die Tags dieser Seite bauen genau diese Abfragen auf. Sie folgen fast alle demselben Muster: ein Tag für den Feldnamen, eines für den bisherigen Wert, und eines oder zwei für den Fehlerfall. Am Ende der Seite stehen die Angaben, die erst nach der abgeschickten Bestellung zur Verfügung stehen.

Die AGB bestätigen

Auf welchem Template das Ankreuzfeld steht, legt der Parameter CheckboxPlacedOnTemplate im Abschnitt AcceptTermsAndConditions der Shopkonfiguration fest. Alle vier Tags gelten nur auf diesem einen Template. Stimmt die Angabe in der Konfiguration nicht mit dem Template überein, in dem das Feld steht, bleibt es wirkungslos, und die Bestellung lässt sich nicht abschicken.
WS-AcceptTermsAndConditions_errormessage holt den Text aus dem Parameter Conditions im Abschnitt NotifyMessages-Txt der Shopkonfiguration. Damit steht der Wortlaut an einer Stelle und nicht verteilt über die Templates. WS-AcceptTermsAndConditions_checked greift auch als Klammerung. Nutzen Sie das auf der Bestellübersicht, um den Stand noch einmal in Worten zu zeigen.

Wann die AGB bestätigt wurden

Beide Tags beziehen sich auf die aktuelle Sitzung. Sie sind auf allen Templates zulässig und gehören typischerweise in die Bestelleingangsbestätigung, damit der Zeitpunkt dokumentiert ist.
WS-CheckConditions gehört zu einer früheren, abgelösten Form dieser Funktion. Verwenden Sie es nicht mehr, sobald der Abschnitt AcceptTermsAndConditions in der Shopkonfiguration genutzt wird. Es ist nur noch der Vollständigkeit halber aufgeführt.

Weitere Einwilligungen

WS-CheckAddressSharing und WS-CheckTeleMarketing erzeugen jeweils das fertige Ankreuzfeld. Sie schreiben nur das Tag, nicht das umgebende input-Element. Den Erklärtext daneben formulieren Sie selbst.
Beide Einwilligungen müssen unangekreuzt vorbelegt sein, damit sie rechtlich wirksam sind. Das Shopsystem hält sich daran. Bauen Sie kein JavaScript, das sie nachträglich ankreuzt.

Die E-Mail-Adresse an den Versanddienstleister

Hier gehören zwei Dinge zusammen: das Ankreuzfeld für die Einwilligung und ein eigenes Eingabefeld für die Adresse. Der Käufer kann damit eine andere Adresse angeben als die seines Kontos.
Im Shopsystem gibt es diese beiden Feldtags doppelt, einmal richtig geschrieben und einmal als WS-ShareEmailWithShippingProvicer_input und WS-ShareEmailWithShippingProvicer_value mit einem Dreher im Wort Provider. Verwenden Sie die richtig geschriebene Fassung. Die andere existiert vermutlich nur, damit ältere Templates weiterlaufen.
Alle sechs Tags gelten auf der Bestellübersichtsseite.

Die abweichende Lieferadresse

WS-DelivAddr ist eine reine Klammerung und greift, wenn eine von der Rechnungsadresse abweichende Lieferadresse vorliegt. Es gilt auf der Bestellübersicht und auf der Bestätigungsseite. Die Felder der Adresse selbst gehören zum Präfix D-.
  • Referenz: Die Felder der Lieferadresse stehen auf D- (Lieferadresse)
  • Referenz: Die Auswahl zwischen mehreren Lieferadressen steht auf multiple Adressen

Eine Adresse als Standard festlegen

Das Ankreuzfeld kann eine Adresse nur zur Standardadresse machen. Es kann diese Festlegung nicht wieder aufheben. Zum Aufheben gibt es D-RemoveDefaultLink. Legen Sie das Feld deshalb in {!D-IsDefault}, sonst sieht der Käufer bei der bereits festgelegten Adresse ein Ankreuzfeld, das nichts bewirkt.
Die beiden Tags gelten auf dem Template für die Verwaltung der Lieferadressen im Kundenkonto und auf dem Template für die Adresseingabe im Bestellablauf.

Mehrere Lieferadressen

WS-MultiDelivery_available greift, wenn das Shopsystem eine eigene Lieferadresse je Warenkorbposition oder das Aufteilen einer Position auf mehrere Adressen zulässt. Beides hängt von der Konfiguration und von den Produkten im Warenkorb ab, lässt sich im Template also nicht voraussetzen.

Lieferung an eine ausländische Niederlassung

_input liefert den Feldnamen, _checked liefert als Einzel-Tag checked und greift zusätzlich als Klammerung. Die Angabe wirkt sich auf die steuerliche Behandlung der Bestellung aus.

