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Documentation Index

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Diese Seite beschreibt, wie bei einem Wechsel auf das WEBSALE Shopsystem (oder bei einem Versionswechsel innerhalb von WEBSALE) mit bestehenden Daten umgegangen wird. Im Fokus stehen:
  • Daten, die tatsächlich migriert werden (z. B. Bewertungen, Bestellungen, Merklisten, Gutscheine), und
  • Daten, die über Schnittstellen von Drittsystemen (z. B. ERP/Warenwirtschaft) an WEBSALE geliefert werden (z. B. Produkte, Kategorien, Kundenstammdaten).
Nicht betrachtet werden hier die grafische und funktionale Migration von Templates und Layouts.

Allgemein

Für alle Datenbereiche sollten im Prinzip die gleichen Fragen gestellt werden:
  • Liegen die Daten in einem führenden System (z. B. ERP) vor oder im bisherigen Shopsystem?
  • Gibt es Schnittstellen, über die die Daten künftig an WEBSALE übergeben werden sollen?
  • Ist ein Export der bestehenden Daten möglich (z. B. CSV, Datenbankdump, API)?
  • Passen die vorhandenen Datenstrukturen zu den Felddefinitionen des WEBSALE Shopsystems oder ist eine Konvertierung notwendig?

Datenbereiche im Detail

Schnittstellen

In vielen Projekten erfolgt der Datenaustausch bereits über automatisierte Schnittstellen. Daher ist die Betrachtung der Schnittstellen oft der einfachste und wichtigste erste Schritt in der Datenmigration. Werden im bisherigen Shopsystem bereits Schnittstellen zum Import und Export von Daten genutzt (z. B. zu ERP-/Warenwirtschaftssystemen, PIM, CRM, Payment- oder Versanddienstleistern), bleiben diese externen Systeme in der Regel auch nach dem Wechsel auf WEBSALE führend. Im Rahmen der Migration müssen diese Systeme an die Schnittstellen des WEBSALE Shops angebunden werden. Im Vordergrund stehen dabei:
  • Zuordnung der bisherigen Endpunkte und Formate zu den WEBSALE Schnittstellen
  • Anpassung von Formaten, Feldern und Protokollen (Mapping)
  • technische Tests der Datenübertragungen für Import und Export
Alle Informationen zu den Schnittstellen, die der WEBSALE Shop zur Verfügung stellt, finden sich in der Schnittstellen- und API-Dokumentation. Werden bestimmte Daten bisher noch nicht automatisiert übertragen (z. B. regelmäßiger manueller CSV-Import), kann im Zuge der Migration geprüft werden, ob hierfür zusätzliche Schnittstellen eingerichtet werden sollen. In diesem Zusammenhang ist festzulegen, welche Partei die Implementierung übernimmt (z. B. ERP-Hersteller, betreuende Agentur oder interne IT).

Produkte & Kategorien

Für Produkte und Kategorien gibt es typischerweise zwei Szenarien:

ERP-/PIM-geführt

Produkte und Kategorien werden in einem ERP-, Warenwirtschafts- oder PIM-System gepflegt und per Schnittstelle an den Shop übergeben. Bei der Umstellung auf WEBSALE steht daher die Anbindung bzw. Anpassung der Schnittstellen im Vordergrund (siehe Abschnitt „Schnittstellen“). Eine separate einmalige Datenmigration ist in diesem Fall meist nicht erforderlich, da die Daten weiterhin laufend aus dem führenden System geliefert werden.

Shop-geführt

Produkte und Kategorien wurden bisher direkt im bisherigen Shopsystem gepflegt und nicht über Schnittstellen aus einem ERP/PIM übernommen. In diesem Fall müssen die Daten aus dem bisherigen Shopsystem exportiert, bei Bedarf in das WEBSALE Format konvertiert und anschließend in den WEBSALE Shop importiert werden. Dabei ist insbesondere das Feldmapping, also die Zuordnung der Felder des bisherigen Shopsystems zu den Feldern im WEBSALE Datenmodell, zu berücksichtigen. Die Zuordnung erfolgt im Konfigurationsknoten content.usedFields (siehe Abschnitt „Konfiguration des Shops“).

Kundendaten

Kundendaten umfassen z. B. Stammdaten (Name, Adress- und Kontaktdaten), Liefer- und Rechnungsadressen, bonitätsrelevante Hinweise, erlaubte bzw. gesperrte Zahlungsarten, Kundengruppen, kundenspezifische Sortimente, kundenindividuelle Preise und Rabattstaffeln sowie weitere Konditionen. Für Kundendaten gibt es typischerweise zwei Szenarien:

ERP-/CRM-geführt

Kundendaten und Konditionen werden in einem ERP-, Warenwirtschafts- oder CRM-System gepflegt und per Schnittstelle an den Shop übergeben. Bei der Umstellung auf WEBSALE steht daher die Anbindung bzw. Anpassung der Schnittstellen im Vordergrund (siehe Abschnitt „Schnittstellen“). Kundenabhängige Einstellungen wie zulässige Zahlungsarten, Preislisten, Rabatte, Sortimentsbeschränkungen und Bonitätshinweise bleiben im führenden System und werden von dort an den WEBSALE Shop übermittelt. Eine separate einmalige Datenmigration ist in diesem Szenario meist nur eingeschränkt erforderlich, da die Daten weiterhin laufend aus dem führenden System geliefert werden.

