Die fünf Lieferbarkeitsstatus
Der Unterschied zwischen
red-soft und red-hard entscheidet darüber, ob der Käufer noch bestellen kann. Er bestimmt damit auch, ob Sie an dieser Stelle sinnvoll einen Warenkorb-Button, eine Benachrichtigungsfunktion oder Ersatzprodukte anbieten.
Intern kennt der Shop drei Zustände, nämlich grün, gelb und rot, dazu ein Kennzeichen, ob ein rotes Produkt noch bestellbar ist. red-soft und red-hard sind also zwei Ausprägungen desselben roten Zustands. Für das Template spielt das keine Rolle, alle fünf Werte lassen sich gleichermaßen abfragen.
Die Grenzwerte, ab denen der Shop von grün auf gelb und von gelb auf rot wechselt, pflegen Sie je Produkt. Die rote Grenze wird dabei nicht als verfügbar ausgewiesen: Ein als Reserve gehaltener Restbestand erscheint im Shop nicht als bestellbare Menge.
Lagerbestandsverwaltung aktivieren
Setzen Sie in dershop.config im Abschnitt <Inventory> den Parameter Allow auf yes. Fehlt der Abschnitt, legen Sie ihn an.
Ampelgrafiken zuweisen
Für die grafische Anzeige haben Sie zwei Möglichkeiten.
Entscheiden Sie sich für Bilddateien, legen Sie diese im Verzeichnis
benutzer/navigation/grafiken ab und weisen sie im Abschnitt <Inventory> zu.
Img-Red-Deliverable steht für red-soft, Img-Red-SoldOut für red-hard. Im Beispiel zeigen beide dieselbe Grafik, unterscheidbar sind sie aber.
Lieferstatustexte pflegen
Neben der Grafik können Sie je Status einen Text ausgeben, typischerweise die zu erwartende Lieferzeit. Diese Texte pflegen Sie global im WSPManager oder einzeln in den Produktdaten. Ausgegeben werden sie mitPR-DeliveryText beziehungsweise BASKET-PR-DeliveryText.
Anzeige auf der Produktdetailansicht
Der gesamte Block gehört in die KlammerungPR-Inventory, die nur bei Produkten mit aktiver Lagerbestandsverwaltung zutrifft. Darin unterscheidet PR-InventoryState() die einzelnen Status.

~PR-AvailableInventory~ gibt die verfügbare Stückzahl aus, ~PR-InventoryImage~ die zugewiesene Ampelgrafik.
Grenze in Produktlisten

{@PR-Data}-Schleife lassen sich keine Lagerbestände von Varianten anzeigen. Das betrifft Kategorieseiten, Angebotslisten und Suchergebnisse gleichermaßen.
Der Grund liegt in der Sache: Ein Produkt mit abhängigen Varianten hat keinen einheitlichen Bestand, sondern je Kombination einen eigenen. Welcher davon in der Liste stehen sollte, ist nicht entscheidbar.
Für Produkte ohne abhängige Varianten funktioniert die Anzeige dagegen. Unterscheiden Sie die beiden Fälle über PR-DepVariations und verweisen Sie bei Variantenprodukten auf die Produktseite.
Anzeige im Warenkorb
Im Warenkorb gelten dieselben Tags mit dem PräfixBASKET-. Die Klammerung {} sorgt dafür, dass der Lieferstatus nur vor dem Bestellabschluss erscheint, nicht mehr auf der Bestätigungsseite.
Lieferbarkeitsanzeige splitten
Beired-soft darf der Käufer mehr bestellen, als vorrätig ist. Die Menge zerfällt dann in zwei Teile mit unterschiedlichen Lieferzeiten.
Liegen 5 Stück auf Lager und bestellt der Käufer 8, entsteht diese Aufteilung:
Schritt 1: Funktion aktivieren
Schritt 2: Warenkorbseite erweitern
BASKET-PR-SplitDelivery trifft zu, sobald sich eine Position aufteilt. Die negierte Klammerung zeigt den gewohnten einzelnen Lieferstatustext, die positive die aufgeteilte Darstellung.
