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Ein Webcode ist eine kurze Kennung, die neben einem Produkt im Katalog, in der Anzeige oder in der Broschüre abgedruckt wird. Der Leser tippt sie im Shop in ein Eingabefeld und landet beim passenden Produkt. Der Nutzen zeigt sich bei großen Sortimenten. Statt Produktnamen abzutippen oder sich durch die Kategorien zu klicken, gibt der Käufer fünf Zeichen ein. Je mehr Produkte ein Druckerzeugnis zeigt, desto mehr lohnt sich das. Geht es nur um wenige Produkte oder Kategorien und soll der Leser ohne Umweg über ein Eingabefeld direkt dort landen, ist eine Kurzadresse für Kampagnen das passendere Mittel. Diese richten Sie im Online-Servicebereich ein. Technisch ist ein Webcode nichts anderes als eine Suche, die auf ein einziges Produktfeld eingeschränkt ist. Welches Feld das ist, unterscheidet die beiden möglichen Varianten.

Variante 1: eigenes Webcode-Feld

Hier bekommt der Webcode ein eigenes Produktdatenfeld und ist damit unabhängig von der Produktnummer. Das lohnt sich, wenn die Codes kurz und sprechend sein sollen, während die Produktnummern lang und technisch sind. Der Katalog zeigt dann 1X2Y3 statt einer vierzehnstelligen Artikelnummer.

Einrichtung

  1. Legen Sie ein freies Produktdatenfeld an und nennen Sie es sinnvollerweise Webcode.
  2. Aktivieren Sie es im WSPManager für die Suche im Online-Shop.
  3. Tragen Sie es in der shop.config als Suchfeld ein.
  4. Pflegen Sie die Codes je Produkt in Ihrem Warenwirtschaftssystem.
Wegweiser: Erweiterte Suche

Eingabefeld im Template

Das Formular entspricht der Schnellsuche, wird aber über ein verstecktes Feld auf den Webcode eingeschränkt. Der Käufer bekommt keine Auswahlliste zu sehen, er soll ja nur seinen Code eintippen.
Der Wert des versteckten Feldes ist der technische Feldname aus der shop.config, hier also webcode.

Variante 2: Produktnummer als Webcode

Hier entfällt das zusätzliche Feld. Als Webcode dient die Produktnummer, die im Katalog ohnehin oft schon abgedruckt ist. Das spart die Pflege eines weiteren Feldes. Dafür sind Sie an das Format Ihrer Produktnummern gebunden, und jede Änderung an der Nummerierung entwertet die bereits gedruckten Kataloge.
Schalten Sie für diese Variante die exakte Produktnummernsuche ein. Ohne sie sucht der Shop nach Teilzeichenfolgen, und ein kurzer Code wie 2345 findet auch 12345 und 123456. Der Käufer bekäme dann eine Trefferliste statt seines Produkts. Wegweiser: Exakte Produktnummernsuche

Welche Variante passt

Variante 2 ist der schnellere Weg und reicht, solange Ihre Produktnummern kurz genug zum Abtippen sind. Sobald Sie kürzere oder besser lesbare Codes drucken wollen, führt kein Weg an Variante 1 vorbei.

Worauf Sie bei den Codes achten sollten

Der Shop sucht auch im eigenen Webcode-Feld nach Teilzeichenfolgen. Ein Code, der in einem anderen Code enthalten ist, liefert deshalb mehrere Treffer. Vergeben Sie Codes mit einheitlicher Länge, dann kann dieser Fall nicht eintreten.
Zwei weitere Punkte aus der Praxis:
  • Vermeiden Sie Zeichen, die sich leicht verwechseln lassen, also die Null gegen das O und die Eins gegen das kleine L. Der Code wird vom Papier abgetippt, oft ohne genaues Hinsehen.
  • Bindestriche im Code sind heikel, weil der Shop sie in Leerzeichen wandelt und der Code dann als zwei Suchwörter ankommt. Bleiben Sie bei Buchstaben und Ziffern.

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