Shop-geführt

Kundendaten und kundenspezifische Konditionen wurden bisher direkt im bisherigen Shopsystem gepflegt und nicht über Schnittstellen aus einem ERP-/CRM-System übernommen. In diesem Fall müssen die relevanten Daten (Stammdaten, Statusinformationen, Zahlungsartenfreigaben/-sperren, kundenspezifische Preise, Sortimentszuordnungen usw.) aus dem bisherigen Shopsystem exportiert, bei Bedarf in das WEBSALE-Format konvertiert und anschließend in den WEBSALE Shop importiert werden. Dabei ist sicherzustellen, dass die Zuordnung zu Kundengruppen, Preislisten, Zahlungsarten und ggf. kundenspezifischen Sortimenten korrekt im WEBSALE Shop abgebildet wird.

Kundenlogins & Passwörter

Kundenlogins bestehen im Wesentlichen aus der Kombination aus Zugangsdaten (z. B. E-Mail-Adresse oder Kundennummer) und Passwort. Aus Datenschutz- und Sicherheitsgründen werden Passwörter im WEBSALE Shop niemals im Klartext gespeichert, sondern ausschließlich in Form kryptographischer Hashwerte. Für die Migration von Kundenlogins ergeben sich im Wesentlichen zwei Szenarien:

Passwort-Hashes können übernommen werden

Im bisherigen Shopsystem werden Passwörter ebenfalls nicht im Klartext, sondern gehasht gespeichert und die verwendeten Hashverfahren sowie die benötigten technischen Informationen (z. B. Salt, Parameter) sind bekannt bzw. exportierbar.
In diesem Fall ist es möglich, die bestehenden Passwort-Hashes datenschutzkonform zu übernehmen und in das WEBSALE-System zu überführen. So können Kunden nach dem Systemwechsel ihre gewohnten Zugangsdaten weiterverwenden und sich ohne erneute Passwortvergabe im WEBSALE Shop anmelden.

Passwort-Übernahme ist nicht möglich

Ist eine technische Übernahme der bisherigen Passwort-Hashes nicht möglich (z. B. aufgrund proprietärer oder unbekannter Verfahren oder fehlender Zugriffsmöglichkeiten), werden zwar die Kundenkonten in den WEBSALE Shop übernommen, jedoch ohne das bisherige Passwort. In diesem Fall übernimmt der WEBSALE Shop die Benutzerführung, damit Kunden ihr Passwort einfach neu vergeben können, z. B. über:
  • eine gezielte Aufforderung zur Passwortneuvergabe beim ersten Login-Versuch und
  • die übliche „Passwort vergessen“-Funktion mit E-Mail-Link.
In keinem Szenario werden Passwörter im Klartext zwischen Systemen übertragen oder in Dateien exportiert.

Bestellhistorie im Kundenkonto

Dieser Abschnitt bezieht sich auf die Anzeige von Bestellungen im Kundenkonto (Bestellhistorie, Bestellstatus, Detailansicht der Aufträge) aus Sicht des Kunden. Er beschreibt nicht die technische Übergabe neuer Bestellungen aus dem Shop an ein ERP-/Warenwirtschaftssystem zur weiteren Verarbeitung, sondern die Anbindung bzw. Migration der Daten, die im Shop für die Bestellübersicht genutzt werden. Für die Bestellhistorie im Kundenkonto gibt es typischerweise zwei Szenarien:

ERP-/Warenwirtschaft-geführt

Bestellungen werden zentral in einem ERP- bzw. Warenwirtschaftssystem geführt. Der Shop nutzt in diesem Fall eine Anbindung, die Bestelldaten und Bestellstatus aus dem ERP zur Anzeige im Kundenkonto bereitstellt. Dadurch können im WEBSALE Shop nicht nur Bestellungen angezeigt werden, die über den Online-Shop ausgelöst wurden, sondern auch Bestellungen, die über andere Kanäle (z. B. Telefon, Katalog/Print, Filiale) erfasst wurden. Bei der Umstellung auf WEBSALE steht in diesem Szenario die Anbindung bzw. Anpassung dieser Order-Management-/Anzeige-Schnittstelle im Vordergrund (siehe Abschnitt „Schnittstellen“). Die bestehende Anbindung kann in der Regel weiterverwendet bzw. auf die WEBSALE Schnittstellen umgestellt werden.

