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Mit WS-SFTP-Kunden PRO übertragen Sie Kundenstammdaten aus Ihrer Warenwirtschaft in den Shop: Stammdaten, Rechnungs- und Lieferadressen, Bankverbindungen und eine Reihe weiterer kundenbezogener Daten. Die Dokumentation zu dieser Schnittstelle ist auf vier Seiten verteilt:

Die drei Übertragungswege

Der WSPManager ist die Vorgängerversion. Er kommt infrage, wenn sich auf Ihrem System weder ein SFTP-Transfer noch ein REST- oder SOAP-Trigger umsetzen lässt.

Format und Zeichensatz

Die Importdateien liegen im CSV-Format vor. Als Feldtrennzeichen ist ausschließlich der Tabulator zulässig, ASCII 9. Andere Trennzeichen akzeptiert der Import nicht. Daraus folgt eine Besonderheit, die Ihnen Arbeit spart: Weil der Tabulator in den Daten nicht vorkommt, brauchen Textfelder keine Umkleidung durch Anführungszeichen. Sie ist sogar unzulässig. Alle Arten von Anführungszeichen sind reguläre Zeichen und dürfen ohne Maskierung in den Feldern stehen. Der Zeichensatz richtet sich nach der Sprache des Landes, für das der Shop betrieben wird. Verwenden Sie die genormten ISO-Codes, beispielsweise ISO 8859-1. UTF-8 ist bei WEBSALE V8s nicht zulässig. Viele Schnittstellen und Dienste würden intern und gegenüber Drittanbietern sonst fehlerhafte Ergebnisse liefern.

Zeichensatzkonvertierung

Lassen sich die Adressdaten nicht im Zeichensatz des Shops liefern, konvertiert der Import sie. Dafür gibt es zwei Wege. Über die Felder in der custupdate.csv. Sie geben je Datensatz CharsetImport und CharsetShop an. Beide gehören zusammen, eines allein wird ignoriert. Über die global.config. In der Datei global.config im Verzeichnis konfiguration legen Sie fest, in welchem Zeichensatz die Kundendaten kommen. Diese Datei ist optional und muss gegebenenfalls erst angelegt werden. Den Zeichensatz des Shops liest der Import aus der shop.config. Damit er den richtigen Subshop findet, muss bei dieser Methode in jedem Datensatz das Feld MainSubshop gefüllt sein.
Für UnknownCharacters gibt es drei Werte: Die Ersetzungen stehen in <+ImportCharsetConvertMap>-Sektionen, je eine pro benötigtem Zeichensatz. Charset nennt den Zeichensatz, alle weiteren Parameter sind Ersetzungsregeln: links das Zeichen aus der Importdatei, rechts die Ersetzung. Weil sich der Zeichensatz der Importdatei meist von dem der global.config unterscheidet, lassen sich Zeichen URL-kodiert angeben, also als hexadezimaler Code mit vorangestelltem Prozentzeichen. Von der Konvertierung ausgenommen sind die Felder CustomerID, Mail, Subshop und MainSubshop.

Begrüßungsmails für Neukunden

Jeder über custupdate.csv importierte Neukunde kann eine Begrüßungsmail erhalten. Als Neukunde gilt dabei, wer eine von zwei Bedingungen erfüllt: Er stand vor dem Import nicht in der Datenbank, oder er hatte bisher keine Kundennummer und bekommt über die custupdate.csv eine zugewiesen. Den Text bildet ein Template, das Sie in der shop.config konfigurieren.

Passwortänderung beim ersten Login erzwingen

Ein über den Import angelegter Kunde kann verpflichtet werden, sein Passwort nach der ersten Anmeldung zu ändern. Setzen Sie dafür in der shop.config im Abschnitt UserData:

Gelöschte Zugänge

Löscht oder deaktiviert ein Kunde seinen Zugang, bleibt der Datensatz zunächst in der Datenbank und wird nur als gelöscht markiert. Für solche Datensätze ignoriert der Import alle Änderungen. Ein tatsächliches Entfernen ist nur über custdelete.csv möglich und dort auch nötig. Der Grund dafür ist praktisch: Warenwirtschaftssysteme können Kundendaten meist nicht löschen. Würde der Shop die Daten vollständig entfernen, bestünde die Gefahr, dass die Warenwirtschaft sie beim nächsten Lauf wieder importiert. Der Kunde, der seinen Zugang gelöscht hat, fände ihn dann unversehens wieder aktiv vor.

Fehlercodes

Bei EC006 lohnt sich eine Verhaltensregel: Lassen Sie den TableIndex beim Anlegen neuer Datensätze leer und überlassen Sie die Vergabe der Datenbank. Ein selbst gewählter TableIndex kollidiert früher oder später mit einem bestehenden. Bei EC024 protokolliert der Import nur die Summe der Zeilen mit ungültigen Indizes, nicht jede einzelne Zeile.

Fehler-Mails beim Import über den WSPManager

Überträgt der WSPManager die Kundenimportdateien, kürzt er die Liste der Fehler und Warnungen ab einer bestimmten Länge. Die vollständige Liste lässt sich per Mail zuschicken. Konfigurieren Sie das in der shop.config des ersten Subshops.

Beispieldateien

Zur Dokumentation gehören mehrere Beispielverzeichnisse: Die Beispieldateien erhalten Sie von Ihrem WEBSALE-Ansprechpartner.

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