Funktionsweise
Drei Fragen entscheiden über den Ablauf und die nötigen Einstellungen. Klären Sie diese, bevor Sie mit der Konfiguration beginnen.Woher kommen die Daten?
Es gibt zwei Quellen, und daraus ergeben sich die beiden Integrationswege weiter unten.Wann ein Eintrag aktiv ist
Beim Aufruf des Shops prüft WEBSALE V8s, ob für den Käufer oder die Session mindestens ein Eintrag aktiv ist. Aktiv ist ein Eintrag, wenn seine Kriterien erfüllt sind. Dazu zählen:- ein Gültigkeitszeitraum von und bis
- der Aufruf im Testmodus oder im Produktivbetrieb
- der Subshop
- eine Aktivierung im Kundenkonto des Käufers
- eine Aktivierung über einen URL-Parameter
Mehrere aktive Einträge
Es können mehrere Einträge gleichzeitig aktiv sein. Über den ParameterPriority legen Sie ihre Gewichtung fest. Die Standarddaten des Produkts werden dann einmalig mit den am höchsten gewichteten alternativen Daten angereichert oder ersetzt.
Existieren für diesen Eintrag keine alternativen Daten, greift der Eintrag mit der nächstniedrigeren Priorität, für den welche vorliegen.
Voraussetzungen
Für beide Wege gilt:- Sie nutzen den Artikelimport Pro.
- Das Feature muss von WEBSALE für Ihren Shop freigeschaltet werden. Sprechen Sie dazu Ihren WEBSALE-Ansprechpartner an.
product_alternatives.cfg im Verzeichnis /konfiguration/. Legen Sie sie an, falls sie noch nicht vorhanden ist.
Weg 1: Preis-Regeln anwenden
Im folgenden Beispiel werden die Produktpreise um 20 Prozent reduziert, sobald beim Käufer im AdressdatenfeldSuffix5 der Rechnungsadresse der Wert aktiv steht. Die Regel gilt vom 21.03.2022 um 12 Uhr bis zum 01.01.2025 um 0 Uhr.
JJJJMMTT-HH, die Stunde ist optional. Test = yes bedeutet, dass der Eintrag zunächst nur im Testmodus greift, siehe den Abschnitt zum Testen weiter unten.
Referenz: Konfiguration product_alternatives.cfg
Weg 2: Alternative Produktdaten-Dateien nutzen
Hier liefert die Warenwirtschaft eine zweite Produktdaten-Datei, die die erste ganz oder teilweise ersetzt.Datei anlegen
Der Dateiname besteht aus dem Namen der ursprünglichen Produktdaten-Datei und einem frei wählbaren technischen Suffix. Erlaubt sind alphanumerische Zeichen sowie Bindestrich, Unterstrich und Punkt. Liegen die ursprünglichen Produktdaten in1234.prg, heißt die alternative Datei beispielsweise 1234.prg-apd.
Konfiguration ergänzen
Im folgenden Beispiel werden im selben Zeitraum alternative Produktdaten verwendet, sobald der Shop mit dem URL-Parameterpafirsttest=aktiv aufgerufen wird, also beispielsweise über https://www.xyz.de/?pafirsttest=aktiv.
AlternativeProductDataFileExtension. Beide Angaben müssen zusammenpassen, sonst findet der Shop die Datei nicht.
Ursprüngliche Preise anzeigen
Dieser Schritt ist optional, für die Preisdarstellung aber meist entscheidend. Überschreibt die Funktion ein Datenfeld, in diesem Fall den Preis, kann der Designer im Template nicht erkennen, dass der reguläre Preis ein anderer war. Dafür gibt es die Shadow-Tags. Mit ihnen zeigen Sie den ursprünglichen Preis zusätzlich an, beispielsweise als Streichpreis. Produktdetailansichtws_product.htm:
ws_basket.htm:
UsePriceShadowingVariables = yes gesetzt ist. Die Klammerung APD-UsePriceShadow prüft genau das.
Informationen zum aktiven Eintrag ausgeben
Ebenfalls optional, für die Fehlersuche aber sehr nützlich. Auf einem beliebigen Template geben Sie damit aus, welcher Eintrag gerade greift und mit welchen Einstellungen.FileExtension ist nur beim Weg über die Produktdaten-Dateien gefüllt.
Testen und live schalten
SolangeTest = yes gesetzt ist, greift der Eintrag nur im Testmodus. Rufen Sie den Shop entsprechend auf und prüfen Sie, ob die alternativen Daten wie erwartet angewendet werden.
Test auf no. Damit greift er im Produktivbetrieb.