Shop-geführt

Besteht keine Anbindung für die Anzeige von Bestellungen aus einem ERP-/Warenwirtschaftssystem, werden Bestellungen im Kundenkonto in der Regel direkt aus der Datenbank des bisherigen Shopsystems angezeigt. In diesem Fall müssen die Bestellungen aus dem bisherigen Shopsystem exportiert, bei Bedarf in das WEBSALE-Format konvertiert und anschließend in den WEBSALE Shop importiert werden. Für eine saubere Migration sind insbesondere folgende Informationen relevant:
  • eindeutige Kundenkennung (UserIndex),
  • Bestellnummer und Bestelldatum,
  • Bestellstatus,
  • Zahlart und Versandart,
  • Bestellpositionen (Artikel, Menge, Preise).
Optional können zusätzlich z. B. Versandinformationen (Trackingcodes), interne Hinweise oder Kommentartexte übernommen werden, sofern sie im WEBSALE Datenmodell abbildbar sind. Je nach Projekt kann zudem entschieden werden, ob die vollständige Historie oder nur Bestellungen ab einem bestimmten Stichtag übernommen werden sollen.

Produkt- & Kundenbewertungen

Produkt- und Kundenbewertungen werden in der Regel nicht in ERP-, Warenwirtschafts- oder PIM-Systemen geführt, sondern über eigene Bewertungsfunktionen des Shopsystems oder über spezialisierte Drittanbietersysteme (z. B. eKomi, Trusted Shops, Trustpilot). Die Bewertungen werden dabei üblicherweise über den Produktindex dem jeweiligen Produkt zugeordnet. Für die Migration und weitere Nutzung von Bewertungen gibt es typischerweise zwei Szenarien:

Bewertungen über externe Dienstleister

Werden Bewertungen von einem externen Dienstleister verwaltet, verbleiben die eigentlichen Bewertungsdaten in der Regel beim Dienstleister. Im Rahmen der Umstellung auf WEBSALE sind dann vor allem folgende Punkte relevant:
  • Einbindung der benötigten Widgets, Skripte oder Plugins des Dienstleisters in die Templates der WEBSALE Storefront,
  • Sicherstellung, dass die Zuordnung der Bewertungen zu Produkten weiterhin funktioniert (z. B. über Produkt-ID, SKU oder URL),
  • Übernahme oder Neuimplementierung der Prozesse für Bewertungsanfragen, z. B. automatische Versendung von Bewertungsaufforderungen nach einer Bestellung (API-Aufruf, Exportdatei, Webhook o. Ä.).
Die eigentliche Datenmigration der Bewertungen erfolgt in diesem Szenario in der Regel nicht im WEBSALE Shop, sondern über die bestehende Datenbasis beim externen Dienstleister. Nach erfolgreicher Integration werden die Bewertungen automatisch im neuen WEBSALE Shop angezeigt.

Bewertungen im bisherigen Shopsystem (shop-eigenes Bewertungssystem)

Wurden Produkt- und ggf. Kundenbewertungen bisher direkt im bisherigen Shopsystem gespeichert, können diese in das WEBSALE System übernommen werden, sofern ein geeigneter Export möglich ist. In diesem Fall gilt:
  • Export der Bewertungen aus dem bisherigen Shopsystem (z. B. Produktkennzeichnung, Bewertungswert, Bewertungstext, Datum, Freigabestatus, optional Kunden- oder Bestellbezug),
  • Konvertierung in das WEBSALE-Format und Zuordnung zu den entsprechenden Produkten im WEBSALE Shop,
  • Import der Bewertungen in das WEBSALE Bewertungssystem.
WEBSALE ist in der Lage, Bewertungen Produkten, Bestellungen und Kunden zuzuordnen. Werden im Rahmen der Migration auch Kunden- und Bestellreferenzen mit übergeben, können Kundinnen und Kunden im Kundenkonto weiterhin eine Übersicht über ihre eigenen Bewertungen bzw. bewerteten Bestellungen erhalten.

Merklisten & Wunschlisten

Merklisten bzw. Wunschlisten sind für viele Kunden ein wichtiger Bestandteil des Einkaufserlebnisses. Sie ermöglichen es, Produkte über einen längeren Zeitraum zu beobachten, zu vergleichen und zu einem späteren Zeitpunkt zu bestellen. Gerade bei wiederkehrenden Bestellungen oder höherpreisigen Artikeln tragen Merklisten dazu bei, dass Kundenbeziehungen stabil bleiben und Kaufentscheidungen vorbereitet werden. Merk- und Wunschlisten werden in der Regel nicht in ERP-, CRM- oder Warenwirtschaftssystemen geführt, sondern direkt im jeweiligen Shopsystem gespeichert. Für die Migration bedeutet dies in der Praxis:
  • Die Einträge der Merk- bzw. Wunschlisten müssen aus dem bisherigen Shopsystem exportiert werden.
  • Die Daten (insbesondere Zuordnung zu Kundenkonten und Produkten) müssen bei Bedarf in das WEBSALE-Format konvertiert werden. Wichtig sind dabei vor allem:
    • eine eindeutige Kundenkennung,
    • eine eindeutige Produktreferenz (z. B. Produktindex).
  • Anschließend werden die konvertierten Daten in den WEBSALE Shop importiert.
So wird sichergestellt, dass Kunden nach der Umstellung ihre bestehenden Merk- bzw. Wunschlisten im neuen WEBSALE Shop wieder vorfinden und nahtlos weiter nutzen können.

