Wie die Funktion arbeitet
Technisch ist der geräteübergreifende Warenkorb eine Mischung aus Cookiewarenkorb und Merkliste: eine Liste von Produkten samt gewählten Varianten und Eingaben, die am Kundenkonto hängt. Aus dieser Liste legt der Shop die Produkte automatisch in den Warenkorb. Wichtig für das Verständnis: Der Shop vergleicht nicht nur Produktnummern. Zwei Positionen gelten nur dann als dieselbe, wenn Produkt, Menge, alle gewählten Varianten, alle Texteingaben, eine eventuelle Mitarbeiterkennung und die Einstellung zur Geschenkverpackung übereinstimmen. Eine Position mit anderer Gravur ist eine andere Position.Zusammenspiel mit dem Cookiewarenkorb
Beide Funktionen greifen ineinander, je nachdem ob der Käufer angemeldet ist.
Interessant ist der Übergang. Meldet sich ein bis dahin anonymer Käufer an und hat sein Konto bereits eine Produktliste, führt der Shop beides zusammen:
- Produkte aus der Kontoliste, die noch nicht im Warenkorb liegen, kommen hinzu.
- Produkte aus dem Cookiewarenkorb werden in die Kontoliste übernommen.
- Anschließend löscht der Shop den Cookiewarenkorb und den Verweis darauf.
Abgleich bei mehreren Sitzungen
Beim gewöhnlichen Cookiewarenkorb überschreibt jede Änderung im Warenkorb die gespeicherte Liste vollständig. Der geräteübergreifende Warenkorb gleicht stattdessen ab, denn derselbe Käufer kann auf zwei Geräten gleichzeitig angemeldet sein. Beim Abgleich gilt die Kontoliste als führend für den Bestand und der Warenkorb als führend für die gerade vorgenommene Änderung:- Produkte, die nicht in der Kontoliste stehen, entfernt der Shop aus dem Warenkorb.
- Produkte, die in der Kontoliste stehen, aber nicht im Warenkorb, legt er hinein.
- Was der Käufer in dieser Sitzung ändert, löscht oder hinzufügt, wirkt vorrangig und wandert in die Kontoliste.
Nach einer Bestellung entfernt der Shop alle bestellten Produkte aus der Kontoliste.
Was nicht in der Kontoliste landet
Wie beim Cookiewarenkorb bleiben Positionen außen vor, die der Shop selbst erzeugt hat oder die an eine Situation gebunden sind:- automatisch eingefügte Produkte (AutoBasket)
- Happy-Hour-Produkte
- Positionen aus einer Wunschliste
- Angebotspositionen
- Produkte aus externen Systemen und über die externe Schnittstelle
- Gutschein- und Geschenkprodukte
Einschränkungen
Zwei weitere Punkte sollten Sie einplanen:- Nicht alle sitzungsabhängigen Daten werden exakt wiederhergestellt. Betroffen sind beispielsweise die Aufteilung einer Position auf mehrere Lieferadressen und die Zuweisung von Versandarten. Die Produkte kommen zurück, die Feinheiten der halbfertigen Bestellung nicht unbedingt.
- Es fallen Leistungseinheiten an, in gleichem Umfang wie beim Cookiewarenkorb.
Web-to-Print
Bei Einsatz von Web-to-Print wirkt der ParameterSaveW2PToCookieBasket-Allow auf den geräteübergreifenden Warenkorb genauso wie auf den Cookiewarenkorb.
