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Jeder Parameter in der Adresse erzeugt eine weitere Adresse zu demselben Inhalt. Für eine Suchmaschine sind das verschiedene Seiten mit gleichem Inhalt, also doppelter Inhalt. Die Parameterentfernung löst das, indem der Shop auf die Adresse ohne den Parameter weiterleitet. Wie Sie die Entfernung einrichten, steht bei der Link-Optimierung. Diese Seite beantwortet die Frage davor: welche Parameter Sie überhaupt entfernen dürfen. Wegweiser: SEO-URLs und Link-Optimierung · Referenz: URL-Parameter

Welche Parameter dürfen entfernt werden

Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Jeder Parameter muss einzeln betrachtet werden, denn es kommt darauf an, was er bewirkt.

Der Schnelltest

Mit drei Schritten finden Sie heraus, ob ein Parameter für die Anzeige überhaupt gebraucht wird.
  1. Rufen Sie eine Seite mit dem Parameter auf, beispielsweise https://www.ihr-shop.de/Beispielprodukt?ref=123, und sehen Sie sich alles in Ruhe an.
  2. Rufen Sie dieselbe Seite ohne den Parameter auf, also https://www.ihr-shop.de/Beispielprodukt.
  3. Vergleichen Sie Aussehen und Funktionen.
Sieht die Seite gleich aus und funktioniert alles, spricht nichts gegen eine Entfernung.
Der Schnelltest ist eine Vorauswahl, keine Freigabe. Er zeigt nur, was auf dieser einen Seite sichtbar ist. Ein Parameter kann an ganz anderer Stelle wirken, beispielsweise erst im Bestellablauf oder nur für angemeldete Kunden.Klären Sie jeden Kandidaten mit der Person, die die Templates gebaut hat. Nur sie weiß, ob der Parameter einen Inhalt oder eine Funktion steuert, die dann auch indiziert werden muss, oder ob er lediglich das Aussehen verändert und deshalb nur doppelten Inhalt erzeugt.

Die drei Fälle im Überblick

Design- und Freie Parameter entfernen

Beide bleiben nach dem Aufruf in der Sitzung erhalten. Sie wirken also weiter, auch wenn sie aus der Adresse verschwunden sind. Genau deshalb lassen sie sich gefahrlos entfernen.
Die Entfernung gilt für alle Werte des Parameters. Es lässt sich nicht einstellen, dass &dp1=Weihnachten verschwindet, &dp1=Ostern aber bleibt. Entweder der Parametername wird entfernt oder nicht.Für eine Suchmaschine gibt es keine Sitzung. Steuern Sie mit einem freien Parameter einen Inhalt, der indiziert werden soll, verliert der Crawler diesen Inhalt nach der Entfernung. Testen Sie diesen Fall ausführlich, bevor Sie von Allow = test auf Allow = yes umstellen.
Referenz: WS-DP1…3 · WS-FP1…3 · Abschnitt TopRank

OneTime-Parameter entfernen

OneTime-Parameter gelten nur für den Aufruf, in dem sie stehen, und werden nicht in der Sitzung gehalten. Eine Entfernung ist deshalb in der Regel nicht nötig. Sinnvoll wird sie in einem Fall: Sie haben die Auswertung eines OneTime-Parameters aus Ihren Templates entfernt, aber in Suchmaschinen stehen noch Adressen mit diesem Parameter. Die Entfernung räumt diese Altlasten auf.
Auch hier gilt die Entfernung für alle Werte des Parameters, nicht für einzelne.
Referenz: WS-OTP1…3 · Abschnitt TopRank

Direkt ausgewertete Parameter

Parameter, die eine Funktion unmittelbar auslösen, dürfen nie entfernt werden. Sie werden beim Aufruf ausgewertet und nicht in der Sitzung gehalten. Fällt der Parameter weg, fällt die Funktion weg.
Solche Parameter setzt der Shop selbst, wenn der Käufer sucht, sortiert oder filtert. Das folgende Beispiel zeigt, was passiert, wenn man es trotzdem tut. Entfernt wird der Sortierparameter der Produktübersicht.
Die Folge: Der Käufer wählt eine Sortierung, der Shop leitet auf die Adresse ohne den Parameter weiter, und die Produktübersicht erscheint wieder in der voreingestellten Sortierung. Die Sortierung ist damit unbenutzbar. Dasselbe gilt sinngemäß für Suche und Filter. Wenn eine Funktion nach der Entfernung scheinbar grundlos auf den Ausgangszustand zurückspringt, ist fast immer ein direkt ausgewerteter Parameter in der Entfernungsliste gelandet.

Externe Parameter

Parameter fremder Systeme können ebenfalls in die Adresse geraten. Ob sie sich entfernen lassen, hängt daran, ob das fremde System sie beim Aufruf auswertet oder nur mitliest. Hier hilft nur, es für jeden Parameter einzeln zu prüfen, und zwar mit dem fremden System zusammen, nicht allein am Shop.

Der Sonderfall: URL-basierte Tracking-Systeme

Bei einem Tracking-System, das seine Daten aus der Adresse zieht, stehen zwei Ziele gegeneinander. Das Beispiel ist der Referer in einer Anzeigenkampagne.
Diese Abwägung trifft die Person, die für die Suchmaschinenoptimierung zuständig ist. Es gibt keine technisch richtige Antwort, nur eine, die zu Ihren Zielen passt.

Der Ausweg

Die Abwägung lässt sich umgehen. Der Shop hält den Referer intern weiter, auch wenn er aus der Adresse verschwunden ist. Er lässt sich deshalb auf einem anderen Weg an das Tracking-System übergeben, nämlich über JavaScript. Die WEBSALE Tracking-Schnittstelle legt den Referer von sich aus in eine JavaScript-Variable und übergibt ihn damit an den Dienstleister.
Link Optimierung Referer Die Tracking-Schnittstelle muss für Ihren Shop freigeschaltet und eingeschaltet sein. Wenden Sie sich dafür an Ihren Ansprechpartner bei der WEBSALE AG. Ohne die Tracking-Schnittstelle geht es auch. Der Wert lässt sich in jedem beliebigen Tracking-Skript im Template übergeben, dann bauen Sie die Übergabe selbst.
Ob Ihr Tracking-System eine Übergabe per JavaScript überhaupt annimmt, ist nicht selbstverständlich. Manche Dienste werten ausschließlich die aufgerufene Adresse aus. Klären Sie das, bevor Sie den Parameter aus der Adresse nehmen, sonst steht die Kampagne danach ohne Auswertung da.
Wegweiser: Tracking einbinden · Materialien: Tracking-Schnittstelle

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