Newsletter-Abonnements

Newsletter-Abonnements werden entweder in einem externen Newslettersystem oder direkt im bisherigen Shopsystem verwaltet.

Externe Newsletter-Systeme

Werden Newsletter-Abonnements bereits über ein externes System (z. B. Inxmail, CleverReach oder vergleichbare Anbieter) verwaltet, verbleiben die Verteiler und Abonnentendaten in der Regel in diesem System. Bei der Umstellung auf WEBSALE sind dann folgende Punkte relevant:
  • Einbindung bzw. Anpassung der bestehenden Integration des Newsletter-Anbieters im WEBSALE Shop (Formulare, An- und Abmeldeprozesse, ggf. Tracking-Parameter),
  • Sicherstellung, dass Anmeldungen und Abmeldungen weiterhin korrekt an den externen Anbieter übergeben werden (z. B. per API, Formular-POST, Webhook).
Eine eigentliche Datenmigration der Abonnentendaten in den WEBSALE Shop ist in diesem Szenario üblicherweise nicht erforderlich, da die Verwaltung der Verteiler im externen System verbleibt.

Shop-eigenes Newslettersystem

Wurden Newsletter-Abonnements bisher direkt im bisherigen Shopsystem verwaltet, können diese Daten in das WEBSALE Newslettersystem übernommen werden, sofern ein geeigneter Export möglich ist. Typischer Ablauf:
  • Export der Abonnentendaten aus dem bisherigen Shopsystem (z. B. E-Mail-Adresse, optional Name, Anmeldedatum, Opt-In-Status, Sprache, Interessen/Listen),
  • Konvertierung in das WEBSALE-Format,
  • Import in das WEBSALE Newslettersystem.
Je nach rechtlicher Bewertung und eingesetztem Verfahren ist es möglich, die bestehende Einwilligung (Opt-In) beizubehalten. Optional kann im Zuge der Migration für zusätzliche Rechtssicherheit eine erneute Bestätigung (z. B. erneutes Double-Opt-In) ausgelöst werden, bei der alle importierten Adressen noch einmal um Bestätigung gebeten werden.

Gutscheine

Gutscheine sind ein wichtiges Marketing- und Serviceinstrument. Nach einem Systemwechsel sollte sichergestellt sein, dass Gutscheine, die sich noch im Umlauf befinden, auch im neuen System weiterhin eingelöst werden können. Für die Verwaltung von Gutscheinen gibt es typischerweise zwei Szenarien:

ERP-/Warenwirtschaft-geführt

Werden Gutscheine in einem ERP- bzw. Warenwirtschaftssystem erstellt und verwaltet (z. B. Anlage, Gültigkeitszeitraum, Restwerte, Einlösestatus), ist dieses System führend. Bei der Umstellung auf WEBSALE muss die bestehende Gutscheinlogik weiterhin über das Warenwirtschaftssystem bereitgestellt werden. Dazu ist die Anbindung bzw. Anpassung der entsprechenden Schnittstellen erforderlich (siehe Abschnitt „Schnittstellen“). Auf diese Weise ist gewährleistet, dass:
  • bestehende Gutscheincodes weiterhin erkannt werden,
  • Gültigkeit und Restwerte korrekt geprüft werden und
  • Einlösungen im ERP-/Warenwirtschaftssystem verbucht werden.

Shop-geführt

Werden Gutscheine direkt im bisherigen Shopsystem erstellt und verwaltet, liegen alle relevanten Gutscheininformationen in der Shop-Datenbank. In diesem Fall müssen die bestehenden Gutscheine im Rahmen der Migration:
  • aus dem bisherigen Shopsystem exportiert,
  • bei Bedarf in das WEBSALE-Format konvertiert und
  • anschließend in den WEBSALE Shop importiert werden.
Für die Migration sind insbesondere folgende Daten relevant:
  • Gutscheincode,
  • Typ und Wert (z. B. Betrag, Prozent),
  • Restwert (bei Wertgutscheinen),
  • Gültigkeitszeitraum,
  • Einlösestatus,
  • ggf. Kundenzuordnung oder Einschränkungen (z. B. bestimmte Kundengruppen, Sortimente).
Je nach Projekt kann festgelegt werden, ob alle historischen Gutscheine übernommen werden oder nur aktuell gültige bzw. noch nicht eingelöste Gutscheine.

