Skip to main content
Die REST API bietet Ihnen die Möglichkeit, automatisiert mit dem Shop-System zu interagieren – etwa um Produktdaten zu verwalten, Bestellungen auszulesen oder eigene Integrationen anzubinden. Dieses Dokument beschreibt die grundlegenden Voraussetzungen und technischen Konzepte, um mit der API arbeiten zu können.

Basis-URL

Alle REST-API-Endpunkte sind unter folgendem Pfad erreichbar:
Diese URL ist die Basis für sämtliche Anfragen, z.B.

Zugang & Berechtigungen

Für den Zugriff auf die REST API ist ein Benutzerkonto erforderlich, das im Admin Interface Ihres Shops verwaltet wird. Das Admin Interface ist in sogenannte Services unterteilt (z. B. Produkte, Kategorien, Sitemaps, SEO-URLs, Datenfeeds, Statistiken etc.). Für jeden Service können im Admin-Bereich Berechtigungen vergeben werden – z. B. Lesen, Bearbeiten, Erstellen, Löschen oder Publizieren. Diese Rechte gelten auch für die REST API und bestimmen, auf welche Endpunkte Sie zugreifen und welche HTTP-Methoden (GET, POST, PUT, DELETE) Sie verwenden dürfen. Ein Benutzer mit z. B. nur Leserechten im Service „Produkte“ kann Produkte per API nur abrufen (GET), aber nicht bearbeiten (PUT/POST/DELETE). Ihre zugewiesenen Rechte können Sie im Admin Interface unter folgendem Pfad einsehen:
Die Vergabe von Rechten erfolgt über den Service „Benutzer“:
Einige Endpunkte arbeiten mit subshopspezifischen Daten. In diesen Fällen muss der betreffende Subshop explizit angegeben werden. Das betrifft unter anderem Methoden für Produkte, Kategorien, Lagerbestände, SEO-Daten und ähnliche kontextabhängige Inhalte. Der Subshop kann auf zwei gleichwertigen Wegen übergeben werden - als URL-Parameter oder als HTTP-Header:
Die Auswertung erfolgt in dieser Reihenfolge:
  1. URL-Parameter subshopId - hat Vorrang, sobald er gesetzt ist.
  2. Header X-SubshopId - greift, wenn der URL-Parameter fehlt oder leer ist.
  3. Fallback: der erste im Shop konfigurierte Subshop.
Der Header ist praktisch, wenn Ihr Integrationsclient durchgängig mit demselben Subshop arbeitet: Dann setzen Sie ihn einmal global, statt ihn an jede URL zu hängen.
Verlassen Sie sich nicht auf den Fallback aus Punkt 3, da Sie sonst im ersten konfigurierten Subshop arbeiten. Das ist selten der gewünschte Subshop und er kann sich ändern, wenn die Subshop-Konfiguration angepasst wird. Geben Sie deshalb den Subshop bei subshopbezogenen Endpunkten immer explizit an.
Endpunkte ohne Subshop-Bezug (z. B. Login oder Benutzerverwaltung) werten weder den Parameter noch den Header aus. Falls Ihnen der Zugriff auf bestimmte REST-Endpunkte verweigert wird, fehlen Ihnen möglicherweise die erforderlichen Rechte. In diesem Fall wenden Sie sich an den zuständigen Shop-Administrator.

Authentifizierung

Für den Zugriff auf geschützte REST-API-Endpunkte ist eine Anmeldung erforderlich. Die Authentifizierung erfolgt entweder über Benutzername/Passwort oder per API-Schlüssel. Erfolgreich authentifizierte Anfragen erhalten ein Access Token, mit dem weitere Endpunkte angesprochen werden können. Zusätzlich wird ein Refresh Token bereitgestellt. Der Login erfolgt über folgenden Endpunkt:
Das erhaltene Access Token muss bei allen folgenden API-Aufrufen im HTTP-Header mitgesendet werden. Der Header muss dazu das Feld X-Authorization enthalten. Der Wert besteht aus dem Wort Bearer, gefolgt vom Token:
Details zur Authentifizierung (Request-Varianten, Token-Verwendung, Fehlercodes etc.) finden Sie in der separaten Dokumentation: API-Referenz Authentifizierung

Filter, Sortierung & Paginierung

Viele REST-Endpunkte liefern Listen von Daten – etwa Produkte, Bestellungen oder Kategorien. Um mit diesen Daten effizient zu arbeiten, stellt die API verschiedene Parameter zur Verfügung, mit denen sich die Ergebnisse eingrenzen, sortieren und seitenweise abrufen lassen. Diese Mechanismen sind besonders bei großen Datenmengen wichtig, um performante und gezielte Abfragen zu ermöglichen. Ein API-Aufruf kann dabei verschiedene Parameter enthalten. Ein typischer GET-Request könnte wie folgt aussehen:
Die Antwort der API ist standardisiert aufgebaut und enthält neben den angeforderten Datensätzen weitere Meta-Informationen wie den nextPageToken, den Gesamtzähler (totalCount) sowie das Flag endReached, das angibt, ob weitere Seiten zur Verfügung stehen:

Unterstützte Parameter

Die folgenden URL-Parameter werden zur Steuerung von Ergebnislisten unterstützt. Die Schreibweise ist case-sensitive.

Anzahl & Paginierung

Die Anzahl der zurückgegebenen Datensätze pro API-Anfrage kann über den Parameter size gesteuert werden. Der Wert muss eine Ganzzahl zwischen 1 und 300 sein. Wird kein size-Parameter übergeben, verwendet die API standardmäßig einen Wert von 100 Einträgen pro Seite. Ist die angeforderte Datenmenge größer als der definierte size-Wert (bzw. größer als der Standardwert), liefert die API in der Antwort einen nextPageToken, mit dem weitere Seiten geladen werden können. Der Paginierungsmechanismus erlaubt es, große Datenmengen schrittweise abzurufen.

