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Diese Schnittstelle erzeugt und liest Gutscheine aus einem Drittsystem heraus, beispielsweise aus einem Kassensystem oder aus einer Filialanwendung. Anders als beim Dateiimport entstehen die Gutscheine hier im direkten Dialog und die Nummern kommen sofort zurück. Der Webservice ist ausschließlich über SSL erreichbar. Die Funktionen im Überblick: Jeder Aufruf übergibt ShopID und Password. Optional lässt sich eine MsgID mitgeben, die unverändert in der Antwort zurückkommt und beim Zuordnen in Protokollen hilft.

Das Prinzip der Vorlagen-Charge

Gutscheine entstehen nicht aus dem Nichts, sondern aus einer Vorlagen-Charge, die Sie zuvor mit dem Gutschein-Generator im Online-Servicebereich anlegen. Felder, die Sie im Request nicht übergeben, übernimmt der Shop aus dieser Charge. Fehlt beispielsweise Amount, gilt der in der Charge hinterlegte Betrag. Lässt sich ein Feld in Ihrem System nicht weglassen, Sie wollen aber trotzdem den Wert der Charge verwenden, übergeben Sie einen Spezialwert:

CreateVouchers

Pro Aufruf lassen sich maximal 1000 Gutscheine generieren.

Steuerung des Aufrufs

Pool: true schließt CreateCharge und SubscribeVoucher aus. Die Kombination endet mit ES023. Anmeldegutscheine sind für den Versand bei einer Newsletter-Anmeldung gedacht. Ihre Daten stammen aus einem speziellen Anmeldegutschein, den Sie im Online-Servicebereich anlegen müssen.

Gutscheindaten

Diese Felder entsprechen denen des Dateiimports und sind unter WS-SFTP-Gutscheindaten (to-Shop) ausführlich beschrieben. Alle sind optional, weil sie sonst aus der Vorlagen-Charge kommen. Für Gutscheine in mehreren Währungen treten AmountMultiCurrency, MinOrderValueMultiCurrency und MaxDiscountValueMultiCurrency an die Stelle ihrer einfachen Varianten, im Format <g><c>EUR</c><a>10.00</a></g>. Beim CustomerFilter dieser Schnittstelle gilt eine Einschränkung, die beim Dateiimport nicht besteht: Userindizes und Kundennummern lassen sich nicht mischen, Sie verwenden je Gutschein entweder <i> oder <n>.

Antwort

Die Antwort enthält die tatsächlich verwendeten Gutscheindaten, unabhängig davon, ob sie aus dem Request oder aus der Vorlagen-Charge stammen. So sehen Sie unmittelbar, mit welchen Werten der Shop gearbeitet hat. Dazu kommt das Element VoucherNumbers mit je einem VoucherNumber-Element pro generiertem Gutschein.

GetVoucherCharges

Liefert die Liste der vorhandenen Chargen. Die Antwort enthält ChargeList mit je einem ChargeData-Element pro Charge, darin die ChargeId und die Gutscheindaten der Charge.

GetVoucherCodes

Liefert alle Codes einer bestimmten Charge. Weil eine Charge sehr groß sein kann, arbeitet diese Funktion seitenweise. Die Antwort enthält VoucherList mit je einem VoucherData-Element pro Code. Darin steht die Nummer im Feld Num, dazu die Gutscheindaten. Für das Blättern zählen zwei Felder: Die Codes kommen alphabetisch sortiert. Wiederholen Sie den Request mit dem erhaltenen NextPageToken, bis LastPage auf true steht.

GetVoucherChargeInfo

Liefert die Daten einer bestimmten Charge. Pflichtfeld ist neben ShopID und Password die ChargeId.

GetVoucherPoolInfo

Der Gutschein-Pool enthält Gutscheinnummern, die nicht der WEBSALE-Gutschein-Generator erzeugt hat, sondern ein externes System auf Vorrat. Diese Funktion liefert, wie viele davon noch verfügbar sind. Fragen Sie den Pool-Bestand ab, bevor Sie Gutscheine daraus anfordern. Reicht der Vorrat nicht, scheitert CreateVouchers mit ES024.

Fehlerbehandlung

Tritt ein Fehler auf, antwortet die Schnittstelle mit einem SOAP Fault:

Allgemeine Fehler

Fehler beim Generieren

Fehler beim seitenweisen Abruf

WSDL-Datei und Server-URL

Zur Schnittstelle gehört die WSDL-Datei createvouchers.wsdl. Sie und die URL des SOAP-Servers erhalten Sie von Ihrem WEBSALE-Ansprechpartner.

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