Bonuspunkte & Guthaben

Bonuspunkte- und Prämiensysteme, Kundenkarten-Guthaben oder vergleichbare Modelle ermöglichen es Kunden, bei Bestellungen Punkte oder Geldwerte zu sammeln und später als Rabatt oder Zahlungsmittel einzulösen. Bei einem Systemwechsel sollte sichergestellt werden, dass bereits aufgebaute Punktestände und Guthaben nicht verloren gehen und nach der Umstellung weiter genutzt werden können. Für Bonuspunkte und Guthaben gibt es typischerweise zwei Szenarien:

ERP-/Warenwirtschaft-geführt

Werden Bonuspunkte, Prämien und Guthaben in einem ERP- oder Warenwirtschaftssystem geführt, ist dieses System für die Berechnung und Verwaltung der Werte verantwortlich (Sammeln, Einlösen, Restwerte, Gültigkeit). Der Shop greift in diesem Fall über Schnittstellen auf diese Informationen zu, etwa um:
  • aktuelle Punktestände oder Guthaben im Kundenkonto anzuzeigen,
  • bei Bestellungen das Sammeln neuer Punkte anzustoßen oder
  • eingelöste Punkte und Guthaben an das ERP/Warenwirtschaftssystem zurückzumelden.
Bei der Umstellung auf WEBSALE müssen diese Systeme an die Schnittstellen des WEBSALE Shops angebunden werden (siehe Abschnitt „Schnittstellen“). Konfigurationen wie Umrechnungsfaktoren (z. B. Euro zu Punkten), mögliche Einlösekombinationen oder Bedingungen (Mindestbestellwert, bestimmte Kundengruppen, Sortimente) können – sofern im WEBSALE Shop abgebildet – über die entsprechenden Shopeinstellungen konfiguriert werden, damit Kunden wie bisher Punkte und Guthaben sammeln und einlösen können.

Shop-geführt

Werden Bonuspunkte, Prämien und Guthaben ausschließlich im bisherigen Shopsystem geführt, liegen die relevanten Stände und Historien in der Shop-Datenbank. In diesem Fall müssen die Daten:
  • aus dem bisherigen Shopsystem exportiert,
  • bei Bedarf in das WEBSALE-Format konvertiert und
  • anschließend in den WEBSALE Shop importiert werden.
Wesentliche Informationen sind dabei insbesondere:
  • eindeutige Kundenkennung (z. B. Kunden-ID, E-Mail),
  • aktueller Punktestand bzw. Guthabenwert,
  • ggf. Gültigkeitszeiträume oder Ablaufdaten,
  • optional Historieninformationen (z. B. wann Punkte gesammelt oder eingelöst wurden).
Nach dem Import müssen im WEBSALE Shop die passenden Einstellungen für das Bonus- bzw. Prämiensystem konfiguriert werden (z. B. Sammelregeln, Einlösebedingungen, Umrechnung von Punkten in Währung), damit Kunden ihre bestehenden Punktestände und Guthaben im neuen System wie gewohnt weiter nutzen und weiter aufbauen können.

Produkt-Abonnements

Produkt-Abonnements (z. B. regelmäßige Futterlieferungen für Haustiere, Lieferungen von Supplements oder anderen Verbrauchsartikeln) sollen auch nach einem Systemwechsel zuverlässig weiterlaufen. Ziel der Migration ist, dass bestehende Abos erhalten bleiben und die zugehörigen Bestellungen weiterhin automatisch erzeugt und ausgeliefert werden. Für Produkt-Abonnements gibt es typischerweise zwei Szenarien:

ERP-/Warenwirtschaft-geführt

Werden Produkt-Abonnements in einem ERP- bzw. Warenwirtschaftssystem verwaltet (inkl. Lieferintervallen, nächstem Liefertermin, erlaubten Zahlungsarten, Laufzeiten, Pausenfunktionen usw.), ist dieses System führend. Der Shop dient in diesem Fall hauptsächlich zur Anzeige und zur Erfassung von Änderungen durch den Kunden. Bei der Umstellung auf WEBSALE müssen diese Abonnementdaten weiterhin über die entsprechenden Schnittstellen an den WEBSALE Shop übergeben werden (siehe Abschnitt „Schnittstellen“). Damit wird sichergestellt, dass:
  • bestehende Abonnements im Kundenkonto angezeigt werden,
  • automatische Folgebestellungen wie gewohnt ausgelöst werden und
  • Änderungen am Abo (z. B. Intervallanpassung, Pause, Kündigung) korrekt verarbeitet werden.

Shop-geführt

Werden Produkt-Abonnements direkt im bisherigen Shopsystem geführt, liegen die relevanten Informationen (z. B. Kunde, Produkt, Lieferintervall, nächster Liefertermin, Zahlungsart, Status, ggf. Pauseninformationen) in der Shop-Datenbank. In diesem Fall müssen diese Daten:
  • aus dem bisherigen Shopsystem exportiert,
  • bei Bedarf in das WEBSALE-Format konvertiert und
  • anschließend in den WEBSALE Shop importiert werden.
Zusätzlich müssen im WEBSALE Shop die Einstellungen für:
  • verfügbare Lieferintervalle,
  • erlaubte Zahlungsarten für Abonnements,
  • Funktionen wie Pausieren, Reaktivieren oder Beenden von Abos
entsprechend konfiguriert werden, damit die Abonnementlogik im neuen System funktionsfähig bleibt. Wichtig: Für eine fehlerfreie Fortführung der Produkt-Abonnements muss sichergestellt sein, dass die zugehörigen Produkte und Kundendaten ebenfalls korrekt in den WEBSALE Shop übernommen wurden und die Zuordnung (z. B. über Produkt-IDs und Kundenkennungen) weiterhin eindeutig möglich ist.

