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Lehnt Paymorrow eine Anfrage ab, liefert die Antwort einen eigenen Hinweistext mit. Der ist oft technisch formuliert und passt selten zur Ansprache des Shops. Mit den Abschnitten Paymorrow-NotifyMessages und PaymorrowDebit-NotifyMessages hinterlegen Sie eigene Meldungen und ordnen sie den Antworten von Paymorrow zu. Diese Seite enthält eine vollständige Beispielkonfiguration zum Übernehmen, dazu die Werte, auf die der Shop prüft. Was die einzelnen Parameter bedeuten, steht in der Referenz. Wegweiser: Paymorrow · Referenz: Abschnitt Paymorrow-NotifyMessages

Wann die Meldungen überhaupt greifen

Der Shop setzt seine eigenen Meldungen nur ein, wenn beides zutrifft:
  1. Die Zahlungsart steht auf B2BMode = Advanced.
  2. Das Feld Firma in der Rechnungsadresse ist ausgefüllt.
Trifft eines davon nicht zu, bleibt der gesamte Abschnitt wirkungslos, und der Käufer sieht den Text, den Paymorrow selbst in der Antwort mitgeschickt hat. Eine Fehlermeldung oder ein Protokolleintrag weist nicht darauf hin.Prüfen Sie B2BMode in PaymentPaymorrow-Txt beziehungsweise PaymentDebitNote-Txt, bevor Sie Meldungen pflegen, die nie erscheinen.
Der Rahmen um die Meldung kommt aus PaymorrowExternalNotifyMessagePrefix und PaymorrowExternalNotifyMessageSuffix derselben Zahlungsart. Dort setzen Sie das HTML für die Fehlerbox, nicht in die Meldung selbst.

Die Beispielkonfiguration

Für den Rechnungskauf steht sie im Abschnitt Paymorrow-NotifyMessages.
Für die Lastschrift übernehmen Sie dieselben Einträge unverändert in den Abschnitt PaymorrowDebit-NotifyMessages. Beide Zahlungsarten haben eine eigene Freigabe und damit eine eigene Meldungsliste, die Einträge selbst unterscheiden sich nicht.
Die Ziffern in Klammern am Ende der allgemein gehaltenen Meldungen sind Absicht. Der Käufer sieht bei mehreren verschiedenen Ablehnungsgründen denselben Satz, und der Support erkennt an der Ziffer, welcher Fall eingetreten ist. Wenn Sie die Texte umformulieren, behalten Sie diese Unterscheidung bei. Der Eintrag für SDD_ACCOUNT_NO betrifft die Kontoverbindung und greift nur bei der Lastschrift. In der Liste für den Rechnungskauf schadet er nicht, er trifft dort nur nie zu.

Wie der Shop den passenden Eintrag sucht

Der Shop geht die +Entry-Abschnitte von oben nach unten durch und vergleicht die angegebenen Werte mit der Antwort von Paymorrow. Groß- und Kleinschreibung spielt dabei keine Rolle.
Aus der ersten und der zweiten Regel zusammen folgt die Reihenfolge der Beispielkonfiguration: zuerst die Einträge mit declineType beziehungsweise responseErrors_error_name, danach die allgemeineren. Ein Eintrag mit nur responseStatus = ERROR ganz oben würde alle darunter liegenden Einträge unerreichbar machen.responseStatus in einem Eintrag wegzulassen macht diesen Eintrag unerreichbar, denn der Shop vergleicht dann gegen einen leeren Wert. In der Beispielkonfiguration oben steht responseStatus deshalb in jedem Eintrag.
Für den erfolgreichen Fall responseStatus = OK zusammen mit customerStatus = ACCEPTED brauchen Sie keinen Eintrag. Es gibt dann nichts zu melden.

Die Werte, auf die geprüft wird

Die Werte stammen aus der Antwort von Paymorrow. Welche davon in welchem Fehlerfall kommen, klären Sie mit Paymorrow. Die folgende Übersicht nennt die Werte, die das Shopsystem kennt und die die Beispielkonfiguration verwendet. Die Listen für declineType, responseErrors_error_group und responseErrors_error_name sind nicht abschließend. Paymorrow kann weitere Werte liefern, und das Shopsystem reicht sie unverändert an den Vergleich weiter. Deshalb endet jede Beispielkonfiguration mit einem Auffangeintrag, der nur responseStatus prüft. customerStatus füllt der Shop aus zwei verschiedenen Feldern der Antwort: bei der Anfrage getPaymentToken aus dem Kundenstatus, bei der Anfrage authorizeByRef aus dem Autorisierungsstatus. Für die Konfiguration macht das keinen Unterschied, die Werte sind in beiden Fällen ACCEPTED und DECLINED. declineFinal = Y bedeutet, dass Paymorrow die Zahlungsart für diese Sitzung endgültig ablehnt. Der Shop merkt sich das und bietet sie nicht erneut an. Bei N darf der Käufer seine Eingaben korrigieren und es noch einmal versuchen. Eine Meldung zu Y sollte deshalb zu einer anderen Zahlungsart führen, eine Meldung zu N zur Korrektur der Eingabe. Referenz: PAY- (Zahlungsarten anzeigen und auswählen) · PAYMORROW- (Paymorrow)