Länder mit Steuerkennzeichen

Als Schleife läuft es über die konfigurierten Länder, als Einzel-Tag innerhalb der Schleife liefert es den Ländercode des Durchlaufs, und als Klammerung greift es, wenn überhaupt Länder konfiguriert sind.

Der Adress- und der Postleitzahl-Assistent

Beide Funktionen müssen erst technisch freigeschaltet werden. Mit der Freischaltung hinterlegt die WEBSALE AG die zugehörige Adresse. WS-AjaxAddressHelpUrl greift deshalb auch als Klammerung, und zwar dann, wenn eine Adresse hinterlegt ist. Legen Sie das Skript hinein, sonst steht im fertigen Shop ein Skript mit leerer Adresse.

Altersnachweis und Eigenhändig Plus

Bei Waren mit Altersbeschränkung reicht das Geburtsdatum nicht. Der Versanddienstleister braucht die Ausweisdaten, um bei der Übergabe prüfen zu können.
Die Feldnamen sind fest vorgegeben und müssen genau so geschrieben werden: input_idcard_number und input_idcard_authority. Dafür gibt es keine _input-Tags. Ein abweichender Name führt dazu, dass die Eingabe verloren geht.WS-IDCardNumber und WS-IDCardAuthority greifen auch als Klammerung, und zwar dann, wenn ein Wert vorliegt. Mit der Klammerung lässt sich zwischen Eingabe und Anzeige unterscheiden, ohne eine weitere Prüfung.
Es gibt die Bezeichnung der gewählten Ausweisart aus, so wie sie im Abschnitt EigenhaendigPlus der Shopkonfiguration hinterlegt ist, und greift auch als Klammerung. Für die Ausgabe auf der Bestätigungsseite ist das der passende Weg, denn WS-IDCardTypeList erzeugt dort eine unerwünschte Auswahlliste. WS-IDCardTypeList erzeugt die Auswahlliste selbst und gibt ihr die Klasse select_idcard_type_list. Über diese Klasse gestalten Sie die Liste in Ihrer Stildatei.

Die Fehlerfälle

Zu jedem _error gibt es ein _errormessage mit dem passenden Text. Der Sammelfehler WS-EigenhaendigPlus_errormessage holt seinen Text aus dem Parameter HeadNotify-Txt im Abschnitt EigenhaendigPlus der Shopkonfiguration. Setzen Sie den Sammelfehler oben über dem Block und die Einzelfehler jeweils neben ihr Feld. Dann sieht der Käufer sofort, dass etwas fehlt, und findet zugleich die Stelle.
Sie geben jedoch den Meldungstext aus. Die Klammerung greift zusätzlich, wenn eine Meldung vorliegt, so wie im Beispiel oben.Die Beispiele auf den Seiten zu WS-IDCardNumber und WS-IDCardAuthority verwenden ~FORM-AddrManage~ als Formularadresse, obwohl sie als Template die Bestellübersicht nennen. Dort heißt die Form FORM-PlaceOrder, so wie im Beispiel zu WS-IDCardTypeList. Oben steht die einheitliche Fassung.

Altersbeschränkte Produkte

WS-AgeRestricted gibt die am Kundenkonto hinterlegte Altersstufe aus und greift als Klammerung, wenn eine vorliegt. WS-AgeRestrictedProductList erzeugt eine fertige Liste der betroffenen Produkte im Warenkorb.

Freie Eingaben des Käufers

Drei Felder nehmen Text auf, den der Käufer selbst formuliert. Sie unterscheiden sich in Länge und Zweck.
Das Muster aus positiver und negativer Klammerung ist hier der Normalfall: Solange nichts eingegeben wurde, zeigt das Template das Eingabefeld. Sobald etwas eingegeben wurde, zeigt es den Wert. Damit kommen Eingabeseite und Übersichtsseite mit demselben Baustein aus.
WS-OrderRefText und WS-OrderRefText2 haben keine eigenen _input-Tags. Die Feldnamen sind fest vorgegeben und müssen genau input_order_ref_text und input_order_ref_text2 lauten. WS-CustomerComment und WS-OrderSpecialInput haben dagegen ein _input-Tag. Diese Unregelmäßigkeit ist die häufigste Fehlerquelle in diesem Abschnitt.
WS-CustomerComment gilt auf der Zahlungs- und Versandartenseite, auf der Adressseite, auf der Bestellübersicht und auf der Bestelleingangsbestätigung. Die Referenztexte und die Zusatzinformationen gelten auf allen Templates des Bestellablaufs.
32000 Zeichen sind viel. Begrenzen Sie das Feld im Template über maxlength auf ein Maß, das zu Ihrem Prozess passt, sonst landet im Warenwirtschaftssystem im Zweifel ein ganzer Aufsatz.