URLs, URL-Strukturen & Weiterleitungen

URLs, interne Verlinkung und Weiterleitungen gehören zu den sensibelsten Bereichen bei der Umstellung eines Shopsystems. Fehler in diesem Bereich können sich direkt auf Sichtbarkeit in Suchmaschinen, auf Kampagnenlinks und auf gespeicherte Lesezeichen der Kunden auswirken. WEBSALE stellt deshalb umfangreiche Funktionen zur Verfügung, um bestehende URL-Strukturen weitgehend beizubehalten und Weiterleitungen kontrolliert zu steuern.

URL-Struktur / URL-Schema

Um unnötige Weiterleitungen zu vermeiden, bietet der WEBSALE Shop eine flexible URL-Konfiguration. Damit können URL-Strukturen (URL-Schemata) für SEO-relevante Seiten so definiert werden, dass sie den bisherigen Strukturen entsprechen, z. B. für:
  • Produktseiten
  • Kategorieseiten
  • Inhalts- und Content-Seiten (z. B. „Über uns“, Landingpages)
Ziel ist, dass sich die URL eines Produkts oder einer Kategorie durch den Systemwechsel idealerweise nicht ändert. Die URL zu einem Produkt kann also im neuen WEBSALE Shop die gleiche sein wie im bisherigen Shopsystem.

Kurzadressen & Kampagnen-URLs

Viele Shops nutzen spezielle Kurzadressen bzw. Kampagnen-URLs, um Landingpages für Marketingmaßnahmen, Newsletter, Social-Media-Posts oder Printkampagnen anzusteuern. Diese Kurzadressen können im WEBSALE Shop ebenfalls abgebildet werden:
  • Bestehende Kurz- oder Kampagnen-URLs aus dem bisherigen Shopsystem können, sofern sie bekannt bzw. exportierbar sind, übernommen und im WEBSALE Shop eingerichtet werden.
  • Alternativ können diese URLs über den Redirect-Service des WEBSALE Shops auf die entsprechenden Zielseiten weitergeleitet werden.
So bleiben Kampagnenlinks auch nach dem Systemwechsel funktionsfähig.

Bestehende Weiterleitungen aus dem bisherigen Shopsystem

Viele Shopsysteme verfügen über eigene Weiterleitungslogiken, z. B. für:
  • ausgelistete oder ersetzte Produkte („continued products“),
  • entfallene Kategorien,
  • strukturbedingte URL-Änderungen.
WEBSALE verfügt selbst über ein eigenes, ausgereiftes Weiterleitungskonzept für Produkte und Kategorien. Produkte bzw. Kategorien, die nicht mehr verfügbar sind, können automatisch auf geeignete Ziele weitergeleitet werden, z. B. auf:
  • Nachfolge- oder Ersatzprodukte,
  • übergeordnete Kategorien,
  • definierte Zielseiten.
Sind im bisherigen Shopsystem bereits Weiterleitungen für solche Fälle hinterlegt und können diese Informationen exportiert werden (z. B. in Form von „alte URL → neue URL“-Listen), können diese Daten im Rahmen der Migration übernommen und im WEBSALE Shop abgebildet werden. Damit wird ermöglicht, dass bereits eingerichtete Weiterleitungen auch nach dem Systemwechsel weiterhin greifen. Ein deutlicher Einbruch in den Suchmaschinen muss bei sauberer Planung und Umsetzung daher nicht befürchtet werden.

Weiterleitungskonzept im WEBSALE Shop (Redirect-Service)

Unabhängig von eventuell übernommenen Alt-Weiterleitungen greift mit der Inbetriebnahme des WEBSALE Shops das eigene Weiterleitungskonzept des Systems. Wesentliche Bestandteile sind:
  • Automatische Weiterleitungen für Produkte und Kategorien, die im System als ersetzt, verschoben oder entfernt gekennzeichnet werden.
  • Ein Redirect-Service, mit dem gezielt individuelle Weiterleitungen konfiguriert werden können, z. B.:
    • 301-Weiterleitungen von alten URLs auf neue Zielseiten (Produkte, Kategorien, Content-Seiten),
    • gezielte Weiterleitungen auf eine definierte Landingpage,
    • Weiterleitungen auf eine 404-Seite, wenn Inhalte bewusst nicht mehr angeboten werden sollen.
Für URLs, die nicht eindeutig zugeordnet werden können, kann ein generisches Weiterleitungsverhalten konfiguriert werden (z. B. 301 auf eine Übersichtsseite oder 404 mit sinnvoll gestalteter Fehlerseite). Dadurch lassen sich unklare Alt-Links auffangen und gezielt steuern.

