Zum Hauptinhalt springen
Ein Besucher mit dem Smartphone in der Hand soll im Mobile-Shop landen, ein Besucher aus Österreich im österreichischen Subshop. Beides beantwortet dieselbe Frage: Welcher der vorhandenen Shops passt zu diesem Besucher, und wie kommt er dorthin, ohne selbst suchen zu müssen.

Die Mobile WebApp

Der mobile Zugang zu einem WEBSALE-Shop ist keine App, die installiert werden muss, sondern ein eigener Subshop. Daraus ergeben sich drei Eigenschaften:
  • Sie sind in Design und Funktionsumfang frei, genau wie bei jedem anderen Subshop.
  • Der Shop läuft auf jedem Gerät, unabhängig vom Betriebssystem, und ohne Installation.
  • Das Sortiment kann dem des Hauptshops entsprechen oder abweichen, wie bei jedem Subshop.
Eine klassische App müsste für jedes Betriebssystem eigens entwickelt und bei jeder Erweiterung neu ausgeliefert werden. Hier genügt der Aufruf einer Adresse. Ob ein mobiler Subshop für Sie eingerichtet wird, klären Sie mit Ihrem WEBSALE Ansprechpartner.

Was erkannt wird

Beides lässt sich einzeln oder gemeinsam einsetzen. Die Geräteerkennung ist mit einem mobilen Subshop automatisch verfügbar und braucht keine gesonderte Freischaltung.
Eine automatische Weiterleitung allein aufgrund des Herkunftslandes ist nach der Geoblocking-Verordnung nicht zulässig. Besprechen Sie mit Ihrem Rechtsberater, ob und unter welchen Bedingungen eine länderabhängige Weiterleitung in Ihrem Fall eingerichtet werden darf. Ein sachlicher Grund kann beispielsweise ein Werbe- oder Vertriebsverbot für bestimmte Produkte oder die Buchpreisbindung sein.
Ein Teil der hier beschriebenen Technik arbeitet mit Cookies, damit die Entscheidung des Besuchers nicht bei jedem Aufruf erneut abgefragt werden muss. Betriebsnotwendige Cookies sind ohne Einwilligung zulässig, stimmen Sie den Einsatz dennoch mit Ihrem Datenschutzbeauftragten ab. Alle Beispiele auf dieser Seite verwenden jQuery. Stellen Sie sicher, dass es auf den betroffenen Seiten eingebunden ist.

Bibliotheken einbinden

Für beide Erkennungen werden dieselben zwei Dateien gebraucht. Sie gehören in den <head>-Bereich aller Seiten, auf denen erkannt werden soll.
Materialien: WEBSALE JavaScript-Bibliothek Referenz: WS-FirstCall

Das Gerät erkennen

Das Grundgerüst

Das folgende Skript gehört ebenfalls in den <head>-Bereich. Es legt fest, wonach geprüft wird und wohin weitergeleitet werden soll.
Die Rückfrage aus ws_mobile_question erscheint nur bei Geräten, die den Standardshop ebenso darstellen können. Wo das nicht der Fall ist, wird ohne Rückfrage gewechselt.

Welches Gerät was auslöst

Zu jedem UserAgent und zu jeder Auflösung gehört eine von drei Aktionen: Für die Zuordnung gibt es zwei Wege, und der Unterschied zwischen ihnen entscheidet darüber, was mit unbekannten Geräten geschieht: Standardliste ergänzen. Jeder Eintrag überschreibt genau den gleichnamigen Eintrag der Standardliste, alles andere bleibt bestehen.
Eigene Liste setzen. Hier gilt ausschließlich, was Sie aufführen.
Mit einer eigenen Liste greift die Standardliste von WEBSALE nicht mehr. Jedes Gerät, das Sie nicht aufführen, sieht den Standardshop, auch wenn es ein Smartphone ist. Wollen Sie nur einzelne Geräte anders behandeln, nehmen Sie den ersten Weg.

Nach der Bildschirmauflösung entscheiden

Steht ws_mobile_detection_type auf resolution, entscheidet die Auflösung über die Weiterleitung. Die UserAgent-Liste dient dann nur noch dazu, überhaupt ein mobiles Gerät zu erkennen, ihre Aktionen werden nicht mehr ausgewertet. Im folgenden Beispiel wird ab 800 Pixel Höhe oder Breite nachgefragt, ab 1000 Pixel gar nicht mehr gewechselt, und alles darunter wird ohne Rückfrage weitergeleitet.

