Zwei Typen von 404-Seiten
WEBSALE unterscheidet zwei Seiten, die unterschiedlich weit reichen.
Der Unterschied ist technisch begründet. Ist die Adresse keine Shop-URL, wird der Shop gar nicht erst aufgerufen. Es gibt dann keine Session, keinen Warenkorb und folglich auch nichts, was ein Tag ausgeben könnte. Wird die Adresse dagegen als Shop-URL erkannt, läuft der Shop und kann eine vollwertige Seite ausliefern.
404-Aufrufe in WEBSALE V8s
Sind die SEO-URLs aktiv, kommen echte 404-Fehler in WEBSALE V8s nur noch in seltenen Ausnahmefällen vor, etwa bei einem nicht vorhandenen Produktbild. In den typischen Fällen greift stattdessen eine automatische 301-Weiterleitung auf eine aktuelle URL, auf die Startseite oder, sofern konfiguriert, auf eine Auffangseite. Weitergeleitet wird in diesen Fällen:- Der Shop wird mit einem nicht mehr aktuellen Link aufgerufen, beispielsweise nach einer Änderung am URL-Aufbau.
- Der Shop wird mit einer nicht existierenden SEO-URL aufgerufen.
- Es wird eine Informationsseite aufgerufen, die im Shop nicht mehr gefunden wird.
- Es wird ein nicht mehr verfügbares Produkt aufgerufen, für das weder ein Ersatzprodukt definiert noch eine verfügbare Kategorie oder nächsthöhere Kategorie bis Level 1 vorhanden ist.
- Es wird eine nicht mehr verfügbare Kategorie ohne verfügbare nächsthöhere Kategorie bis Level 1 aufgerufen.
Statische 404-Seite einrichten
Die üblichen 404-Seiten sind optisch wenig ansprechend und helfen dem Besucher nicht weiter. Da Sie die Seite frei gestalten, können Sie den Besucher stattdessen aktiv zurück in den Shop führen.
Datei ablegen
Erstellen Sie eine beliebige HTML-Datei und speichern Sie sie direkt im Shop-Root, nicht wie sonst im Template-Verzeichnis. Nutzen Sie mehrere Subweb-Verzeichnisse, legen Sie pro Verzeichnis eine eigene 404-Datei an. Legen Sie auch alle Dateien, die diese Seite braucht, im selben Verzeichnis ab, beispielsweise Stylesheets und Grafiken. Der Grund ist derselbe wie oben: Die Seite läuft außerhalb des Shops und kann deshalb nicht auf die üblichen Template-Pfade zugreifen.Template zuweisen
Im Standard wird bereits ein Template404.htm im Shop-Root ausgeliefert, das Sie nur anpassen müssen. Ist es nicht vorhanden, weisen Sie in der Konfigurationsdatei ws_access.conf über den Parameter ErrorDocument 404 ein Dokument zu.
Inhalt gestalten
Erstellen oder bearbeiten Sie die Datei unter dem Namen, den Sie zugewiesen haben. Das folgende Beispiel benennt den wahrscheinlichen Grund und bietet zwei Wege zurück an, die Startseite und den Kontakt.Hinweisseite ws_notify.htm einrichten
Die Hinweisseite ist mehr als eine 404-Seite. Sie zeigt auch Hinweise und Fehlermeldungen aus dem laufenden Shop an, beispielsweise wenn eine Aktion nicht ausgeführt werden konnte. In WEBSALE V8 ohne SEO-URLs erscheint sie zusätzlich immer dann, wenn Kategorien, Produkte oder Informationsseiten nicht gefunden werden. Auch in WEBSALE V8s brauchen Sie diese Seite deshalb weiterhin, obwohl die 301-Weiterleitungen die meisten Fundstellen abfangen.Template in der Shopkonfiguration zuweisen
Geben Sie das Template im Abschnitt<Templates> der Shopkonfiguration shop.config hinter dem Parameter Notify an.
Template erstellen
Legen Sie das Template unter genau diesem Namen in Ihrem Template-Verzeichnis an, beispielsweisebenutzer/templates/translation.
Der Inhalt besteht aus drei Bausteinen. MSG-Notify gibt die eigentliche Meldung an den Besucher aus. MSG-InternalErrorMessage enthält Fehler, die sonst nur im Syslog landen. Diese Ausgabe ist für die Fehlersuche gedacht und im Beispiel deshalb auskommentiert, damit sie kein Besucher zu sehen bekommt. WS-NotifyBackLink liefert den Weg zurück auf die vorherige Seite und erscheint nur, wenn ein solcher Rücksprung möglich ist.