Kostenpflichtige Zusatzleistungen

WS-OrderOptions() zeigt eine kostenpflichtige Zusatzleistung auf der Zahlungs- und Versandartenseite an, beispielsweise eine Geschenkverpackung. Das Argument ist die Nummer der Leistung von 1 bis 5. Die Leistungen selbst stehen in den Abschnitten OrderOptions1 bis OrderOptions5 der Shopkonfiguration. Die bisherige Seite zu diesem Tag enthält weder eine Typangabe noch eine Angabe der zulässigen Templates. Nach der Beschreibung handelt es sich um ein Einzel-Tag auf der Zahlungs- und Versandartenseite.

Express-Checkout und die Rechnungsadresse

Kommt der Käufer über einen Express-Checkout, liefert der Zahlungsdienstleister bereits eine Lieferadresse mit. Dann stellt sich die Frage, ob diese auch als Rechnungsadresse dienen soll.
Im Beispiel auf der bisherigen Seite zu WS-PPCExpressUseDeliveryAddressForBilling_checked ist das Ende der negativen Klammerung als {/!WS-WS-PPCExpressUseDeliveryAddressForBilling_checked} geschrieben, also mit einem doppelten WS-. Übernommen bliebe die Klammerung offen. Oben steht die berichtigte Fassung.Die beiden Familien gehören zu verschiedenen Anbindungen. WS-PPCExpress… gilt innerhalb von {ST-PPCExpress_selected}, WS-PayPalExpress… innerhalb von {ST-PayPalExpressCheckout_selected}. Verwechseln Sie sie nicht, und schreiben Sie nicht beide in dieselbe Klammerung.
Die Felder der Rechnungsadresse liegen im Beispiel in einem FastInclude. Das lohnt sich, weil derselbe Block auch im gewöhnlichen Bestellablauf gebraucht wird.

Die gesperrte Sitzung

Während eines Bezahlvorgangs sperrt das Shopsystem die Sitzung, damit der Käufer nicht in einem zweiten Fenster weiterklickt. WS-UnlockSessionOnlineClearingLink gibt ihm einen Ausweg: Der Link startet eine neue Sitzung und übernimmt dabei den Warenkorb, alle Eingaben und gegebenenfalls die Anmeldung.
Das Tag gilt nur innerhalb der Hinweismeldung SessionLockedForOnlineClearing im Abschnitt NotifyMessages-Txt und auf dem gleichnamigen Hinweis-Template aus dem Abschnitt Templates. An beiden Stellen gehört es hin, denn sonst sitzt ein Käufer, dessen Bezahlvorgang abgebrochen ist, in einer gesperrten Sitzung fest.

Nach der Bestellung

WS-OrderDownloadLink greift als Klammerung, und zwar dann, wenn in dieser Bestellung mindestens ein Downloadprodukt enthalten war. Ohne die Klammerung stünde der Link auch bei einer Bestellung ohne Downloads auf der Seite.
Das Beispiel auf der bisherigen Seite zu WS-OrderDownloadLink schreibt <a href="~WS-OrderDownloadLink~> ohne schließendes Anführungszeichen. Oben steht die berichtigte Fassung.
WS-OrderID, WS-OrderDate und WS-OrderTime gelten auf der Bestelleingangsbestätigung, in der Bestelleingangs-E-Mail an den Shopbetreiber, auf der PDF-Bestätigung und in der Bewertungserinnerung.

Nicht zu verwechseln: die Shopaktualisierung

WS-UpdateDate und WS-UpdateTime haben mit der Bestellung nichts zu tun. Sie geben den Zeitpunkt der letzten Shopaktualisierung aus, also wann zuletzt Produktdaten eingespielt wurden. Die Namensähnlichkeit zu WS-OrderDate führt regelmäßig in die Irre. Beide Tags sind auf allen Templates zulässig und gehören typischerweise in die Fußzeile.

Die Tags im Überblick

Die AGB-Tags gelten nur auf dem Template, das die Shopkonfiguration dafür benennt. Die Eigenhändig-Plus-Tags und die Express-Checkout-Felder gelten auf der Bestellübersicht, WS-UnlockSessionOnlineClearingLink nur in der zugehörigen Hinweismeldung und auf ihrem Template. Die Bestellangaben gelten auf den Bestätigungs- und E-Mail-Templates. Alle übrigen Tags sind auf allen Templates des Bestellablaufs zulässig, WS-ConditionsAccepted_*, WS-MultiDelivery_available, WS-UpdateDate und WS-UpdateTime auf allen Templates.

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