Teile der Adresse ersetzen

Bei der Weiterleitung tauscht der Shop Domain und Subshop-ID aus. Soll an der Adresse mehr geändert werden, etwa weil der Mobile-Shop ein Template anders benennt, listen Sie die Ersetzungen auf.
Ein leerer Wert bei to entfernt die Zeichenkette ersatzlos.

Bei jedem Aufruf fragen

Im Normalfall wird die Frage nur beim ersten Aufruf des Shops gestellt. Sie lässt sich auch bei jedem weiteren Aufruf stellen, solange der Besucher nicht ausdrücklich in die Desktop-Fassung gewechselt ist.
Damit der Besucher bewusst in der Desktop-Fassung bleiben kann, hängen Sie an den entsprechenden Link den Parameter aus der WS-OTP1-Klammerung an:

Umschalten zwischen den Versionen

Unabhängig von der Erkennung sollten Besucher jederzeit selbst wechseln können. Dafür braucht es je einen Link und ein Skript, das sich die Entscheidung merkt. Mobil Dektop In der mobilen Fassung:
In der Desktop-Fassung:
Das folgende Skript gehört direkt hinter das Erkennungsskript. Es schreibt beim Klick ein Cookie, das die Entscheidung des Besuchers festhält.
Passen Sie die Kennung und die Klasse im Skript an Ihre eigenen Namen an. Das Beispiel wertet nur die Klasse footer_switch_to_mobil aus, also den Weg von der Desktop- in die mobile Fassung. Den umgekehrten Weg erkennt es allein daran, dass der Besucher von der mobilen Domain kommt. Prüfen Sie beide Richtungen, bevor Sie das produktiv schalten.

Das Land erkennen

Bei der Ländererkennung bestimmt der Shop über die IP-Adresse das Herkunftsland und bietet dem Besucher in einer Ebene über der Seite den passenden Shop an.

Das Skript

Ist ws_redirect_cookie_age gesetzt, kann der Besucher seine Auswahl über ein Kästchen in der Ebene speichern. Die Ebene erscheint dann für die angegebene Dauer nicht mehr, und er wird direkt in seinen Shop geführt. Gibt die Funktion in ws_redirect_open_layer ihrerseits eine Funktion zurück, wird ws_redirect_close_layer damit überschrieben. Sie können das Schließen also in derselben Funktion festlegen, in der Sie das Öffnen beschreiben.

Die Länderliste

Jeder Eintrag der Liste ordnet einem oder mehreren Ländern einen Shop zu. Bild
Die Ländercodes müssen kleingeschrieben werden, DEFAULT dagegen immer groß. Eine gemischte Schreibweise führt dazu, dass der Eintrag nicht greift.
Ein weiteres Land kommt als zusätzlicher Eintrag hinzu:

Die Auswahlebene

Den sichtbaren Teil gestalten Sie selbst. Die Kennungen, Klassen und Feldnamen im folgenden Gerüst dürfen dabei weder entfernt noch umbenannt werden, das Skript findet die Elemente daran wieder.
Im Gegensatz zu den Ländercodes in der Länderliste stehen die Ländercodes in den Klassennamen groß, also ws_country_text_DEU.

Prüfen

Ob die Ebene richtig erscheint, prüfen Sie mit dem GeoIP-Testmodus, ohne dafür das Land wechseln zu müssen. Wegweiser: Testmodi des Shops ein- und ausschalten

Gerät und Land gemeinsam auswerten

Beide Prüfungen lassen sich verbinden. Dafür bekommt dasselbe Land zwei Einträge, die sich in device und in der Domain unterscheiden.
Aufgerufen wird hier ws_redirect_detection() und nicht ws_country_detection(). Nur diese Funktion wertet Land und Gerät gemeinsam aus.

Die Standardliste der UserAgents

Diese Liste gilt, solange Sie ws_mobile_agent_list nicht vollständig selbst setzen.
Die Einträge werden gegen den UserAgent geprüft und dürfen einfache Muster enthalten, siehe android.*mobile. Ein Teil der aufgeführten Systeme spielt heute keine Rolle mehr. Die Liste schadet dadurch nicht, sie greift für diese Geräte nur nicht mehr.

Verwandte Themen