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Damit ein Kunde einen Gutscheincode eingeben kann, müssen die Codes zuerst im Shop bekannt sein. Dafür gibt es zwei Wege, und Sie entscheiden sich einmal für einen davon.

Gutscheine im Gutschein-Generator anlegen

Der Gutschein-Generator erzeugt Gutscheine immer aus einer Gutscheinvorlage. Die Vorlage hält alle Eigenschaften fest, die für die erzeugten Gutscheine gelten sollen, sodass Sie sie nicht für jeden einzelnen Code wiederholen müssen. Referenz: VOUCHER-ChargeCreator · VOUCHER-ChargeLabel Ersteller und Chargen-Label sind nicht nur Verwaltungsangaben. Beide lassen sich im Template ausgeben und eignen sich dafür, Aktionen auseinanderzuhalten, wenn mehrere Chargen gleichzeitig im Umlauf sind.

Das Einlösen auf bestimmte Produkte beschränken

Soll ein Gutschein nur für einen Teil Ihres Sortiments gelten, tragen Sie im Gutschein-Generator eine kommagetrennte Liste von Produktnummern in das dafür vorgesehene Feld ein. Neben Produktnummern kennt der Filter auch Produktindizes und Kategorieindizes. Bei umfangreichen Sortimenten wird eine solche Liste schnell unhandlich. Deshalb lassen sich Platzhalter verwenden, die eine ganze Gruppe von Nummern auf einmal treffen.

Platzhalter kennzeichnen

Ein Eintrag mit Platzhaltern muss das Präfix WC: tragen. Ohne dieses Präfix vergleicht der Shop den Eintrag Zeichen für Zeichen, und * sowie ? gelten dann als gewöhnliche Zeichen der Produktnummer.

Die beiden Platzhalter

* steht auch für gar kein Zeichen. WC:PSCA* trifft deshalb sowohl PSCA1 als auch PSCA selbst. ? verlangt ein vorhandenes Zeichen. Endet ein Muster nicht auf *, müssen Muster und Produktnummer gleich lang sein. WC:PS?A trifft also niemals eine dreistellige Nummer. Der Vergleich beachtet die Groß- und Kleinschreibung nicht. WC:ps* und WC:PS* treffen dieselben Produkte.
Setzen Sie * nicht an das Ende, bricht der Shop nicht ab, sondern behandelt ab dieser Stelle alles als Treffer. Ein Muster wie WC:PS*A wirkt damit wie WC:PS* und macht den Gutschein für weit mehr Produkte gültig als beabsichtigt. Im Protokoll erscheint dazu ein Fehlereintrag, im Shop fällt es niemandem auf. Prüfen Sie jedes Muster daraufhin, dass * das letzte Zeichen ist.

Beispiele

Referenz: VOUCHER-CatProdFilter_data_type_isWildCard

Positivliste und Negativliste

Der Filter kennt zwei Richtungen. Ein gewöhnlicher Eintrag ist eine Positivliste: Der Gutschein greift nur, wenn mindestens eine Warenkorbposition auf einen der Einträge passt. Ein Eintrag mit vorangestelltem ! ist eine Negativliste und schließt aus.
Der Ausschluss hat Vorrang. Passt eine Position auf einen negativen Eintrag, ist der Gutschein für sie nicht anwendbar, auch wenn sie zugleich auf einen positiven Eintrag passt. Der Grund ist, dass eine ausdrückliche Ausnahme immer gewollt ist, während eine Positivliste oft weit gefasst wird.
Enthält der Warenkorb keine einzige passende Position, lehnt der Shop den Gutschein ab und meldet, dass der Warenkorb nicht zum Gutschein passt. Das ist der häufigste Grund für Rückfragen zu vermeintlich defekten Aktionscodes. Testen Sie einen produktabhängigen Gutschein deshalb immer mit einem Warenkorb, der wirklich passt, und mit einem, der nicht passt.

Gutscheine aus einem Warenwirtschafts- oder ERP-System importieren

Erzeugt Ihr Vorsystem die Gutscheinnummern, werden diese über eine Import-Schnittstelle in den Shop übernommen. Solche Nummern liegen in der Regel nicht im WEBSALE-Format vor, deshalb muss der Shop das zulassen. Ergänzen Sie dafür in der Shopkonfiguration shop.config im Abschnitt <Voucher-Txt> den folgenden Eintrag.
Setzen Sie diesen Eintrag vor dem ersten Import. Ohne ihn weist der Shop Nummern zurück, die nicht seinem eigenen Format entsprechen.
Referenz: Abschnitt Voucher-Txt

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