SEO-Begleitung beim Systemwechsel

Aufgrund der Bedeutung von URLs, Weiterleitungen und SEO-Einstellungen wird dringend empfohlen, den Systemwechsel von einem SEO-Spezialisten begleiten zu lassen. Diese Person kann z. B.:
  • das URL-Schema im WEBSALE Shop mitplanen,
  • eine Liste besonders wichtiger URLs aus dem bisherigen Shopsystem erstellen und deren Abbildung bzw. Weiterleitung prüfen,
  • über das Admin Interface Weiterleitungen (Redirects) und URL-Anpassungen konfigurieren,
  • weitere SEO-Einstellungen im WEBSALE Shop vornehmen, z. B.:
    • Konfiguration von Meta-Daten (Title, Description),
    • Pflege von SEO-relevanten Schemata und Strukturen,
    • Einrichtung und Aktualisierung von Sitemaps.
So wird sichergestellt, dass der Systemwechsel nicht nur funktional gelingt, sondern auch aus SEO-Sicht sauber vorbereitet und umgesetzt wird.

Tracking-Informationen & Analysen

Unter Tracking-Informationen und Analysen fallen z. B. Seitenaufrufe, Klicks, Events, Conversion-Tracking, Funnel-Auswertungen und vergleichbare Messungen des Nutzerverhaltens. In der Praxis werden diese Daten häufig über externe Tracking- und Analyse-Dienste verarbeitet, z. B. Google Analytics / GA4, Matomo, econda oder vergleichbare Systeme.

Externe Tracking- und Analyse-Systeme

Für diese Systeme werden im Shop in der Regel:
  • Tracking-Snippets,
  • Tag-Manager-Container (z. B. Google Tag Manager),
  • oder individuelle Skripte und Events
eingebunden, die bestimmte Aktionen, Zustände und Ereignisse (z. B. Seitenaufrufe, Warenkorb-Events, Bestellabschluss) an den jeweiligen Dienst übergeben. Egal, ob der WEBSALE Shop über die Template-Engine oder über die Storefront-API aufgebaut ist:
Der WEBSALE Shop kann die für die Tracking-Snippets benötigten Informationen (z. B. Produktdaten, Bestellwerte, Kundenzustände, DataLayer-Informationen) bereitstellen, sodass die bestehenden Tracking-Pipelines weiter befüllt werden können.
Bei der Umstellung auf WEBSALE geht es daher insbesondere um:
  • Übernahme bzw. Neueinbindung der vorhandenen Tracking-IDs, Container-IDs und Snippets,
  • Abbildung der bisher genutzten Events und Parameter im neuen Shop (z. B. via DataLayer oder direkte Übergabe),
  • Funktionsprüfung der Integration (Testbestellungen, Test-Events).
Die historischen Trackingdaten verbleiben im jeweiligen externen System (z. B. Google Analytics, Matomo) und werden nicht in den WEBSALE Shop migriert. Nach dem Go-Live werden neue Daten in denselben oder neuen Properties/Konten erfasst und können dort ausgewertet werden.

Shop-eigene Statistiken

Viele Shopsysteme stellen zusätzlich interne Statistiken und Auswertungen zur Verfügung, z. B.:
  • Auswertungen zum Nutzungsverhalten,
  • Kennzahlen zu Produkten und Kategorien,
  • Bestell- und Umsatzstatistiken.
Diese intern im bisherigen Shopsystem erzeugten Statistiken können nicht in das WEBSALE Statistiksystem übernommen oder eingespielt werden. Wenn sie diese Daten weiterhin benötigen, sollten die relevanten Berichte und Kennzahlen vor dem Systemwechsel im bisherigen Shopsystem exportiert bzw. gesichert werden (z. B. als CSV oder PDF), um sie bei Bedarf später mit den WEBSALE Statistiken vergleichen zu können. Die Statistiken im WEBSALE Shop starten mit dem Produktivbetrieb des neuen Systems und bauen von diesem Zeitpunkt an eine neue Datenbasis auf.

Anfragen

Formulare (z. B. für Kontaktanfragen, Widerrufe, Rückrufservice, Reklamationen) dienen dazu, Kundenanliegen strukturiert zu erfassen und an die richtigen Stellen weiterzuleiten. In WEBSALE können die benötigten Formulare direkt im System erstellt werden. Die Formularerstellung ist flexibel und ermöglicht unter anderem:
  • frei definierbare Felder,
  • Abhängigkeiten zwischen Eingaben (z. B. zusätzliche Felder je nach Auswahl),
  • Plausibilitätsprüfungen und Validierungen,
  • Adressprüfungen analog zu Rechnungs- und Lieferadressen.
Ausgefüllte Formulare können in WEBSALE:
  • per E-Mail an definierte Adressen beim Händler gesendet werden,
  • an externe Systeme (z. B. CRM-Systeme) weitergegeben werden,
  • direkt im Admin Interface eingesehen und bearbeitet werden.
Bei der Bearbeitung im Admin Interface können Anfragen mit Bearbeitungsstatus versehen und dokumentiert werden, ohne dass dafür ein externes System erforderlich ist. Anfragen, die bereits im bisherigen Shopsystem eingegangen sind und sich zum Zeitpunkt der Umstellung noch in Bearbeitung befinden, werden nicht nach WEBSALE migriert. Üblicherweise werden diese offenen Anfragen weiterhin im bisherigen Shopsystem beantwortet und dort abgeschlossen (inklusive Statusänderungen, interner Notizen usw.). Neue Anfragen nach dem Go-Live werden dann über die in WEBSALE eingerichteten Formulare erfasst und über die neuen Prozesse verarbeitet.

