Zum Hauptinhalt springen
Falsche Kundendaten fallen erst auf, wenn das Paket zurückkommt oder die Lastschrift platzt. Beides kostet Sie mehr als eine Rückfrage im Bestellablauf, bei der der Käufer noch vor dem Rechner sitzt. WEBSALE V8s prüft die eingegebenen Daten deshalb unmittelbar nach der Eingabe, soweit sich das technisch überhaupt feststellen lässt.

Harte und weiche Prüfungen

Jede Prüfung lässt sich in zwei Schärfegraden betreiben. Die Wahl ist eine Abwägung. Hart ist richtig, wo eine falsche Angabe die Bestellung sicher scheitern lässt, beispielsweise bei einer Bankverbindung. Weich ist richtig, wo der Shop irren kann: Ein Vorname, den die Prüfliste nicht kennt, ist kein Fehler des Käufers, und eine harte Prüfung würde ihn an dieser Stelle aus dem Bestellablauf werfen.
Setzen Sie die Vornamen-Prüfung nicht auf hart. Sie vergleicht den Vornamen mit der gewählten Anrede und kann bei ausländischen, seltenen oder geschlechtsneutralen Vornamen zu Unrecht anschlagen.

Die Prüfungen im Einzelnen

Alle Einstellungen stehen in der shop.config im Abschnitt <VerifyCustomerData>. Jeder Schalter nimmt hard oder soft. Jeder andere Wert und jeder fehlende Eintrag schalten die Prüfung ab.
Die Prüfung der E-Mail-Adresse auf syntaktische Richtigkeit läuft immer und immer hart. Sie hat keinen eigenen Schalter. Zur Postleitzahlen-Prüfung gehört der WEBSALE Postleitzahl-Assistent, der dem Käufer bei einer unstimmigen Eingabe passende Orte zur Auswahl anbietet. Das ist der freundlichere Weg als eine bloße Fehlermeldung. Wegweiser: PLZ-Assistent

Zahlenformat der Postleitzahl

In manchen Ländern besteht die Postleitzahl ausschließlich aus Ziffern, in anderen nicht. Mit NumericZipCountries geben Sie an, für welche Länder der Shop eine rein numerische Postleitzahl erwarten soll.

Fehlertexte

Zu jeder Prüfung gehört ein Text, den der Käufer im Fehlerfall liest. Alle Texte stehen im selben Abschnitt und enden auf -Txt.

Zu den Prüfungen

Zur Bankverbindung

Bei der Bankverbindung unterscheidet der Shop zwischen leeren und falschen Eingaben und gibt für IBAN und BIC eigene Meldungen aus. Achten Sie auf die Präfixe. Die Schalter heißen BankCode und AccountNumber, die zugehörigen IBAN- und BIC-Texte dagegen BankAccountIBAN… und BankAccountBIC…. Das Schema ist nicht durchgehend.
Drei getrennte Meldungen für eine falsche IBAN sind kein Selbstzweck. „Die IBAN hat 21 statt 22 Stellen” hilft dem Käufer, „Die IBAN ist ungültig” nicht. Nutzen Sie die Unterscheidung, statt überall denselben Satz einzutragen.
Referenz: Abschnitt VerifyCustomerData

Verwandte Themen