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Die Top-Liste zeigt einem eingeloggten Käufer die Produkte, die er selbst am meisten gekauft hat. Von dort legt er sie mit wenigen Klicks erneut in den Warenkorb. Der typische Ort dafür ist die Kundenkontoübersicht ws_user_account.htm. Wie viele Produkte gespeichert werden, legen Sie selbst fest. “Top 30” ist nur der gebräuchlichste Zuschnitt.

Funktionsweise

Sortierung nach Warenwert

Die Liste ist nach Warenwert absteigend sortiert, nicht nach Bestellhäufigkeit. Der Warenwert ergibt sich aus Preis mal Bestellmenge über den gesamten Auswertungszeitraum. Produkt A steht damit vor Produkt B, obwohl B häufiger bestellt wurde. Das heißt nicht, dass hochpreisige Produkte grundsätzlich vorn stehen. Würde Produkt B hundertmal bestellt, läge sein Warenwert bei 100 EUR und es stünde vor Produkt A.

Voraussetzungen beim Käufer

Der Käufer muss eingeloggt sein und mindestens ein Produkt gekauft haben. Für Gäste und für Neukunden bleibt die Liste leer.

Aktualisierung

Die Übersicht wird alle 20 Minuten aktualisiert, sofern in der Zwischenzeit Bestellungen eingegangen sind.
Die Auswertung beginnt mit der Integration. Bestellungen, die vorher eingegangen sind, fließen nicht ein. Direkt nach der Aktivierung ist die Liste deshalb auch bei langjährigen Kunden leer und füllt sich erst im laufenden Betrieb.

Schritt 1: Freischaltung

Eine Freischaltung durch WEBSALE ist nicht nötig.

Schritt 2: Shopkonfiguration anpassen

Die Einstellungen stehen in der global.config. Legen Sie diese im Online-Servicebereich im Dienst “Konfiguration” an, falls sie noch nicht existiert, und ergänzen Sie den Abschnitt <[TopSeller](/v8s/referenz/konfigurationen/shopkonfiguration-global-config#topseller)>.
ProductCount bestimmt, wie viele Produkte je Kunde gespeichert werden. Wie viele davon im Shop erscheinen, legen Sie im Template fest und können dort einen kleineren Wert wählen.
Ändern Sie MaxAge oder ProductCount, baut der Shop die Top-Seller-Daten neu auf. Setzen Sie Allow auf einen anderen Wert als yes, werden die gesammelten Daten gelöscht. Ein versehentliches Abschalten kostet also die gesamte bisher aufgebaute Historie.

Schritt 3: Template erweitern

Angesprochen wird die Liste über den Pseudo-Kategorieindex $TopProd. Im folgenden Beispiel erscheinen Name, Preis und Link sowie drei Kennzahlen zur bisherigen Bestellhistorie.
Das zweite Argument begrenzt die Ausgabe. Es kann nur kleiner sein als ProductCount, nicht größer.

Die Kennzahlen-Tags

Alle drei sind nur innerhalb der Schleife gültig. Außerhalb liefern sie kein Ergebnis. Alle drei lassen sich auch als Klammerung verwenden. Der Bereich erscheint dann nur, wenn der Wert über null liegt.

Zeitstempel umrechnen

PR-TopProd_LastOrderedUnixTimestamp liefert die Sekunden seit dem 1. Januar 1970, 00:00 Uhr UTC, bezogen auf die Serverzeit. Für die Anzeige rechnen Sie den Wert mit den DC-DateTime_-Tags um: Das erste Tag übernimmt den Zeitstempel, die folgenden geben die einzelnen Bestandteile aus.

Produktvarianten aus der Liste bestellbar machen

Der Shop behandelt die Top-Produkte wie eine Produktliste. Produkte mit abhängigen Varianten lassen sich aus einer Liste heraus normalerweise nicht direkt in den Warenkorb legen, weil die Variantenauswahl fehlt. Mit zwei Ergänzungen am Template geht es trotzdem.

Variantenauswahl im Template freigeben

Ergänzen Sie im Kopf des Templates, auf dem die Top-Liste steht, folgende Angabe. Sie steht in einem HTML-Kommentar, damit sie nicht im Quelltext des Shops erscheint.
Referenz: WS-Config

Varianten im Listeneintrag mitgeben

Geben Sie innerhalb der Schleife die Variantenauswahl aus. Sichtbar sein muss sie nicht, sie wird aber gebraucht, damit die Bestellung die Variante kennt.
Referenz: PR-DepVariations

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