Die Ladezeit verbessern
Gerade auf Mobilgeräten entscheidet die Ladezeit darüber, ob ein Besucher bleibt. Suchmaschinen messen sie und lassen sie in das Ranking einfließen. Das PageSpeed-Tool von WEBSALE V8s setzt dafür an drei Punkten an: weniger Anfragen an den Server, kleinere Dateien und weniger wiederholte Übertragungen.Weniger Anfragen durch Gruppierungen
Für die Darstellung einer Seite fragt der Browser jede benötigte Datei einzeln an, also jede Stildatei, jedes Skript, jedes Bild. Je weniger dieser Anfragen nötig sind, desto schneller steht die Seite. Das PageSpeed-Tool fasst dafür CSS- und JavaScript-Dateien zu Gruppierungen mit einer frei wählbaren Kennung zusammen. Jede Gruppierung wird als eine einzige Datei ausgeliefert. Damit binden Sie je Seite nur das ein, was diese Seite braucht, ohne dass daraus ein Dutzend einzelner Anfragen wird. Wegweiser: JavaScript und jQuery · CSSKleinere Dateien durch Minimierung
Jede Gruppierung wird bei der Bereitstellung automatisch minimiert. Entfernt werden Leerzeichen, Zeilenumbrüche und Einzüge, die für die Ausführung nicht gebraucht werden. Die Dateien werden dadurch schneller geladen, gelesen und ausgeführt.Weniger Übertragungen durch Browser-Caching
Wiederkehrende Besucher holen bei jedem Besuch dieselben Bilder, Stile und Skripte erneut. Sagt der Server dem Browser, welche Dateien er aus seinem eigenen Zwischenspeicher nehmen darf, entfallen diese Übertragungen. Der Haken daran: Ändern Sie eine Datei, sieht der Besucher weiterhin die alte Fassung aus seinem Zwischenspeicher. Je nach Dateityp ist deshalb abzuwägen, wie lange zwischengespeichert werden soll. Für CSS und JavaScript löst das PageSpeed-Tool das Problem selbst. Jede Gruppierung bekommt einen Fingerabdruck im Dateinamen. Ausmy_css_group.css wird beispielsweise my_css_group_1234.css. Ändert sich eine Datei innerhalb der Gruppierung, ändert sich der Fingerabdruck, der Dateiname ist damit ein anderer, und der Browser muss die Datei neu holen. Unveränderte Gruppierungen behalten ihren Fingerabdruck und kommen weiter aus dem Zwischenspeicher. Für diese Dateien ist Browser-Caching deshalb uneingeschränkt zu empfehlen.
Produktdaten sind von der Frage nicht betroffen. Sie stehen im HTML der Shopseite, und dieses ist als nicht zwischenspeicherbar gekennzeichnet. Ein neuer Preis ist damit bei jedem Seitenaufruf sofort sichtbar.
Für andere Dateitypen entscheiden Sie gemeinsam mit dem Versandhändler. Eine kurze Dauer von beispielsweise einer Stunde für .jpg, .png und .gif hält die Bilder für die Dauer eines Shopbesuchs vor und bleibt trotzdem aktuell.
Die Anweisungen dafür setzen Sie je Dateityp über einen Expires-Eintrag in der Datei .ws_access.conf im Wurzelverzeichnis der Domain. Sie entspricht in ihrer Funktion der Apache-Konfigurationsdatei .htaccess.
Den Shop vollständig verschlüsseln
Im SSL-Only-Modus wird jede Seite des Shops verschlüsselt übertragen, nicht nur der Checkout. Das erhöht die Sicherheit, es ist für Kunden am Schloss in der Adresszeile sichtbar, und Google wertet verschlüsselte Seiten im Ranking auf. Betroffen sind nicht nur die Shopseiten. Auch Bilder, Stildateien und Skripte werden dann überhttps:// adressiert. Die Zusatzanwendungen wie TopRank, Datenfeeds für Preissuchmaschinen, BackInStockMail und der E-Marketing-Manager unterstützen den Modus ebenfalls.
Nach der Umstellung führt ein Aufruf über http:// zu einer 301-Weiterleitung auf https://. Unverschlüsselt ist der Shop dann nicht mehr erreichbar.
Voraussetzung ist ein eigenes SSL-Zertifikat für den Shop. Seit der V8 ist das bei allen Shops vorhanden.
Links, die TopRank-Manager und Dataflow-Manager erzeugen, werden täglich automatisch aktualisiert. Nach der Umstellung kann WEBSALE diese Aktualisierung auch sofort anstoßen.
Vorbereiten
Alles, was nach der Umstellung noch überhttp:// angefordert wird, wird vom Browser blockiert oder als unsicher gemeldet. Vor der Umstellung ist deshalb jede solche Stelle zu finden. Fünf Bereiche sind zu prüfen:
Bei allen Links und Pfaden, die WEBSALE selbst erzeugt, also über Tags wie
CAT-Link, PR-Link, PR-Image oder CAT-AdvNavImage, wird http:// automatisch durch https:// ersetzt. Dasselbe gilt für relative Pfade. Diese Stellen brauchen Sie nicht anzufassen.
Für jede verbleibende Stelle gilt dasselbe Vorgehen: Rufen Sie die Adresse mit https:// im Browser auf. Lässt sie sich laden, ändern Sie den Aufruf im Template. Lässt sie sich nicht laden, wenden Sie sich an Ihren Ansprechpartner und nehmen Sie die Umstellung dieser Stelle zunächst im Design-Testmodus vor.
Ein festes Ziel wird zum internen Link oder bekommt https://:
Testen
Den SSL-Testmodus schaltet die WEBSALE-Technik frei. Bitte wenden Sie sich dafür an Ihren Ansprechpartner. Rufen Sie den Shop mit drei Parametern auf:https://. Öffnen Sie die Entwicklerkonsole Ihres Browsers und gehen Sie den Shop durch.
Umstellen
Sind alle Aufrufe umgestellt und bleibt die Konsole fehlerfrei, entfernen Sie dieST-DesignTest-Klammerungen, mit denen Sie einzelne Stellen getestet haben. Danach setzen Sie sich mit WEBSALE in Verbindung, die Umstellung selbst nimmt die WEBSALE-Technik vor.
Alle Shops und Subshops unter derselben Domain werden gleichzeitig umgestellt.
Wegweiser: Testmodi des Shops ein- und ausschalten
Referenz: ST-DesignTest
Verwandte Themen
- Wegweiser: CSS
- Wegweiser: JavaScript und jQuery
- Grundlagen: Textpflege-Plattform