Beispiel

Beispiel für eine manuell gesetzte Seitengröße.

Fehlercodes

Der Parameter pageToken ermöglicht den Zugriff auf die Folgeseiten von Ergebnislisten. Der Wert wird von der API automatisch als nextPageToken zurückgegeben und muss base64-url-kodiert übergeben werden. Bei einer fehlerhaften oder ungültigen Codierung erfolgt eine Fehlermeldung.

Beispiel

Fehlercodes

Sonderfall: Produkte

Das Laden von Produkten mittels pageToken kann langsam sein, wenn mehr als 10.000 Produkte im Shop existieren. Neben dem pageToken wird bei Produkten auch ein searchAfterToken zurückgegeben. Statt pageToken kann searchAfterToken in der URL angegeben werden, um auch bei vielen Ergebnissen die Produkte effizient laden zu können.

Beispiel

Sortierung

Die Sortierung von Ergebnissen erfolgt über den Parameter sort. Er erwartet als Wert einen Feldnamen und eine Sortierrichtung (asc für aufsteigend, desc für absteigend), getrennt durch einen Doppelpunkt. Für die Kombination mehrerer Sortierkriterien ist es erforderlich, mehrere sort-Parameter zu übergeben. Jeder Parameter steht dabei für ein einzelnes Kriterium. Eine kommaseparierte Liste innerhalb eines Parameters wird nicht unterstützt. Falls kein Sortierparameter angegeben ist, wird standardmäßig nach der internen ID sortiert. Eine Ausnahme ist die Produktliste mit dem Filter inCategory: Dort gilt ohne eigenen sort-Parameter die im Shop gepflegte Kategoriereihenfolge – siehe Produkte – Reihenfolge bei inCategory.

Syntax

Sortierung nach Preis aufsteigend

Ein weiteres Beispiel für eine Sortierung nach dem Namen (aufsteigend) und anschließend nach dem Preis (absteigend):

Fehlercodes

Filter

Filter ermöglichen eine gezielte Einschränkung von Ergebnislisten. Jeder Filter folgt dem Muster.

Syntax

Mehrere Filter für unterschiedliche Felder werden logisch mit UND verknüpft. Wenn mehrere Filter für dasselbe Feld angegeben werden, interpretiert die API diese als ODER-Verknüpfung.

Unterstützte Filteroperationen

Die Operationen within, notWithin und empty stehen nur bei der Produktliste zur Verfügung (GET products und die davon abgeleiteten Endpunkte), weil nur dort Felder vom Typ Liste und Map vorkommen. Bei allen anderen Listen-Endpunkten führen sie zum Fehler UnknownOperation.

Erlaubte Operationen je Feldtyp

Nicht auf jedem Feld ist eine Filteroperation erlaubt. Welche Operationen gültig sind, hängt vom Datentyp des Feldes ab. Die Aussage “Alle Produktdatenfelder sind filterbar” bedeutet also nicht, dass jedes Feld mit jeder Operation kombinierbar ist. Eine unzulässige Kombination wird nicht ignoriert, sondern mit dem Statuscode 400 Bad Request und dem Typ illegalOperation abgewiesen. Beispiele:
Benutzerdefinierte Felder werden mit dem Präfix custom. adressiert:
Es gibt keine Operationen like oder in. Verwenden Sie stattdessen contains (Teilstring-Suche) bzw. mehrere Filter auf dasselbe Feld, die die API als ODER verknüpft:

Fehlercodes

Volltextsuche

Die meisten Endpunkte unterstützen eine Volltextsuche über den optionalen URL-Parameter textSearch. Damit lassen sich Ergebnisse nach einem Suchbegriff filtern, ohne explizite Filterfelder angeben zu müssen. Der Parameter kann mehrfach angegeben werden – mehrere Werte werden mit OR verknüpft. Die Suche ist schreibungsabhängig.

Syntax

Beispiel (einzelner Suchbegriff)

Beispiel (mehrere Suchbegriffe)


Bulk-Endpunkte

Für Massenoperationen stellt die API Bulk-Endpunkte bereit. Sie übertragen viele Datensätze in einem Request und sind deutlich effizienter als Einzelaufrufe.

Gemeinsames Limit: 1000 Einträge pro Request

Alle Bulk-Endpunkte teilen sich ein Limit von 1.000 Einträgen pro Anfrage. Es handelt sich dabei nicht um ein Limit einzelner Endpunkte, sondern um eine gemeinsame Obergrenze, die an jedem der unten aufgeführten Endpunkte identisch ist.
Wird das Limit überschritten, antwortet die API mit 400 Bad Request. In diesem Fall werden keine Einträge verarbeitet und der Request wird komplett abgewiesen. Zerlegen Sie daher größere Datenmengen client-seitig in Blöcke von maximal 1.000 Einträgen.
Alle schreibenden Bulk-Endpunkte arbeiten mit POST, auch wenn sie bestehende Datensätze aktualisieren. Ein PUT auf einen Bulk-Pfad wird nicht beantwortet.

Support

Bei technischen Fragen und Hilfestellungen ist unser Support-Team für Sie erreichbar: Zum Kundenportal Bitte senden Sie uns eine möglichst detaillierte Beschreibung sowie Screenshots, Requests/Antworten, damit wir Ihre Anfrage zeitnah und zielführend beantworten können.