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Liefert ein Shop nach USA, Kanada oder Mexiko, erwartet PayPal zusätzlich zur Adresse den Bundesstaat beziehungsweise die Provinz. Diese Angabe holen Sie als Zusatzinformation zur Zahlungsart ab, in je einem Abschnitt <+CountryRule> pro Land. Jeder Eintrag der Auswahlliste ist ein Unterabschnitt <+listentry>. Diese Seite enthält die drei vollständigen Listen zum Übernehmen. Wie Sie den Abschnitt drumherum aufbauen und was die einzelnen Parameter bedeuten, steht auf der Anleitungsseite und in der Referenz. Wegweiser: PayPal · Zusatzinformationen zur Zahlungsart abfragen · Referenz: Abschnitt +CountryRule

Der Rahmen um die Listen

Alle drei Listen stehen jeweils in einem eigenen <+CountryRule>-Abschnitt innerhalb des Abschnitts der Zahlungsart. Der Rahmen ist für alle drei Länder derselbe, nur CountryList-ISO und die Einträge wechseln.
Die Ländercodes für CountryList-ISO sind die dreistelligen Codes nach ISO 3166: USA, CAN und MEX. Die Kennung unter ID hängt an der Anbindungsart, nicht am Land. Bei der Direktanbindung heißt sie ws_clearing_paypal_state, bei der Anbindung über Computop ws_clearing_computop_paypal_state. Für alle drei Länder ist es dieselbe Kennung, Sie legen also drei Abschnitte mit gleicher ID und unterschiedlichem CountryList-ISO an. Bei beiden Kennungen setzt der Shop die Bezugsadresse von sich aus auf die Lieferadresse und fällt auf die Rechnungsadresse zurück, wenn keine Lieferadresse gewählt wurde. Was Sie bei UseAddressInput eintragen, spielt für diese beiden Kennungen keine Rolle.
Zum Zahlungsdienstleister geht ausschließlich der Wert aus ID, nicht der Text aus Entry-Txt. Die Kürzel in den Tabellen unten müssen deshalb genau so stehenbleiben. Die Beschriftungen dürfen Sie dagegen frei ändern, übersetzen oder ausschreiben, ohne dass sich an der Übergabe etwas ändert.
Der erste Eintrag mit leerer ID ist der Platzhalter “Bitte wählen Sie”. Eine leere ID ist zulässig, ein leeres Entry-Txt dagegen nicht: Einträge ohne Beschriftung überspringt der Shop beim Einlesen stillschweigend. Zusammen mit Required = yes sorgt der Platzhalter dafür, dass eine fehlende Auswahl die Fehlermeldung auslöst. Eine Auswahlliste eines <+CountryRule>-Abschnitts fasst höchstens 100 Einträge. Weitere Einträge liest der Shop nicht mehr ein. Die längste Liste hier hat mit den 52 Einträgen der USA und dem Platzhalter 53 Zeilen und bleibt deutlich darunter. Vergessen Sie die allgemeine Fehlermeldung für fehlende Zusatzangaben nicht:

USA

52 Einträge: die 50 Bundesstaaten, der Bundesdistrikt und Puerto Rico. Die Liste ist nach dem Namen sortiert, nicht nach dem Kürzel. Deshalb steht DC zwischen Delaware und Florida und PR zwischen Pennsylvania und Rhode Island. Im Auswahlfeld erscheinen die Einträge in genau dieser Reihenfolge, der Shop sortiert nicht nach. Weitere Außengebiete wie Guam oder die Amerikanischen Jungferninseln und die Kürzel der US-Militärpostadressen AA, AE und AP enthält die Liste nicht. Wenn Sie dorthin liefern, ergänzen Sie die betreffenden Einträge selbst.

Kanada

13 Einträge: zehn Provinzen und drei Territorien. Das Kürzel NL bleibt unverändert, denn nur dieses geht an PayPal.

Mexiko

32 Einträge: 31 Bundesstaaten und der Bundesdistrikt. Diese Liste ist nach dem Kürzel sortiert, nicht nach dem Namen. Fällt Ihnen die Suche nach dem Namen leichter, sortieren Sie die Einträge um: Der Shop gibt sie in der Reihenfolge aus, in der sie in der Konfiguration stehen. Zwei Beschriftungen sind veraltet: DF heißt seit 2016 “Ciudad de México”, und BC heißt amtlich nur “Baja California” ohne “Norte”. Beide Kürzel bleiben so, wie sie sind. Die Beschriftungen können Sie ändern, wenn Ihre Kunden die heutigen Namen erwarten.

Auch für andere Zahlungsarten

Dieselbe Liste brauchen Sie bei der Kreditkartenzahlung über Computop. Mit 3-D Secure 2.0 verlangt auch diese den Bundesstaat der Lieferadresse, und zwar unter der Kennung ws_clearing_computop_cc_state. Der Aufbau des Abschnitts ist derselbe, nur die Kennung wechselt. Wegweiser: Kreditkarte · Referenz: Abschnitt +CountryRule