Grenzen
Alle Kundendatenfelder sind standardmäßig und maximal 256 Zeichen lang. Im AbschnittAddressMaxInputLen der shop.config lässt sich die Länge der Felder, die der Kunde im Shop ausfüllen kann, herabsetzen. Nutzen Sie das, wenn die Felder in Ihrem System kürzer sind. Sonst gibt der Kunde Werte ein, die Ihre Warenwirtschaft später abschneidet.
Übersicht der Dateien
Beim Löschen eines Kunden über
custdelete.csv verschwinden automatisch auch alle seine Adressen und Bankverbindungen. Die *delete-Dateien brauchen Sie nur, um einzelne Datensätze eines Kunden zu entfernen.
update oder complete
Der Unterschied entscheidet darüber, was mit Datensätzen passiert, die in der Importdatei fehlen. Ein Beispiel: Für den Kunden123 stehen fünf Rechnungsadressen in der Shop-Datenbank, die Importdatei enthält drei. Der Kunde ABC kommt in der Importdatei nicht vor.
Kunden, die in der Datei gar nicht auftauchen, bleiben in beiden Fällen unangetastet. Eine
complete-Datei ist also kein Komplettabgleich über alle Kunden, sondern nur je Kunde, der darin vorkommt.
Ein gleichzeitiger Import von update und complete derselben Datenart ist in der Regel nicht sinnvoll.
Importreihenfolge
Die Dateien werden in dieser Reihenfolge verarbeitet:- alle
*delete-Dateien custupdate.csv- alle übrigen
*update-Dateien - alle
*complete-Dateien
complete-Dateien zuletzt verarbeitet werden, haben sie immer das letzte Wort. Übergeben Sie für denselben Kunden Daten in einer update- und in der zugehörigen complete-Datei, überschreiben die Daten der complete-Datei die zuvor importierten.
custupdate.csv
Diese Datei legt Stammdatensätze an und setzt die Optionen eines Kunden. Bevor Sie für einen Kunden Rechnungsadressen, Lieferadressen oder Bankverbindungen importieren können, muss sein Stammdatensatz über diese Datei existieren. Fehlt eine Spalte für ein Pflichtfeld vollständig, bleiben die bisher gespeicherten Werte erhalten.Schlüssel und Zugang
Das Passwort lässt sich nur bei der Neuanlage setzen. Der Kunde kann es im Shop jederzeit ändern, ein späteres Überschreiben aus der Warenwirtschaft würde seine Wahl zunichtemachen.
Versucht sich ein Kunde in einem Subshop anzumelden, für den er keine Berechtigung hat, leitet ihn der Shop in den unter
MainSubshop angegebenen Subshop um.
Den RegistrationCode speichert der Shop bei den Kundendaten. Ihn über den Import zu ändern ergibt keinen Sinn, wohl aber ihn zu löschen.
Zeichensatz
Mit diesen beiden Feldern konvertiert der Import die Daten, wenn Sie sie nicht im Zeichensatz des Shops liefern können. Beide Felder gehören zusammen, eines allein wird ignoriert.
Rabatte, Kosten und Preise
Das Feld
PriceGroup birgt eine Falle: Auch wenn Sie kundenabhängige Preise über die Kundennummer zuordnen, muss es einen nicht leeren Eintrag enthalten. Der Wert muss keiner existierenden Preisgruppe entsprechen, er dient nur als Schalter, damit der Shop die Funktion überhaupt aktiviert.
DiscountList hat folgenden Aufbau:
Type ist 1 für eine Produktnummer, 2 für einen Produktindex, jeweils mit optionalen Platzhaltern, oder 3 für eine UserDiscountCategory. Als Platzhalter dienen ? für ein beliebiges Zeichen und * für beliebig viele.
flyer bis 1000 Stück drei Prozent, bis 10.000 zwei Prozent und darüber ein Prozent. Angaben mit und ohne Mengen lassen sich kombinieren, dabei greift die erste von links zutreffende Regel. Wird DiscountList verwendet, ignoriert der Shop den allgemeinen Rabattsatz.
Zahlung und Bonität
Beispiele für Zahlungsarten-Codes sind
1 für Kreditkarte, 3 für Nachnahme, 4 für Lastschrift, 5 für Vorauskasse und 6 für Rechnung.
CreditCheckDate ist nützlich, wenn eine positive Bonitätsprüfung nicht unbegrenzt gelten soll, sondern beispielsweise nach einem Jahr erneuert wird.
Rollen und Berechtigungen
Jeder Kunde mit gefüllter
SuperUserID gilt als Superuser. Die ID erscheint in den Bestelldaten, vergeben Sie deshalb je Superuser eine eigene, damit nachvollziehbar bleibt, wer bestellt hat.
Die Berechtigungscodes aus Warranty steuern, welche Bereiche des Shops ein Kunde sieht. Im Template fragen Sie sie so ab:
Werbeeinwilligungen
Für die Einwilligung zur Adressweitergabe und für Telefonwerbung gibt es je vier Felder:Altersbeschränkung und Lieferung
LastOrderDate ist für Bestellungen gedacht, die am Shop vorbei entstanden sind, beispielsweise telefonisch. Der Shop nutzt es für die Neukundenerkennung und beim Abholen von Adressdatenänderungen.
Das Feld WebsaleIni für eine alternative shop.config ist veraltet und sollte nicht mehr verwendet werden.
custdelete.csv
Löscht einen Kunden vollständig, einschließlich aller Adressen und Bankverbindungen.
Steht nur die Kundennummer in der Datei, löscht der Import alle Datensätze, die zu dieser Nummer passen. Bei Mehrfachkonten über die CustomerID trifft das also mehrere Kunden auf einmal.
billupdate.csv und billcomplete.csv
Enthalten die Rechnungsadressen. Der Shop unterstützt bisher nur eine Rechnungsadresse je Kunde.
Die Adressfelder:
Verwenden Sie
SalutationCode und TitleCode statt Salutation und Title. Die Texte pflegen Sie dann einmal in der salutation.dat beziehungsweise title.dat, statt sie in jedem Datensatz mitzuliefern. Salutation greift ohnehin nur, wenn SalutationCode leer ist.
TaxIds hat den Aufbau <g>{3ISO LKZ}:{Prüfstatus}:{Ust-ID}</g>:
delivupdate.csv und delivcomplete.csv
Enthalten die Lieferadressen und werden wie die Rechnungsadressen behandelt. Importieren Sie sie nur, wenn sie von der Rechnungsadresse abweichen. Anders als bei den Rechnungsadressen istTableIndex hier beim Ändern Pflicht und bei der Neuanlage verboten, weil der Shop mehrere Lieferadressen je Kunde führt.
Die Adressfelder entsprechen denen der Rechnungsadresse, mit zwei Unterschieden: Statt EMail2 gibt es das Feld EMail für die Lieferadresse, und die geschäftlichen Telefonnummern sowie TaxId entfallen.
bankupdate.csv und bankcomplete.csv
Enthalten die Bankverbindungen und werden ebenfalls wie die Rechnungsadressen behandelt.TableIndex ist beim Ändern Pflicht, bei der Neuanlage verboten.
Die delete-Dateien für Adressen und Bankverbindungen
billdelete.csv, delivdelete.csv und bankdelete.csv löschen einzelne Datensätze eines Kunden. Sie werden über dieselben Schlüsselfelder adressiert wie die zugehörigen update-Dateien.
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