Verfügbarkeitsalarame resp. Verfügbarkeits-Benachrichtigungen

WEBSALE bietet die Möglichkeit, für aktuell nicht verfügbare Produkte Verfügbarkeitsalarme bzw. Verfügbarkeits-Benachrichtigungen zu hinterlegen. Kunden können sich eintragen, wenn ein Produkt ausverkauft ist, und werden automatisch informiert, sobald der Artikel wieder verfügbar ist. Die dafür benötigten Informationen (z. B. Produktreferenz, Kontaktangabe, Zeitpunkt der Registrierung) werden im WEBSALE Shop in der Datenbank gespeichert und bei Bestandsänderungen ausgewertet. Stellt das bisherige Shopsystem eine vergleichbare Funktion zur Verfügung und können die dort hinterlegten Verfügbarkeitsalarme exportiert werden, können diese Daten:
  • aus dem bisherigen Shopsystem exportiert,
  • bei Bedarf in das WEBSALE-Format konvertiert und
  • anschließend in den WEBSALE Shop importiert werden.
Wesentlich ist dabei, dass:
  • eine eindeutige Zuordnung zum jeweiligen Produkt (z. B. Produktindex, Artikelnummer, StoreID etc.) möglich ist und
  • nur offene, noch nicht ausgelöste Benachrichtigungen übernommen werden.
Im WEBSALE Shop kann konfiguriert werden,
  • ab wann ein Produkt wieder als „verfügbar“ gilt (z. B. ab einer bestimmten Bestandsmenge),
  • unter welchen Bedingungen eine Verfügbarkeitsbenachrichtigung ausgelöst wird und
  • in welcher Form die Benachrichtigung erfolgen soll.
So wird sichergestellt, dass bestehende Verfügbarkeitsalarme beim Systemwechsel nicht verloren gehen und Kunden auch nach dem Umzug auf das WEBSALE Shopsystem automatisch informiert werden, sobald ihre ausgewählten Produkte wieder verfügbar sind.

Inhalte & Content-Seiten

Unter Inhalte bzw. Content-Seiten fallen z. B.:
  • rechtliche Seiten wie Impressum, AGB, Datenschutzerklärung,
  • Informationsseiten wie „Wir über uns“, FAQ, Service-Seiten,
  • Landingpages und Kampagnenseiten,
  • Content-Elemente und Widgets wie Slider auf der Startseite, Teaserflächen, Banner u. ä.
Auch für Inhalte gibt es typischerweise zwei Szenarien:

Externes CMS-geführt

Werden Seiten und Content-Elemente bereits über ein externes CMS-System gepflegt und über eine Anbindung im bisherigen Shopsystem ausgespielt, verbleiben die Inhalte in der Regel weiterhin im CMS. Bei der Umstellung auf WEBSALE ist dann vor allem relevant:
  • die Anbindung des bestehenden CMS an den WEBSALE Shop (z. B. über APIs oder Feed-Formate),
  • die Anpassung der Templates in WEBSALE, damit die gelieferten Inhalte an den gewünschten Stellen ausgegeben werden,
  • ggf. die Übernahme bestehender URL-Strukturen für wichtige Content-Seiten (siehe auch SEO-URLs).
Eine eigentliche Migration der Inhalte in die Shop-Datenbank ist in diesem Szenario meist nicht notwendig, da das CMS weiterhin führend bleibt.

Shop-geführt

Werden Inhalte direkt im bisherigen Shopsystem gepflegt (z. B. CMS-Funktionen des Shops, statische Seiten, Content-Widgets), liegen die Inhalte in der Shop-Datenbank oder in shop-spezifischen Strukturen vor. In diesem Fall sollte geprüft werden:
  • ob ein Export der Inhalte möglich ist, idealerweise in einem strukturierten Format (z. B. JSON),
  • ob dabei Metadaten wie Seitentyp, Position im Shop, Sprachvarianten, SEO-Informationen (Titel, Beschreibung) mit ausgegeben werden.
Sind Exportdaten in einem geeigneten Format vorhanden, können diese Inhalte dem WEBSALE Shop zur Verfügung gestellt, bei Bedarf konvertiert und dann in den WEBSALE Content-Strukturen abgebildet werden. Die Ausgabe erfolgt anschließend über die entsprechenden Templates im gewünschten Layout bzw. Design. Wo kein sinnvoller Export möglich ist oder Inhalte stark redesignet werden sollen, kann im Projekt festgelegt werden, welche Seiten und Inhalte im neuen WEBSALE Shop manuell neu angelegt und inhaltlich aus dem bisherigen System übernommen werden.